named-xfer(1M) named-xfer(1M)
NAME
named-xfer - Hilfsprogramm zum Abholen von Zonendaten
SYNTAX
named-xfer -z zonetotransfer -f dbfile -s serialno [-d debuglevel]
[-l debuglogfile] [-t tracefile] [-p port#] [-S]
nameserver ...
BESCHREIBUNG
named-xfer ist ein Hilfsprogramm, das von named(1M) ausgeführt wird,
um Zonendaten von anderen Servern zu holen. Es wird selten direkt aus-
geführt, und wenn doch, dann nur von Systemadministratoren, die versu-
chen, die Ursache für ein Problem bei der Zonenübertragung zu finden.
Weitere Informationen zum BIND-System (Berkeley Internet Name Domain)
finden Sie in RFC 1033, 1034 und 1035.
OPTIONEN
-z Gibt den Namen der zu übertragenden Zone an
-f Gibt den Namen der Datei an, in die die Zonendaten geschrieben
werden sollen, wenn sie vom primären Server empfangen werden.
-s Gibt die Seriennummer der aktuellen Kopie der Zonendaten an. Wenn
der vom primären Server eingegangene Datensatz SOA keine höhere
Seriennummer als die der aktuellen Kopie hat, wird die Übertra-
gung abgebrochen.
-d Gibt Testhilfeinformationen aus. Eine Zahl nach "d" steht für die
Stufe (Ausführlichkeit) der ausgegebenen Meldungen.
-l Gibt eine Protokolldatei für Testhilfemeldungen in var/tmp an.
Dies gilt nur dann, wenn auch die Option -d angegeben ist.
-t Gibt eine Datei für ein Protokoll der Zonenübertragung an. Dies
ist wahrscheinlich nur für diejenigen von Interesse, die den
Nameserver selbst testen.
-p Verwendet eine andere Portnummer. Ohne Angabe wird die Portnummer
genommen, die von getservbyname(3N) für Service "domain" zurück-
gegeben wird.
-S Führt eine eingeschränkte Übertragung der Zone aus, und zwar nur
SOA-, NS- und "glue"-A-Datensätze. Der SOA-Datensatz wird nicht
von named geladen, sondern zur Bestimmung der Gültigkeitsdauer
der NS-Datensätze benutzt.
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named-xfer(1M) named-xfer(1M)
Weitere Argumente werden als Adressen von Nameservern interpretiert;
diese müssen als IP-Adressen angegeben sein; Hostnamen sind nicht
zulässig. Mindestens eine Adresse muß angegeben werden. Alle weiteren
Adressen werden in der angegebenen Reihenfolge verwendet, wenn die
Übertragung von der ersten Adresse her nicht erfolgreich war.
SIEHE AUCH
hostname(1), named(1M), resolver(3N), resolv.conf(4).
RFC 882, RFC 883, RFC 973, RFC 974, RFC 1033, RFC 1034, RFC 1035, RFC
1123.
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