ckbinarsys(1M) ckbinarsys(1M)
NAME
ckbinarsys - Feststellen, ob der Remote-Rechner binäre Meldungen
akzeptiert
SYNTAX
/usr/lib/mail/surrcmd/ckbinarsys [-S] -s remotesystemname
-t contenttype
BESCHREIBUNG
Mit rmail können binäre Daten transportiert werden. Daher muß unter
Umständen geprüft werden, ob ein bestimmter Remote-Rechner (oft der
nächste Knoten) binäre Daten in der ausgewählten Weise (uux, SMTP
usw.) über die Transportebene verarbeiten kann.
ckbinarsys sucht in der Datei /etc/mail/binarsys nach Informationen
über einen speziellen Remote-Rechner. ckbinarsys gibt seine Ergebnisse
über einen entsprechenden Ergebniswert zurück. Der Ergebniswert null
bedeutet, daß eine Meldung mit einem Inhalt des angegebenen Typs an
das betreffende System geschickt werden darf. Ein Ergebniswert
ungleich null bedeutet, daß der Remote-Rechner Meldungen mit binärem
Inhalt nicht richtig verarbeiten kann.
Existiert die Datei binarsys nicht, so gibt ckbinarsys einen Ergebnis-
wert zurück, der ungleich null ist.
OPTIONEN
-s remotesystemname
Name des Remote-Rechners, der in der Datei
/etc/mail/binarsys gesucht werden soll
-t contenttype
Inhaltstyp der Meldung, die versendet werden soll. Im Falle
von rmail wird als Typ eine der zwei Zeichenketten text oder
binary angegeben. Dies wird von mail festgelegt, und zwar
unabhängig von Kopfzeilen innerhalb der Meldung, die den
Inhaltstyp (Content-Type:) angeben. Alle anderen Argumente
stehen als Äquivalente für binary.
-S Normalerweise gibt ckbinarsys eine Meldung aus (wenn die
Post im binären Format vom Remote-System nicht verarbeitet
werden kann). Diese Meldung könnte von rmail als negative
Rückmeldung verwendet werden. Bei Angabe von -S wird keine
derartige Meldung ausgegeben.
DATEIEN
/etc/mail/binarsys
/usr/lib/mail/surrcmd/ckbinarsys
SIEHE AUCH
mail(1), uux(1), binarsys(4), mailsurr(4).
Seite 1 Reliant UNIX 5.44 Gedruckt 11/98