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⇒ crash(1M) — Reliant UNIX 5.44c4

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crash(1M)                                                         crash(1M)

NAME
     crash - Systemspeicherabzüge überprüfen

SYNTAX
     /usr/sbin/crash [-d dumpfile] [-n namelist] [-w outputfile]

BESCHREIBUNG
     Das Kommando crash dient zum Prüfen des Systemspeicherabzugs eines
     laufenden oder abgestürzten Systems. Dazu werden Steuerstrukturen,
     Tabellen und andere Informationen formatiert und ausgegeben. Das Kom-
     mando crash hat die Argumente dumpfile, namelist und outputfile in der
     Kommandozeile.

     dumpfile ist die Datei, die den Systemspeicherabzug enthält. Standard-
     mäßig ist als dumpfile die Datei /dev/mem festgelegt.

     Die Textdatei namelist enthält die Symboltabellendaten, die für den
     symbolischen Zugriff auf den zu prüfenden Speicherabzug benötigt wer-
     den. Standardmäßig ist als namelist die Datei /stand/unix festgelegt.
     Soll ein Systemspeicherabzug eines anderen Rechners geprüft werden, so
     muß die entsprechende Textdatei von diesem Rechner kopiert werden.

     Sobald das Kommando crash aufgerufen wird, wird eine Sitzung akti-
     viert. Die Ausgabe einer crash-Sitzung wird in die Datei outputfile
     umgeleitet. Standardmäßig ist als outputfile die Standardausgabe fest-
     gelegt.

     Die Eingabe während einer crash-Sitzung hat folgende Form:

          function [argument ...]

     Dabei ist function eine der crash-Funktionen, die weiter unten unter
     der Überschrift FUNKTIONEN beschrieben werden, und arguments steht für
     zusätzliche Daten, die angeben, welche Elemente des Systemspeicherab-
     zugs ausgegeben werden.

     Bei laufenden Systemen ist der Standardwert für prozeßbezogene Ele-
     mente der aktuelle Prozeß. Bei abgestürzten Systemen ist es der Pro-
     zeß, der zur Zeit des Absturzes aktiv war. Wird ein Speicherabzug
     eines Tabelleninhalts erstellt, so werden standardmäßig alle aktiven
     Tabelleneinträge berücksichtigt.














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crash(1M)                                                         crash(1M)

OPTIONEN
     Für die crash-Funktionen können die folgenden Optionen angegeben wer-
     den, wo immmer sie semantisch gültig sind.

     -e     Zeigt jeden Eintrag in einer Tabelle an.

     -f     Zeigt die vollständige Struktur an.

     -p     Interpretiert alle Adreßargumente in der Kommandozeile als phy-
            sische Adressen. Handelt es sich nicht um physische Adressen,
            sind die Ergebnisse nicht konsistent.

     -s process
            Gibt eine andere Prozeßposition als den Standard an.

     -w file
            Leitet die Ausgabe einer Funktion um in die Datei file.

     Die Funktionen mode, defproc und redirect entsprechen den Funktions-
     Optionen -p, -s und -w. Mit der Funktion mode kann die Adreßumwandlung
     für alle später eingegebenen Funktionen auf physisch bzw. virtuell
     gesetzt werden; defproc definiert den Wert des Prozeßarguments für die
     nachfolgenden Funktionen; mit redirect werden alle späteren Ausgaben
     umgeleitet.

     Die Ausgabe von crash-Funktionen kann folgendermaßen an ein anderes
     Programm umgeleitet werden:

          function [argument ...] ! shellcommand

     Beispielsweise schreibt

          mount ! grep rw

     alle Einträge einer mount-Tabelle mit dem Flag rw auf die Standardaus-
     gabe. Die Umleitungs-Option (-w) kann hier nicht verwendet werden.

     Je nach Kontext der Funktion wird für numerische Argumente eine
     bestimmte Basis vorausgesetzt. Zähler gelten als dezimal, Adressen als
     hexadezimal. Tabellenpositionsargumente, die größer sind als die Funk-
     tionstabelle, werden als hexadezimale Adressen interpretiert; Tabel-
     lenpositionsargumente, die kleiner sind als die Funktionstabelle, wer-
     den als dezimale Positionen innerhalb der Tabelle angesehen. Bei allen
     Argumenten darf die Standard-Basis umdefiniert werden. Die C-Konventi-
     onen zum Bezeichnen von Zahlenbasen werden eingehalten. Eine Zahl, die
     normalerweise als Dezimalzahl interpretiert wird, gilt als Hexadezi-
     malzahl, wenn ihr 0x vorausgeht, und als Oktalzahl, wenn ihr 0 voraus-
     geht. Zum Umstellen auf Dezimalzahlen dient 0d zum Umstellen auf
     Binärzahlen dient 0b.





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crash(1M)                                                         crash(1M)

     Anstelle einer Funktion kann auch jede eindeutig identifizierbare
     Teilzeichenkette davon (vom Anfang des Namens ausgehend) eingegeben
     werden. Übliche Abkürzungen wie etwa p für proc bleiben gültig.

     Bei vielen Funktionen kann ein und dasselbe Argument auf viele ver-
     schiedene Arten angegeben werden. Bei Anforderungen von Tabellendaten
     kann entweder eine Tabelleneintragsnummer, eine physische Adresse,
     eine virtuelle Adresse, ein Symbol, ein Bereich oder ein Ausdruck
     angegeben werden. Ein Bereich von Positionsnummern kann in der Form
     a-b angegeben werden, wobei a und b Dezimalzahlen sind. Ein Ausdruck
     besteht aus zwei Operanden und einem Operator. Ein Operand kann eine
     Adresse, ein Symbol oder eine Zahl sein; der Operator ist eines der
     Zeichen +, -, *, /, & oder |. Ist der Operand eine Zahl, aber keine
     Dezimalzahl, so sollte ihm ein Präfix vorangehen, der die betreffende
     Darstellungsart angibt (0 für Oktal-, 0x für Hexadezimal- und 0b für
     Binärzahlen). Ein Ausdruck muß immer in Klammern stehen. Andere Funk-
     tionen akzeptieren diese Argumentformen, soweit sinnvoll.

     Zwei Abkürzungen für Argumente von crash-Funktionen werden immer
     benutzt. Zu beiden können Daten in unterschiedlicher Form eingegeben
     werden. Die Langform dieser Kürzel lautet:

          tableentry = tableentry | address | symbol | range | expression
          startaddr = address | symbol | expression

FUNKTIONEN
     ? [-w file]
          Listet verfügbare Funktionen auf.

     !command
          Ruft eine Sub-Shell auf und führt das Kommando command aus.

     as [-e] [-f] [-w file] [proc ...]
          Gibt Informationen über Prozeßsegmente aus.

     async [-f] [-w file]
          Gibt die Liste der Datenstrukturen für asynchrone Ein-/Ausgabean-
          forderungen aus.

     autoconf [-f] [-w file]
          Gibt Informationen über die Hardware-Komponenten eines Systems
          aus. Diese Funktion wird nur beim Prüfen eines Systemspeicherab-
          zugs unterstützt.

     base [-w file] number ...
          Gibt die Zahl number in binärer, oktaler, dezimaler oder hexade-
          zimaler Darstellung aus. Eine Zahl mit einer anderen Basis als 10
          sollte mit einem Präfix versehen sein, das die Basis wie folgt
          angibt: 0x, sechzehn; 0, acht; 0b, zwei.





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crash(1M)                                                         crash(1M)

     buffer [-w file] [-format] bufferslot
     buffer [-w file] [-format] [-p] startaddr
          Abkürzung: b.

          Gibt den Inhalt eines Puffers im angegebenen Format aus. Folgende
          Formatbezeichnungen werden erkannt: -b, Byte; -c, Zeichen; -d,
          dezimal; -x, hexadezimal; -o, oktal; -i, I-Node. Ist kein Format
          angegeben, wird das vorhergehende Format verwendet. Am Beginn
          einer crash-Sitzung ist standardmäßig das hexadezimale Format
          eingestellt.

     bufhdr [-f] [-w file] [[-p] tableentry ...]
          Abkürzung: buf.

          Gibt Kontrollblöcke für den Systempuffer aus. Mit der Option -f
          werden unterschiedliche Ausgaben erzeugt, je nachdem, ob es sich
          um einen lokalen Puffer oder Puffer eines Remote-Systems mit
          RFS-Daten handelt.

     bsdso [-w file] [-p] address ...
          Gibt die Datenstruktur struct socket für die angegebenen Adressen
          aus.

     bt [-w file] [-f] [-p tableentry] stackaddress
          Zeigt ein an der Adresse stackaddress beginnendes Stackprotokoll
          an.

     callout [-w file]
          Abkürzung: c.

          Gibt die callout-Tabelle aus.

     class [-w file] [tableentry ...]
          Gibt Informationen über Prozeß-Scheduler-Klassen aus.

     cpupriv [-w file] [cpunumber]
          Gibt die Datenstruktur struct percpu für die angegebene CPU aus.

     crawl [-w file] [-s startaddress] [tableentry]
     crawl [-w file] [-s startaddress] [#procid]
     crawl [-w file] [-s startaddress] [procaddr]
          Durchsucht das Stackprotokoll nach möglichen Stackeinträgen und
          disassembliert jeweils 4 Befehle um den Absprungpunkt zur näch-
          sten Routine. Dabei können die Startadresse, ab der das Stackpro-
          tokoll durchsucht werden soll, und der Prozeß angegeben werden.

     dbfree  [-w file] [class ...]
          Gibt die Kontrollblöcke für freie STREAMS-Datenblöcke aus. Wird
          eine Klasse (class) eingegeben, so werden nur die Kontrollblöcke
          der Datenblöcke ausgegeben, die zu der angegebenen Klasse gehö-
          ren.



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crash(1M)                                                         crash(1M)

     dblock [-e] [-w file] [-c class ...]
     dblock [-e] [-w file] [[-p] tableentry ...]
          Gibt den Kontrollblock für zugewiesene STREAMS-Datenblöcke aus.
          Wird die Option -c zur Angabe einer Klasse benutzt, so werden nur
          die Kontrollblöcke der Datenblöcke ausgegeben, die zu der angege-
          benen Klasse gehören.

     defproc [-w file] [-c]
     defproc [-w file] [slot]
          Definiert den Wert des Arguments für die Prozeßposition. Dieses
          Argument kann auf die aktuelle Positionsnummer (-c) oder die
          angegebene Positionsnummer (slot) gesetzt werden. Wird kein Argu-
          ment angegeben, so wird der Wert der zuvor gesetzten Positions-
          nummer ausgegeben. Beim Beginn einer crash-Sitzung wird für die
          Prozeßposition der aktuelle Prozeß definiert.

     dis [-w file] [-a] startaddr [count]
     dis [-w file] [-a] -c [count]
          Disassembliert eine bestimmte Anzahl von Anweisungen, die in
          count angegeben wird, wobei bei startaddr begonnen wird. Stan-
          dardmäßig wird eine einzige Anweisung disassembliert. Die abso-
          lute Option (-a) bewirkt eine nicht-symbolische Disassemblierung.
          Mit der Option -c können Sie angeben, daß an der Adresse, an der
          eine vorherige Disassemblierung endete, wieder eine Disassemblie-
          rung beginnen soll. Dann brauchen Sie startaddr nicht mehr anzu-
          geben.

     dispq [-w file] [tableentry ...]
          Gibt die Warteschlange für die Zuteilerroutine (Scheduler) aus.

     ds [-w file] virtualaddress ...
          Gibt das Datensymbol aus, das der eingegebenen Adresse am näch-
          sten, aber nicht größer ist.

     ep [-cStreams] [-wfilename] [-aage]
          Auswertung des Profiles des Event Profilers ep(7).

          -c   Angabe des CLIENTS (zur Zeit nur Streams).

          -w   Umlekung der Ausgabe in eine Datei filename.

          -a   Nur ältere Ereignisse als age werden ausgegeben. age kann in

               n[h]     Stunden
               n[m]     Minuten
               n[s]     Sekunden

               angegeben werden.

               Beispiel: age = 1h oder 30m oder 10s




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crash(1M)                                                         crash(1M)

               Wenn age ohne Einheit angegeben wird, wird der Wert als Tic
               (1/HZ Sek.) interpretiert.

          Zuerst wird eine Überschrift mit der Angabe des CLIENTS und dem
          Tic-Wert seit Systemboot ausgegeben. Dann wird die crash-Version
          und der Modus des Profiles ausgegeben.

          Sodann folgt die Auswertung der gespeicherten Informationen. Der
          Event Profiler druckt in jeder Zeile zuerst den Schlüssel (key)
          des OBJEKTS. Dadurch kann die Ausgabe später mit grep, sed oder
          awk leicht weiterverarbeitet werden.

          Das erste ausgegebene Ereignis entspricht der Erzeugung des
          OBJEKTS [epcreate()]. Alle weiteren Ereignisse wurden durch Auf-
          rufe von eppush() gespeichert.

          In der zweiten Spalte werden die Tics seit Systemboot ausgegeben.
          Die dritte Spalte enthält die Trace-IDs und die Namen der Trace-
          punkte, falls crash diese kennt.

          Die nächsten Spalten enthalten entweder die Aufrufverkettung oder
          die Auswertung von trace-spezifische Daten.

     epcallers [-cStreams] -scallers
          Bestimmt, wie viele Aufrufer in der Aufrufverkettung gespeichert
          werden sollen.

          -c   Angabe des CLIENTS (zur Zeit nur Streams).

          -s   Anzahl der Aufrufer [0,...,10]

          Normalerweise speichert der Event Profiler fünf Aufrufer. Es mag
          jedoch Fälle geben, in denen es reicht, weniger Aufrufer zu spei-
          chern. Da die Bestimmung der Aufrufer für MIPS sehr aufwendig
          ist, sollte die Anzahl der Aufrufer möglichst minimiert werden,
          um das Ablaufverhalten nicht zu sehr zu verfälschen.

     epcleanup [-cStreams]
          Alle Speicher für den CLIENT wieder freigeben.

          -c   Angabe des CLIENTS (zur Zeit nur Streams).

     epinit -cStreams -m{PROFILING | MFREE} [-tmask] [-p] [-oobjects]
              [-eevents]
          Event Profiler ep(7) initialisieren und Speicher für das Profile
          reservieren.

          -c   Angabe des CLIENTS (zur Zeit nur Streams).

          -m   Modus: Entweder PROFILING (Geschichte aller erzeugten
               OBJEKTE) oder MFREE (Entdeckung mehrfacher Freigaben).



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crash(1M)                                                         crash(1M)

          -t   Bitmaske, in der die Bits für alle aktiven Tracepunkte
               gesetzt sind.

          -p   Es soll ein PANIC ausgelöst werden, wenn die konfigurierte
               Anzahl der OBJEKTE erreicht ist.

          -o   Max. Anzahl von OBJEKTEN, für die gleichzeitig Informationen
               gespeichert werden können [4000,...,40000].

          -e   Max. Anzahl von Ereignissen, die gleichzeitig gespeichert
               werden können [10000,...,100000].

          Wenn man einen Speicherfresser finden will, kann es sehr nützlich
          sein, die Option -p zuverwenden. Wenn man nämlich wartet, bis dem
          System der Speicher ausgegangen ist, ist es meist nicht mehr mög-
          lich, einen Dump von dem System zu ziehen. Wenn jedoch der Event
          Profiler einen PANIC auslöst, sobald die Anzahl der OBJEKTE
          erreicht ist, sind normalerweise schon genügend Ereignisse im
          Event Profiler gespeichert, um den Speicherfresser zu finden. Der
          Dump kann dann nachträglich mittels crash ausgewertet werden.

          Wenn keine optionalen Parameter angegeben wurden, verwendet
          epinit vernünftige Standardwerte, die vom CLIENT und vom Modus
          abhängen. Das Profile braucht dann ungefähr 4 MB Hauptspeicher.

     epstart [-cStreams]
          Event Profiler ep(7) für den CLIENT starten: Das Speichern der
          Ereignisse beginnt.

          -c   Angabe des CLIENTS (zur Zeit nur Streams).

     epstop [-cStreams]
          Event Profiler ep(7) für den CLIENT wieder anhalten: Das Spei-
          chern von Erzeugungs- und weiteren Ereignissen wird eingestellt.
          Das Bearbeiten der Freigabe-Ereignisse wird weiterhin ausgeführt,
          da sonst vermeintliche Speicherfresser angezeigt würden.

          Das Profile kann dann mit dem crash-Kommando ep ausgewertet wer-
          den, ohne Gefahr zu laufen, daß sich die auszuwertenden Daten
          während der Auswertung dauernd ändern.

          -c   Angabe des CLIENTS (zur Zeit nur Streams).

     evactive [-w file] [-f] [eventname]
          Gibt alle Ereignis-Warteschlangen aus. Dabei kann die Ausgabe
          nach dem Ereignis eventname gefiltert werden.

     evmm [-w file]
          Gibt die Verwaltungsstrukturen der Ereignis-Speicherverwaltung
          aus.




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crash(1M)                                                         crash(1M)

     file [-e] [-w file] [[-p] tableentry ...]
          Abkürzung: f.

          Gibt die Dateitabelle aus.

     fileof [-w file] inpcbaddr
          Sucht nach Prozessen/Dateideskriptoren, welche einen Verweis auf
          die struct msgb inpcbaddr haben.

     findaddr [-w file] table slot
          Druckt die Adresse der Position slot in der Tabelle table. Nur
          Tabellen, auf die die Funktion size zugreifen kann, stehen für
          findaddr zur Verfügung.

     findslot [-w file] virtualaddress ...
          Gibt die Tabelle, die Eingabepositionsnummer und den Offset für
          die eingegebene Tabelle aus. Nur Tabellen, auf die die Funktion
          size zugreifen kann, stehen für findslot zur Verfügung.

     fs [-w file] [[-p] tableentry ...]
          Gibt die Dateisystemdatentabelle aus.

     gdp [-e] [-f] [-w file] [[-p] tableentry ...]
          Gibt die Gift-Deskriptor-Protokolltabelle aus. Ein "Gift"
          bezeichnet einen Verweis auf einen Remote-Empfangs-Dateideskrip-
          tor.

     help [-w file] function ...
          Gibt eine Beschreibung der eingegebenen Funktion einschließlich
          Syntax und Abkürzungen aus.

     hrt [-w file]
          Gibt alle hochauflösenden Zeitgeber aus.

     icmpstat [-w file] [[-p] icmpstataddr ...]
          Gibt die ICMP-Statistik (Interface Control Message Protocol) aus.

     ifnet [-w file] [-l] [-p] ifnetaddr ...
          Gibt die Datenstruktur struct ifnet (Netzwerk-Schnittstellen-
          Statistik) für die angegebenen Adressen ifnetaddr aus.

     ifstats [-w file] [-l] [-p] ifstatsaddr ...
          Gibt die Datenstruktur struct ifstats (Schnittstellen-Statistik)
          für die angegebenen Adressen ifstatsaddr aus.

     ikdb Schaltet in den ikdb-Emulationsmodus um. Alle danach aufgerufenen
          Funktionen entsprechen denen des systemkern-internen Fehlersuch-
          programmes ikdb. Abweichungen davon werden hier beschrieben.






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crash(1M)                                                         crash(1M)

     inode [-e] [-f] [-w file] [[-p] tableentry ...]
          Abkürzung: i.

          Gibt die I-Node-Tabelle einschließlich Angaben zum Status des
          Dateisystems aus.

     inpcb [-w file] [-l] [-p] inpcbaddr ...
          Gibt die Datenstruktur struct inpcb (Internet-Protokoll-Steuer-
          block) für die angegebenen Adressen inpcbaddr aus. Bei der
          Option -l werden für die gesamte Liste dieser Datenstrukturen die
          Host-Einträge ausgegeben.

     ipcs [-w file] [-f] [-m] [-s] [-q]
          Gibt Informationen über aktive Einrichtungen zur Interprozeß-
          Kommunikation (IPC-Einrichtungen) aus. Durch die Angabe von
          Optionen können Sie steuern, über welche Art von IPC-Einrichtun-
          gen Informationen ausgegeben werden: (-q) Nachrichten-Warte-
          schlangen (message queues), (-s) Semaphore oder (-m) gemeinsam
          benutzter Speicher (shared memory).

     ipstat [-w file] [[-p] ipstataddr ...]
          Gibt den Internet-Protokoll-Status (Datenstruktur struct ipstat)
          für die angegebenen Adressen ipstataddr aus.

     kfp [-w file] [-s process] [-r]
     kfp [-w file] [-s process] [value]
          Gibt den Systemkern-Rahmenzeiger (kernel frame pointer, kfp) für
          den Anfang eines Stackprotokolls des Systemkerns aus. Der kfp-
          Wert kann über das Argument value oder die Reset-Option (-r)
          definiert werden. Bei der Option -r geschieht dies über NVRAM
          (non-volatile/nicht-flüchtiges RAM). Wird kein Argument angege-
          ben, so wird der aktuelle kfp-Wert ausgegeben.

     kmafreelists [-w file] [-f]
          Gibt die Freilisten für den Kernel-Speicher aus.

     kmastat [-w file]
          Gibt Statistiken zur Speicherzuweisungsfunktion des Kerns aus.

     lck [-e] [-w file] [[-p] tableentry ...]
          Abkürzung: l.

          Gibt Informationen über Satzsperren aus. Wird die Option -e ver-
          wendet oder werden Tabellenadreßargumente durch tableentry ange-
          geben, wird die Liste der Satzsperren ausgegeben. Wird kein Argu-
          ment eingegeben, so werden Informationen über Sperren in Bezug
          auf I-Nodes ausgegeben.

     linkblk [-e] [-w file] [[-p] tableentry ...]
          Gibt die Tabelle linkblk aus.




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crash(1M)                                                         crash(1M)

     map [-w file] mapname ...
          Gibt die Abbildungsstruktur für den angegebenen Abbildungsnamen
          (mapname) aus.

     mb2info [-w file] mb2infoaddr
          Gibt die MBII-Kontroller-Informations-Datenstruktur struct
          mb2ctlrinfo für die angegebene Adresse mb2infoaddr aus. Diese
          Funktion wird nur für die RM600-xxx unterstützt.

     mbfree [-w file]
          Gibt Kontrollblöcke für freie STREAMS-Meldungsblöcke aus.

     mblk [-w file] [-c] [-d] [-f] [-r] [-p] mblkaddr ...
          Gibt Informationen über Streams-Nachrichten aus. Durch die Option
          -c werden alle Nachrichtenblöcke, die aus einer einzigen logi-
          schen Nachricht bestehen, ausgegeben. Bei der Option -d werden
          die zum Nachrichtenblock gehörenden Daten mitausgegeben. Dabei
          können die Nachrichtenblöcke in der Reihenfolge ihrer Vorwärts-
          verkettung (-f) oder der Rückwärtsverkettung (-r) ausgegeben wer-
          den.

     mblock [-e] [-w file] [[-p] tableentry ...]
          Gibt Kontrollblöcke für zugewiesene STREAMS-Meldungsblöcke aus.

     mode [-w file] [mode]
          Setzt die Adreßumwandlung für Argumente über mode auf virtuell
          (v) oder physisch (p). Ist kein mode angegeben, wird der aktuelle
          Modus gedruckt. Bei Beginn einer crash-Sitzung gilt immer der
          Modus virtuell.

     mount [-e] [-w file] [[-p] tableentry ...]
          Abkürzung: m, vfs.

          Gibt Informationen über eingehängte Dateisysteme aus.

     mplck [-w file] [-p] mplckaddr ...
          Gibt Informationen über Mehrprozessor-Sperren (struct lck) aus.

     mplock [-w file] [-p] mplckaddr ...
          Gibt Informationen über Mehrprozessor-Sperren (struct lck) aus.

     mplog [-w file] [-f] [-r] [-l mplckaddr] [count]
          Gibt protokollierte Informationen über Mehrprozessor-Sperren aus.
          Bei der Option -r erfolgt die Ausgabe unformatiert. Die Option -l
          beschränkt die Ausgabe auf die Sperre mplckaddr. Mit count kann
          die Anzahl der auszugebenden Protokolleinträge angegeben werden.

     mpsema [-w file] [-p] lockaddr ...
          Gibt Informationen über die Semaphore lockaddr aus.

     mpspin [-w file] [-p] lockaddr ...
          Gibt Informationen über die Mehrprozessor-Sperre lockaddr aus.


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crash(1M)                                                         crash(1M)

     mpstat [-w file]
          Gibt Statusinformationen über Mehrprozessor-Sperren aus.

     myq [-w file] [-p] queueaddr ...
          Gibt die Verwaltungsstrukturen für Nachrichten-Warteschlangen aus
          (Datenstruktur struct queue).

     nm [-w file] symbol ...
          Gibt den Wert und den Typ des angegebenen Symbols aus.

     od [-p] [-w file] [-format] [-mode] [-s process] startaddr [count]
          Abkürzung: rd.

          Gibt eine Reihe von Werten aus, deren Anzahl count entnommen wer-
          den kann, wobei bei startaddr begonnen wird und eines der fol-
          genden Formate verwendet wird: Zeichen (-c), Dezimalzahlen (-d),
          Hexadezimalzahlen (-x), Oktalzahlen (-o), ASCII-Zeichen (-a) oder
          eine Mischung aus Hexadezimalzahlen und Zeichen (-h). Dabei wird
          einer der folgenden Modi angewendet: "long" (-l), "int" (-i),
          "short" (-t) oder "Byte" (-b). Der Standardmodus für Zeichen- und
          ASCII-Formate ist "Byte"; der Standardmodus für Dezimal-, Hexade-
          zimal- und Oktalformate ist "long". Das Format -h stellt die
          Adressen im Speicherabzug bei der Ausgabe sowohl als Hexadezimal-
          zahlen als auch als Zeichen dar; es muß kein Modus angegeben wer-
          den. Fehlen Angaben für format oder mode, wird der vorherige Wert
          verwendet. Bei Beginn einer crash-Sitzung wird das Hexadezimal-
          format und der Modus "long" verwendet. Wird für count keine
          Angabe gemacht, so wird 1 als Wert vorausgesetzt.

     page [-e] [-w file] [[-p] tableentry ...]
          Gibt Informationen über Seiten aus.

     pcb [-w file] [-u] [process]
     pcb [-w file] [-k] [process]
     pcb [-w file] [[-p]-i startaddr]
          Gibt den Prozeßsteuerblock aus. Sind keine Argumente angegeben,
          wird der aktive Prozeßsteuerblock des aktuellen Prozesses ausge-
          geben. Die Option -u (von user) gibt den Prozeßsteuerblock für
          Benutzer aus. Die Option -k (von kernel) gibt den Prozeßsteuer-
          block für den Systemkern aus, der zu dem Prozeß process gehört.
          Die Option -i (von interrrupt) druckt den Prozeßsteuerblock für
          Unterbrechungen aus, der sich bei startaddr befindet.

     plock [-t]
     plock [-d]
     plock [-u]
          Damit kann das Textsegment (-t) oder das Datensegment (-d) des
          crash-Pozesses im Speicher gesperrt werden. Keine Option bewirkt
          das Sperren von beiden Segmenten im Speicher. Dadurch kann der
          crash-Prozeß nicht mehr ausgelagert werden (swapping). Die Option
          -u hebt vorhandene Sperren wieder auf.



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crash(1M)                                                         crash(1M)

     prnode [-e] [-w file] [[-p] tableentry ...]
          Gibt Informationen über die Benutzerdaten von Prozessen aus, die
          überwacht werden.

     proc [-e] [-f] [-w file] [[-p] [-a] tableentry ... #procid ...]
     proc [-f] [-w file] [-r]
          Abkürzung: p.

          Gibt die Prozeßtabelle aus. Informationen aus der Prozeßtabelle
          können auf zwei verschiedene Arten dargestellt werden. Zum einen
          kann eine beliebige Kombination aus Tabelleneinträgen
          (tableentry) und Prozeßnummern (procid) eingegeben werden. Jeder
          Prozeßnummer muß ein Nummernzeichen (#) vorangestellt werden. Zum
          anderen können Informationen der Prozeßtabelle für lauffähige
          Prozesse auch mit der Option -r angegeben werden. Bei Angabe der
          Option -a werden nur die Prozesse ausgegeben, die Alarmzeiten
          gesetzt haben.

     prov [-w file] [[-p] ipprovideraddr ...]
          Gibt alle oder bestimmte (ipprovideraddr) Datenstrukturen
          struct ipprovider aus.

     provext [-w file]
          Gibt alle Datenstrukturen struct ipproviderext aus.

     ptbl [-w file] [-s process] section segment [count]
     ptbl [-w file] [-s process] [-p] addr [count]
          Gibt Informationen über Seitendeskriptortabellen aus.

     pte [-w file] pteaddr ...
          Gibt die Datenstruktur struct pte für die angegebenen Adressen
          pteaddr aus.

     pty [-f] [-e] [-w file] [-s] [-h] [-l] [[-p] tableentry ...]
          Gibt die momentan konfigurierten Pseudoterminals aus. Die Optio-
          nen -l, -h und -s liefern Informationen über die STREAMS-Module
          ldterm, ptem bzw. pckt.

     qrun [-w file]
          Gibt die Liste der geplanten STREAMS-Warteschlangen aus.

     queue [-e] [-w file] [[-p] tableentry ...]
          Gibt STREAMS-Warteschlangen aus.

     quit Abkürzung: q.

          Beendet die crash-Sitzung.

     rcvd [-e] [-f] [-w file] [[-p] tableentry ...]
          Gibt die Empfangs-Deskriptortabelle aus.




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crash(1M)                                                         crash(1M)

     rduser [-e] [-f] [-w file] [[-p] tableentry ...]
          Gibt die Empfangs-Deskriptor-Benutzertabelle aus.

     redirect [-w file] [-c]
     redirect [-w file] [newfile]
          Wird für file ein Dateiname angegeben, so wird die Ausgabe der
          crash-Sitzung in die Datei newfile umgeleitet. Ist kein Argument
          angegeben, wird der Name der Datei ausgegeben, zu der die Ausgabe
          umgeleitet wird. Mit der Option -c (von close) können Sie die
          zuvor definierte Datei schließen. Die Ausgabe wird dann zur Stan-
          dardausgabe umgeleitet.

     resource [-e] [-w file]
          Gibt die Bekanntmachungstabelle aus.

     route [-w file] [-p] routeaddr ...
          Gibt die Datenstruktur struct route für die angegebenen Adressen
          routeaddr aus.

     rtdptbl [-w file] [tableentry ...]
          Gibt die Echtzeit-Scheduler-Parametertabelle aus [siehe
          rtdptbl(4)].

     rtentry [-w file] [-p] rtentryaddr ...
          Gibt die Datenstruktur struct rtentry für die angegebenen Adres-
          sen rtentryaddr aus.

     rtproc [-w file]
          Gibt Informationen über Prozesse in der Echtzeit-Scheduler-Klasse
          aus.

     search [-p] [-w file] [-m mask] [-s process] pattern startaddr length
          Gibt die Worte im Speicher aus, die pattern entsprechen, wobei
          bei startaddr begonnen wird und die Anzahl der Worte, die
          geprüft werden, in length angegeben ist. Die Maske (mask) wird
          durch logisches UND (&) mit jedem einzelnen Wort im Speicher ver-
          bunden und das Ergebnis mit dem Muster aus pattern verglichen.
          Der Standardwert der Maske ist 0xffffffff.

     size [-w file] [-x] [structurename ...]
          Gibt die Größe der angegebenen Struktur aus. Die Option -x führt
          zur Ausgabe der Größe in Hexadezimalformat. Wird kein Argument
          angegeben, so wird eine Liste mit Namen von denjenigen Strukturen
          ausgegeben, für die Größenwerte zur Verfügung stehen.

     sndd [-e] [-f] [-w file] [[-p] tableentry ...]
          Gibt die Sende-Deskriptortabelle aus.

     snidebug [value]
          Setzt den Wert von snidebuglevel auf value.




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crash(1M)                                                         crash(1M)

     snode [-e] [-f] [-w file] [[-p] tableentry ...]
          Gibt Informationen über geöffnete Gerätedateien aus.

     sperr [-w file] [-e] [-f]
          Abkürzung: sp.

          Gibt Informationen und Austauschempfehlungen für die Hardware bei
          einem aufgetretenen SP-Bus Fehler aus. Diese Funktion wird nur
          beim Prüfen eines Systemspeicherabzuges einer abgestürzten
          RM600-xxx unterstützt.

     srmount [-w file] [[-p] tableentry ...]
          Gibt die Server-Mount-Tabelle aus.

     stack [-w file] [-u] [process]
     stack [-w file] [-k] [process]
     stack [-w file] [[-p] -i startaddr]
          Abkürzung: s.

          Gibt den Speicherabzug des Stacks aus. Mit der Option -u kann der
          Benutzer-Stack, mit der Option -k der Systemkern-Stack ausgegeben
          werden. Geben Sie die Option -i an, so wird der Unterbrechungs-
          Stack beginnend ab startaddr ausgegeben. Sind keine Argumente
          angegeben, wird der Systemkern-Stack für den aktuellen Prozeß
          ausgegeben. Der Unterbrechungs-Stack und der Stack für den aktu-
          ellen Prozeß sind auf einem laufenden System nicht verfügbar.

     stat [-w file]
          Gibt statistische Daten zum System aus.

     stream [-e] [-f] [-w file] [[-p] tableentry ...]
          Gibt die STREAMS-Tabelle aus.

     strstat [-w file]
          Gibt statistische Angaben zu STREAMS aus.

     strtty [-w file] [-l] strttyaddr
          Gibt die Datenstruktur struct strtty für die angegebene Adresse
          strttyaddr aus.

     stt [-w file] sttaddr
          Gibt die Datenstruktur vom Typ sttt für die angegebene Adresse
          sttaddr aus.

     tco [-w file] [-f] [-t] [-p] tcoaddr ...
          Gibt die Datenstruktur struct tcoendpt für die angegebenen
          Adressen tcoaddr aus.

     tcpclearbuf [-w file]
          Löscht die protokollierten tcp-Informationen.




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crash(1M)                                                         crash(1M)

     tcpsetfaddr internetaddr
          Setzt die zu protokollierende fremde Internet-Adresse.

     tcpsetladdr internetaddr
          Setzt die zu protokollierende lokale Internet-Adresse.

     tcptrace [-w file]
          Gibt die protokollierten tcp-Informationen aus.

     tcptracestatus [-w file]
          Zeigt den Status der Protokollierung der tcp-Informationen an.

     tcpcb [-w file] [-p] tcpcbaddr ...
          Gibt die tcp-Verwaltungsstruktur (struct tcpcb) für die angegebe-
          nen Adressen tcpcbaddr aus.

     tcpiphdr [-w file] [-p] tcpiphdraddr ...
          Abkürzung: ti.

          Gibt die Datenstruktur struct tcpiphdr für die angegebenen Adres-
          sen tcpiphdraddr aus.

     tcpstat [-w file] [[-p] tcpstataddr ...]
          Zeigt statistische Informationen bezüglich tcp an. Wird die
          Adresse tcpstataddr angegeben, dann wird diese Datenstruktur
          (struct tcpstat) dafür benutzt.

     trace [-w file] [-r] [process]
     trace [-w file] [[-p] -i startaddr]
          Abkürzung: t.

          Gibt das Stackprotokoll aus. Bei der Option -r wird der kfp-Wert
          (kernel frame pointer, Systemkern-Rahmenzeiger) benutzt. Die
          Funktion kfp gibt den kfp-Wert aus oder definiert ihn. Die Option
          -i gibt ein Überwachungsprotokoll des Unterbrechungs-Stacks aus,
          wobei bei startaddr begonnen wird. Das Überwachungsprotokoll des
          Unterbrechungs-Stacks und des Stacks für den aktuellen Prozeß
          sind auf einem laufenden System nicht verfügbar.

     troff
          Schaltet die ausführliche Ausgabe des Stackprotokolls aus.

     tron Schaltet die ausführliche Ausgabe des Stackprotokolls ein.

     ts [-w file] virtualaddress ...
          Gibt das Textsymbol aus, das der angegebenen Adresse am nächsten
          liegt.

     tsdptbl [-w file] [tableentry ...]
          Gibt die Parametertabelle für den Timesharing-Scheduler aus
          [siehe tsdptbl(4)].



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crash(1M)                                                         crash(1M)

     tsproc [-w file]
          Gibt Informationen über Prozesse in der Timesharing-Scheduler-
          Klasse aus.

     tty [-e] [-f] [-l] [-w file] [-ttype [[-p] tableentry ...]]
     tty [-e] [-f] [-l] [-w file] [[-p] startaddr]
          Gültige Typen: pp, iu.

          Gibt die TTY-Tabelle aus. Sind keine Argumente angegeben, wird
          die TTY-Tabelle für beide TTY-Typen ausgegeben. Wird die Option
          -t verwendet, so wird die Tabelle für den (einzelnen) angegebenen
          TTY-Typ ausgegeben. Folgt der Option -t kein Argument, werden
          alle Einträge in der Tabelle ausgegeben. Sie können einen einzel-
          nen TTY-Eintrag über startaddr angeben. Die Option -l druckt
          Informationen zur Übertragungsprozedur.

     udpstat [-w file] [[-p] udpstataddr ...]
          Zeigt statistische Informationen bezüglich udp an. Wird die
          Adresse udpstataddr angegeben, dann wird diese Datenstruktur
          (struct udpstat) dafür benutzt.

     uinode [-e] [-f] [-w file] [[-p] tableentry ...]
          Abkürzung: ui.

          Gibt die ufs-I-Node-Tabelle aus.

     user [-f] [-w file] [process]
          Abkürzung: u.

          Gibt die Datenstruktur struct user für den angegebenen Prozeß
          aus. Im Kern verweist die Variable u auf diese Struktur (d. h.
          u.ucdir, u.usignal).

     var [-w file]
          Abkürzung: v.

          Gibt die einstellbaren Systemparameter aus.

     vfs [-e] [-w file] [[-p] tableentry ...]
          Abkürzung: mount, m.

          Gibt Informationen über eingehängte Dateisysteme aus.

     vfssw [-w file] [[-p] tableentry ...]
          Gibt Informationen über konfigurierte Dateisystemtypen aus.

     vnode [-w file] [[-p] vnodeaddr ...]
          Gibt Informationen über virtuelle I-Nodes aus. Ein virtueller I-
          Node stellt dem System eine generische I-Node-Schnittstelle zur
          Verfügung. Er ist Teil des VFS (Virtual File System), das für das
          Basissystem ein generisches Dateisystem darstellt. Jeder virtu-
          elle I-Node besitzt einen dateisystem-spezifischen Datenbereich,


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crash(1M)                                                         crash(1M)

          den das interne Dateisystem (z. B. ufs) als seinen Platten-I-Node
          verwendet.

          Außerhalb eines speziellen Dateisystems werden nur virtuelle I-
          Nodes verwendet und bearbeitet. Beispielsweise wird das aktuelle
          Verzeichnis eines Prozesses bei prozeßspezifischen Daten im
          System (u.ucdir) als Zeiger auf einen virtuellen I-Node darge-
          stellt.

     vtop [-w file] [-s process] startaddr ...
          Gibt die physische Adresse aus, die aus der virtuellen Adresse
          startaddr berechnet wurde.

     w [-f] [-w file] {addr value} ...
          Schreibt den Wert value auf die Adresse addr.

   Funktionen im ikdb-Emulationsmodus

     Wenn mit der crash-Funktion ikdb in den ikdb-Emulationsmodus umge-
     schaltet worden ist, sind alle vom ikdb(8) bekannten Funktionen ver-
     fügbar. Allerdings sind einige Funktionen in crash nicht enthalten:

     arp, assert, B, bp, call, D, d, dump, ki, lb, mm, more, pa, rnode,
     rtable, set, shortio, siminfo, so, st, strtty, tco, timtim, un, W, w,
     wa.

   Zusätzliche Funktionen im ikdb-Emulationsmodus

     cd [directorypath]
          Setzt den Pfad für Struktur-Module.

     file [-w] [filename]
          Aktiviert die Ausgabeumleitung der ikdb-Emulation. Bei der Option
          -w erfolgt die Ausgabe ausschließlich in die Datei filename,
          sonst auf die Standard-Ausgabe und in die Datei. Die Funktion
          file ohne Parameter setzt die Ausgabeumleitung wieder zurück.

     inpcb {address | offset}
          Zeigt den Inhalt einer bestimmten inpcb-Struktur an.

     kmapool kmpaddr
          Zeigt den Inhalt einer bestimmten kmp-Struktur an.

     prabic addr
          Zeigt den Inhalt der IFC/BIC-Register ab der Adresse addr an.
          Diese Funktion wird nur für die RM600-xxx unterstützt.

     ps [address] [type]
          Zeigt den Inhalt einer bestimmten Struktur für die Adresse
          address an. Dabei ist die Struktur vom Typ type, die als
          Struktur-Modul definiert sein muß.



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crash(1M)                                                         crash(1M)

     tcpcb {address | offset}
          Zeigt den Inhalt einer bestimmten tcpcb-Struktur an.

     troff
          Schaltet die ausführliche Ausgabe des Stackprotokolls aus.

     tron Schaltet die ausführliche Ausgabe des Stackprotokolls ein.

     vtop proc vaddr
          Zeigt die Schritte der Umsetzung von der virtuellen in die physi-
          sche Speicheradresse für das Adreßpaar proc vaddr an.

DATEIEN
     /dev/mem
          Systemabbild des aktuell laufenden Systems

SIEHE AUCH
     ep(7), ikdb(8).




































Seite 18                     Reliant UNIX 5.44               Gedruckt 11/98

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