fsck(1M-vxfs) (VxFS) fsck(1M-vxfs)
NAME
fsck (vxfs) - Prüft und korrigiert Veritas-Dateisysteme (VxFS)
SYNTAX
fsck [-F vxfs] [genericoptions] [-o full,nolog] special ...
BESCHREIBUNG
genericoptions sind Optionen, die von dem generischen Kommando fsck
unterstützt werden.
OPTIONEN
-F vxfs Gibt den Veritas-Dateisystemtyp an.
-o Gibt spezifische Optionen des Veritas-Dateisystems an. Diese
Optionen können eine Kombination der folgenden Möglichkeiten
in einer komma-unterteilten Liste sein:
full Erzwingt eine vollständige Dateisystemüberprüfung.
Standardmäßig wird das Absichts-Protokoll dabei nur
einmal durchgearbeitet. Da das Veritas-Dateisystem
alle Aktivitäten aufzeichnet, ist eine vollständige
Dateisystemüberprüfung normalerweise nicht notwendig.
Wenn das Dateisystem oder das Absichts-Protokoll
einen Fehler feststellen, wird ein Vermerk im Super-
block abgelegt, der eine vollständige Überprüfung des
Dateisystems erzwingt.
nolog Unterbindet die Bearbeitung des Absichts-Protokolls.
Für den Fall, daß das Absichts-Protokoll beschädigt
ist, kann seine Bearbeitung damit verhindert werden.
Bei einer vollständigen Dateisystemüberprüfung werden folgende Inkon-
sistenzen überprüft:
1. Blöcke, die von mehreren I-Nodes oder der Liste freier Blöcke
beansprucht werden.
2. Blöcke, die von einer I-Node beansprucht werden und außerhalb des
Dateisystembereichs liegen.
3. Falsche Verweiszähler.
4. Größenprüfung:
Falsche Anzahl von Blöcken.
Format der Verzeichniseinträge.
5. Fehlerhaftes Format der I-Nodes.
6. Blöcke, die nirgends aufgeführt sind.
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fsck(1M-vxfs) (VxFS) fsck(1M-vxfs)
7. Verzeichnisprüfungen:
Dateien, die auf eine nicht zugewiesene I-Node zeigen.
I-Node-Nummern außerhalb des zugewiesenen Bereichs.
Verweise auf Vaterverzeichnisse.
Verweise auf Hash-Ketten.
Nicht belegter Speicherplatz.
8. Prüfungen des Superblocks:
Prüfsummen stimmen nicht überein.
Mehr Blöcke für I-Nodes, als das Dateisystem enthält.
9. Fehlerhaftes Format der Liste der freien Blöcke.
10. Summe der freien Blöcke und/oder der freien I-Nodes fehlerhaft.
Verwaiste Dateien und Verzeichnisse (d. h. zugewiesen, aber ohne Refe-
renz) werden mit Zustimmung des Benutzers neu verbunden, indem sie in
das Verzeichnis lost+found gestellt werden. Der Name entspricht der
I-Node-Nummer. Die einzige Einschränkung besteht darin, daß das Ver-
zeichnis lost+found in der Wurzel des Dateisystems angelegt sein muß,
bevor es überprüft werden kann.
AUSGABE
Strukturelle Fehler, die bei einer vollständigen Überprüfung entdeckt
wurden, werden auf stdout ausgegeben. Antworten, die während einer
vollständigen Überprüfung angefordert wurden, können von stdin einge-
lesen werden.
Ist das Dateisystem nicht als root-Dateisystem eingehängt, sind für
die Option -m (generisch) folgende Returncodes möglich:
0 Das Dateisystem ist nicht eingehängt und in Ordnung.
32 Das Dateisystem ist nicht eingehängt und muß überprüft werden.
33 Das Dateisystem ist bereits eingehängt.
34 Es ist ein Fehler beim Zugriff auf das Dateisystem aufgetre-
ten.
Andere Der Zustand konnte wegen eines Fehlers nicht festgestellt wer-
den.
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fsck(1M-vxfs) (VxFS) fsck(1M-vxfs)
Ist das Dateisystem als root-Dateisystem eingehängt, sind für die
Option -m (generisch) folgende Returncodes möglich:
0 Das root-Dateisystem mit Lesezugriff ist eingehängt und in
Ordnung, oder das root-Dateisystem mit Lese-/Schreibzugriff
ist eingehängt und muß deshalb nicht überprüft werden.
32 Das root-Dateisystem mit Lesezugriff ist eingehängt und muß
überprüft werden.
34 Der Zustand des Geräts konnte nicht festgestellt werden.
Andere Der Zustand konnte wegen eines Fehlers nicht festgestellt wer-
den.
FEHLERMELDUNGEN
Alle Fehlermeldungen, die sich auf den Inhalt eines Dateisystems
beziehen und während der Bearbeitung eines Absichts-Protokolls auftre-
ten, erscheinen auf der Standardausgabe stdout. E/A-Fehler und Ende-
Meldungen werden auf die Standardfehlerausgabe stderr geschrieben.
HINWEISE
In nahezu allen Fällen läßt sich das zeichenorientierte Gerät schnel-
ler überprüfen.
Eine vollständige Dateisystemüberprüfung wird immer mit erweiterten
I-Node-Operationen durchgeführt, ohne daß der Systemverwalter eingrei-
fen muß. Wenn ein struktureller Defekt vorliegt, wird automatisch das
fsck-Kennzeichen für eine vollständige Dateisystemüberprüfung gesetzt.
SIEHE AUCH
crash(1M), generisches Kommando fsck(1M), mkfs(1M), ncheck(1M),
uadmin(2), fs(4-vxfs).
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