mount(1M-ufs) mount(1M-ufs)
NAME
mount (ufs) - ufs-Dateisysteme einhängen
SYNTAX
mount [-F ufs] [genericoptions] [-o specificoptions] {special |
mountpoint}
mount [-F ufs] [genericoptions] [-o specificoptions] special
mountpoint
BESCHREIBUNG
mount gliedert ein ufs-Dateisystem in die Dateisystemhierarchie an der
Pfadnamenposition mountpoint ein. Diese Position muß bereits vorhan-
den sein. Hat mountpoint vor der mount-Operation bereits einen
Inhalt, bleibt dieser verdeckt, bis das Dateisystem wieder ausgehängt
wird.
OPTIONEN
Mit der Option -F ufs können Sie den Typ des ufs-Dateisystems angeben.
Bei den unter genericoptions möglichen Optionen handelt es sich um
die Optionen des generischen mount-Kommandos.
Es gibt folgende Optionen unter den specificoptions:
-o Dient zur Angabe von Optionen, die für ein ufs-Dateisystem spezi-
fisch sind. Werden hier ungültige Optionen angegeben, so werden
sie ignoriert, aber es erscheint eine Warnung. Die folgenden
Optionen stehen zur Verfügung:
f Täuscht einen Eintrag in /etc/mnttab vor, hängt aber
keine Dateisysteme ein. Parameter werden nicht über-
prüft.
n Hängt das Dateisystem ein, ohne einen Eintrag in
/etc/mnttab vorzunehmen.
rw | ro Lese-/Schreibzugriff (rw) oder Nur-Lese-Zugriff (ro).
Standardwert ist rw.
nosuid Standardmäßig wird das Dateisystem so eingehängt, daß
"setuid"-Bits nicht ignoriert werden. Die Angabe nosuid
setzt diesen Standard außer Kraft, d. h. das Dateisy-
stem wird eingehängt und "setuid"-Bits werden igno-
riert.
remount Wird zusammen mit rw benutzt. Ein Dateisystem, das mit
Nur-Lese-Zugriff eingehängt ist, kann mit Lese-
/Schreibzugriff neu eingehängt werden. Diese Operation
schlägt fehl, wenn das Dateisystem momentan überhaupt
nicht eingehängt ist oder wenn es bereits mit Lese-
/Schreibzugriff (rw) eingehängt ist.
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mount(1M-ufs) mount(1M-ufs)
force Wird zusammen mit ro (oder -r) verwendet. Ein beschä-
digtes Dateisystem wird mit dieser Option mit Nur-
Lese-Zugriff eingehängt. Dies ist eine äußerst gefähr-
liche Operation und sollte vermieden werden, indem
zuerst mit fsck sichergestellt wird, daß das Dateisy-
stem konsistent ist. Andererseits ist diese Operation
sehr nützlich, wenn sie vorsichtig benutzt wird.
HINWEISE
Ist das Verzeichnis, in das das Dateisystem eingehängt werden soll,
ein symbolischer Verweis, so wird das Dateisystem in dasjenige Ver-
zeichnis eingehängt, auf das sich der symbolische Verweis bezieht, und
nicht in den symbolischen Verweis selbst.
INTERNATIONALE UMGEBUNG
Die Umgebungsvariable LCMESSAGES bestimmt die Sprache der Meldungs-
texte.
Wenn LCMESSAGES nicht oder als leere Zeichenkette definiert ist, wird
der Wert von LANG als Standardwert herangezogen. Ist auch LANG nicht
oder als leere Zeichenkette definiert, verhält sich das System so, als
wäre es nicht internationalisiert.
Hat eine der Variablen für die internationale Umgebung einen ungülti-
gen Wert, verhält sich das System so, als wäre keine Variable gesetzt.
Die Umgebungsvariable LCALL bestimmt die gesamte internationale Umge-
bung. LCALL hat Vorrang vor allen anderen Umgebungsvariablen im
Bereich der Internationalisierung.
DATEIEN
/etc/mnttab Liste der momentan eingehängten Dateisysteme
SIEHE AUCH
fsck(1M), das generische Kommando mount(1M), mkdir(2), mount(2),
open(2), umount(2), mnttab(4).
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