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⇒ fsck_ufs(1M-ufs) — Reliant UNIX 5.44c4

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fsck(1M-ufs)                                                   fsck(1M-ufs)

NAME
     fsck (ufs) - Konsistenz von Dateisystemen prüfen und diese im Dialog-
     modus korrigieren

SYNTAX
     fsck [-F ufs] [genericoptions] [special ...]

     fsck [-F ufs] [genericoptions] [-o b=#,w,r] [special ...]

BESCHREIBUNG
     fsck protokolliert Inkonsistenzen von Dateisystemen und korrigiert
     diese im Dialogbetrieb. Der Benutzer wird jeweils um Zustimmung gebe-
     ten, bevor eine Korrektur vorgenommen wird. Sie sollten beachten, daß
     bei Inkonsistenzen, die unten nicht erwähnt werden, Daten verloren
     gehen können. Umfang und Bedeutung des Datenverlustes können anhand
     der Diagnoseausgabe bestimmt werden.

     fsck korrigiert automatisch harmlose Inkonsistenzen wie etwa: I-Nodes,
     auf die nicht verwiesen wird, I-Nodes mit zu großem Verweiszähler,
     fehlende Blöcke in der Liste der freien Blöcke, Blöcke, die sowohl in
     der Liste der freien Blöcke als auch in Dateien erscheinen oder
     unrichtige Zähler in Superblöcken. Für jede korrigierte Inkonsistenz
     erscheint eine Meldung, die genau bezeichnet, auf welchem Dateisystem
     die Korrektur durchgeführt werden soll und welcher Art die Korrektur
     ist. Wurde das Dateisystem erfolgreich korrigiert, gibt fsck die
     Anzahl der Dateien in diesem Dateisystem, die Anzahl der belegten und
     freien Blöcke und die entsprechenden Angaben in Prozent aus.

     Standardmäßig wartet das Kommando vor jeder Korrektur auf die Antwort
     des Bedieners, also yes oder no. Hat der Bediener keine Schreibberech-
     tigung für das Dateisystem, geht fsck standardmäßig von -n (keine Kor-
     rekturen) aus.

     Folgende Inkonsistenzen werden überprüft:

     -  Blöcke, die von mehreren I-Nodes oder der Liste der freien Blöcke
        beansprucht werden.

     -  Blöcke, die von einem I-Node oder der Liste der freien Blöcke bean-
        sprucht werden und außerhalb des Dateisystems liegen.

     -  Falsche Verweiszähler.

     -  Falsche Verzeichnisgrößen.

     -  Fehlerhaftes I-Node-Format.

     -  Blöcke, die nirgends aufgeführt sind.

     -  Verzeichnisprüfungen, Datei, die auf nicht zugewiesenen I-Node
        zeigt, I-Node-Nummer außerhalb des möglichen Bereichs, Fehlen der
        Einträge "." und ".." an der ersten und zweiten Stelle in jedem



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fsck(1M-ufs)                                                   fsck(1M-ufs)

        Dateiverzeichnis.

     -  Prüfungen des Superblocks: Mehr Blöcke für I-Nodes als das Dateisy-
        stem enthält.

     -  Fehlerhaftes Format der Liste der freien Blöcke.

     -  Summe der freien Blöcke und/oder der freien I-Nodes fehlerhaft.

     Verwaiste Dateien und Dateiverzeichnisse (d. h. die zugewiesen sind,
     auf die aber nicht verwiesen wird) werden mit Einverständnis des
     Bedieners in das Verzeichnis lost+found geschrieben. Der zugewiesene
     Name besteht aus der I-Node-Nummer, der die folgenden Zeichen vorange-
     hen: "i-". Existiert das Verzeichnis lost+found noch nicht, so wird es
     erzeugt. Reicht der Platz nicht aus, wird er vergrößert.

     Zur Angabe eines Dateisystems kann der Name des block- oder zeicheno-
     rientierten Geräts, auf dem es sich befindet, oder der Name des Ein-
     hängepunktes verwendet werden.

OPTIONEN
     -F ufs              Gibt den Typ des ufs-Dateisystems an.

     genericoptions     Optionen, die von dem generischen fsck-Kommando
                         unterstützt werden.

     -o                  Gibt Unteroptionen an, die für das ufs-Dateisystem
                         spezifisch sind. Werden ungültige Optionen angege-
                         ben, so wird eine Warnung ausgegeben und diese
                         Optionen werden ignoriert. Es gibt die folgenden
                         Optionen:

                         b=#  Benutzt den angegebenen Block als Superblock
                              für das Dateisystem. Block 32 gilt immer als
                              Alternative für den Superblock.

                         r    Bedeutet, daß das Dateisystem im Nur-Lese-
                              Modus überprüft wird. fsck versucht aber
                              nicht, Inkonsistenzen zu beseitigen.

                         w    Es werden nur diejenigen Dateisysteme
                              geprüft, die mit read-write-Berechtigung in
                              /etc/vfstab erscheinen.

SIEHE AUCH
     crash(1M), das generische Kommando fsck(1M), mkfs(1M), vfstab(4),
     fs(4).







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