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NAME
stape - SCSI-Schnittstelle für Bandgeräte
SYNTAX
/dev/iosb/[r]stapeppu[c][h][n][o][v][g]
BESCHREIBUNG
stape ermöglicht den Zugriff auf SCSI-Bandgeräte. Der Zugriff auf
SCSI-Bandgeräte erfolgt über die Gerätedateien im Verzeichnis
/dev/ios0. Auf SCSI-Bandlaufwerke kann nur über zeichenorientierte
Geräte (raw) zugegriffen werden. Der Zugriff auf ein blockorientiertes
Bandgerät führt zur Übergabe des Fehlers EINVAL.
Die Namenskonvention für Gerätedateien der SCSI-Bandgeräte ist wie
folgt (alle Zahlen werden in Dezimalform angegeben):
/dev/iosb/[r]stapeppu[c][h][n][o][v][g]
b Bus-Nummer (immer 0).
r Gibt das zeichenorientierte Gerät (raw) an. Wenn r nicht angege-
ben wird, wird ein blockorientiertes Gerät benutzt.
pp (RM600)
Die logische Controller-Nummer. Hierbei handelt es sich um eine
zweistellige Dezimalzahl im Bereich 00 bis 99. Die Nummer gibt
an, an welchen SCSI-Bus das Gerät auf welchem Host-Adapter ange-
schlossen ist. Den logischen Controller-Nummern werden in
/etc/controller physische Controller zugeordnet.
pp (RM400)
Die logische Controller-Nummer. Hierbei handelt es sich um eine
zweistellige Dezimalzahl im Bereich 00 bis 99. Die Nummer gibt
an, an welchen SCSI-Bus das Gerät auf welchem Host-Adapter ange-
schlossen ist.
u Die Nummer des SCSI-Bandlaufwerks. Diese Nummer liegt im Bereich
zwischen 0 und 15. Die Werte 10 bis 15 werden in hexadezimaler
Form als a bis f dargestellt. Es ist wichtig, daß die Adresse des
Geräts nicht mit der SCSI-ID des Host-Adapters kollidiert.
c Gibt gegebenenfalls das Gerät mit Datenkomprimierung an.
h Gibt gegebenenfalls ein Gerät mit hoher Schreibdichte an.
n Gibt ein Gerät an, das beim Schließen nicht zurückgespult werden
soll.
o Gibt das OSX-Gerät an, das beim Schließen nicht zurückgespult
werden soll.
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stape(7) stape(7)
v Gibt bei Geräten, bei denen der variable und feste Blockmodus
möglich ist, den variablen Blockmodus an.
g Für diese Geräte kann die generische ioctl-Schnittstelle zum
Lesen und Schreiben über ioctl(2)-Systemaufrufe im Band-Treiber
benutzt werden.
Hinweis:
Höhere Schreibdichte oder Datenkomprimierung wird nicht von allen
Geräten unterstützt. Werden über den Verzeichniseintrag eines solchen
Gerätes Daten ausgegeben, so wird die Kapazität der Bänder nicht
erhöht. Die generische Schnittstelle zum Lesen und Schreiben auf das
Laufwerk über ioctl(2)-Systemaufrufe, mit denen die entsprechenden
ioctl-Aufrufe direkt an das Gerät weitergegeben werden, wird nur für
bestimmte, hoch performante Laufwerke unterstützt.
GERÄTE(KLASSEN)NUMMER
Die Klassennummer (major device number) und die Gerätenummer (minor
device number) kann mit dem Kommando /sbin/autoconf -d devicename
ermittelt werden.
Bei der Geräte(klassen)nummer handelt es sich um eine 32-Bit-Zahl in
folgendem Format:
BBBMMMMM MMMMMMxx xxxxxxdd duuvgCnh
B Bus-Nummer: bei RM600 immer 0, bei RM400 000 bis 010.
M Die Klassennummer (major device number).
x Die Nummer des Host-Adapters und gegebenenfalls die Nummern des
SCSI-Busses an der Hardware [die Codierung der Nummern ist
maschinenabhängig, Einzelheiten siehe sdisk(7)].
d Die Nummer des SCSI-Bandlaufwerks.
u Nicht benutzt.
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stape(7) stape(7)
v Der Code für den variablen Blockmodus. Dieses Bit wird für Bänder
verwendet, die sowohl mit festen als auch variablen Blockmodus
benutzt werden können. Der Wert 0 bedeutet, daß der feste Block-
modus eingestellt ist, der Wert 1 kennzeichnet den variablen
Blockmodus.
g Der Code, der festlegt, ob für dieses Gerät die generische
Schnittstelle zum Lesen und Schreiben über ioctl-Systemaufrufe
benutzt werden darf. Ist das Bit nicht gesetzt, wird jeder Ver-
such, über ioctl-Systemaufrufe auf das Gerät zu schreiben, mit
einer Fehlermeldung zurückgewiesen. Das Bit g kann nicht mit
anderen Bits kombiniert werden. Die Kombination mit dem Bit n hat
eine abweichende Bedeutung (siehe Beschreibung des Bits n).
C Der Code für die Komprimierungsdichte. Dieser Code wird zur Zeit
nur für Exabyte 8-mm-Videobänder mit Komprimierungsmodus verwen-
det. Der Wert 1 gibt an, daß das Gerät auf hohe Komprimierungs-
dichte und -geschwindigkeit eingestellt ist. Der Wert 0 besagt,
daß die Standarddichte und -geschwindigkeit des Geräts verwendet
werden. Dieses Bit wird genau wie das Bit h bei Leseoperationen
ignoriert.
n Der Code für die Rückspulfunktion. Wenn dieser Parameter 1 ist,
wird das Band beim Schließen des Geräts zur EOM-Seite (End-of-
media) der Bandmarke vorgespult. Wenn der Parameter den Wert 0
hat, wird das Band beim Schließen des Geräts zum Bandanfang
zurückgespult. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
mtio(7). Wenn zusätzlich zu dem Bit n das Bit g gesetzt ist,
bleibt das Band beim close auf seiner aktuellen Position stehen
(keine Vor- und Rückspuloperationen).
h Der Code für die Schreibdichte. Wenn dieses Bit den Wert 1 hat,
wird das Gerät auf hohe Schreibdichte/Geschwindigkeit einge-
stellt. Wenn dieses Bit den Wert 0 hat, wird das Band auf die
Standardschreibdichte/-geschwindigkeit eingestellt. Dieses Bit
wird bei Leseoperationen ignoriert.
FEHLERBESCHREIBUNG
Für die SCSI-Bandlaufwerke werden Fehlermeldungen in folgendem Format
ausgegeben:
ios0/stape002: <02090200> Unit Not Ready - No Cartridge
Die einzelnen Elemente der Fehlermeldung haben folgende Bedeutung:
ios0/stape002:
Auf dem SCSI-Bandlaufwerk ist ein Fehler aufgetreten. In diesem
Fall handelte es sich um das Bandlaufwerk an der Geräteadresse 2.
<KKAASSCC>
Der kombinierte Statuscode des IOS. Der kombinierte Statuscode
hat folgendes Format:
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KK Der Wert des SCSI-Prüfschlüssels.
AA Der Wert des SCSI-Zusatzprüfschlüssels.
SS Der SCSI-Status, der an den SCSI-Host-Adapter zurückgegeben
wurde.
CC Der Fehler-Code des SCSI-Host-Adapters.
Unit Not Ready
Der SCSI-Prüfschlüssel in decodierter Form.
No Cartridge
Der SCSI-Zusatzprüfschlüssel in decodierter Form.
KONFIGURATION VON SCSI-BANDGERÄTEN
Die Geräteeinträge werden mit dem Kommando /sbin/tpsetup erstellt.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter tpsetup(8).
Die SCSI-Bandgeräte werden beim Booten des Systems identifiziert. Der
Typ des Bands wird mit dem SCSI-Kommando inquiry ermittelt. Bei den
Bytes 8 bis 31 der von inquiry erzeugten Ausgabe handelt es sich um
die Hersteller- und Produktnummer; diese Bytes werden mit den Namen
verglichen, die in den SCSI-Bandprofiltabellen in der Datei
/etc/conf/pack.d/sti/space.c abgelegt sind. Einer der Namen in space.c
muß exakt (d. h. Byte für Byte) mit den Bytes 8 bis 31 der vom SCSI-
Kommando inquiry erzeugten Ausgabe passen; andernfalls wird das Band
als "unknown" eingestuft.
Mit dem Kommando autoconf(8) kann festgestellt werden, ob ein Band-
laufwerk vom System beim Booten identifiziert wird. So erzeugt das
Kommando autoconf -l die folgende Ausgabe:
ios0/stape000 Tandberg TDC 3600
erscheint für ein QIC-Laufwerk von Tandberg, das vom System erkannt
wird.
ios0/stape000: not configured - unknown type
erscheint für ein Bandlaufwerk, das vom System nicht erkannt wurde.
Dieses Laufwerk würde vom Treiber als "unknown" eingestuft.
Als "unknown" wird jedes Bandlaufwerk eingestuft, für das kein Band-
profil definiert ist. Das Laufwerk kann dennoch mit Standardparametern
betrieben werden. Da jedoch für die Behandlung des Bandpositions-
Status (Bandende-Markierung und Bandmarke) eine minimale Fehlertabelle
vorhanden sein muß, können aus dem kombinierten Status keine lesbaren
Fehlermeldungen abgeleitet werden. Außerdem funktionieren einige Band-
laufwerke nur korrekt, wenn bestimmte Bits gesetzt sind. Wenn derar-
tige Bandlaufwerke nicht erkannt und als "generic" eingestuft werden,
funktionieren sie in einigen Fällen nicht ordnungsgemäß. Daher sollten
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möglichst alle Bandlaufwerke mit den entsprechenden Tabellen in das
System konfiguriert werden, so daß das System das Laufwerk beim Booten
korrekt identifiziert.
Die Wahl der Schreibdichte wird, ebenso wie andere laufwerksspezifi-
sche Parameter, bei jedem Öffnen des Bandgeräts mit dem SCSI-Kommando
mode select durchgeführt. Die Standardwerte der Parameter für das Kom-
mando mode select sind im Parametereintrag für den betreffenden Band-
typ in der Datei /etc/conf/pack.d/sti/space.c definiert.
ALLGEMEINE HINWEISE ZU SCSI-BANDGERÄTEN
Abbrechen von Aufträgen
Wird ein Auftrag für ein Bandgerät abgesetzt, meldet sich der Auftrag
nach einer bestimmten Zeit zurück. Die Länge richtet sich nach der Art
des Auftrags (gesamtes physisches Löschen kann mehrere Stunden dauern)
und nach dem Typ des Bandgeräts. Meldet sich ein Auftrag, der sonst
erfahrungsgemäß wenige Sekunden dauert, auch nach mehreren Minuten
nicht zurück, so liegt der Verdacht nahe, daß ein Problem aufgetreten
ist. Der Benutzer hat ab Reliant UNIX V5.44 die Möglichkeit solche
Aufträge mit dem Signal SIGKILL oder dem mt-Kommando mit dem Parameter
reset zwangsweise zu beenden. Das Betriebssystem stellt auch von sich
aus fest, daß ein Problem aufgetreten ist, der Abbruch des Auftrages
erfolgt jedoch erst, wenn eine bestimmte Zeitspanne (die sogenannte
Timeout-Zeit) abgelaufen ist. Diese Timeout-Zeit kann bis zu 6 Stunden
betragen. Wird ein Bandauftrag mit dem Signal SIGKILL (kill -9) oder
dem Kommando mt -f /dev/iosX/rstapeXXX reset abgebrochen, so sind die
bis zu diesem Zeitpunkt auf das Band geschriebenen Daten nicht mehr
verwertbar und der letzte Auftrag muß wiederholt werden.
Überwachung der Reinigungszyklen
Alle Bandlaufwerke müssen nach einer bestimmten Zahl von Aufträgen
gereinigt werden. Für bestimmte Bandlaufwerke wurden Empfehlungen aus-
gesprochen, wie oft eine Reinigung abhängig von den Betriebsbedingun-
gen erfolgen sollte. Ab Reliant UNIX V5.44 wird vom Betriebssystem
automatisch überwacht, ob eines der angeschlossenen Bandlaufwerke
gereinigt werden sollte. Ist dies der Fall, wird auf dem Konsole-
Bildschirm des Systems folgende Meldung ausgegeben:
CMN: NOTICE: sti 787 ios0/stapeXXX It's time to clean this drive
Diese Notiz wird ausgegeben, wenn das Betriebssystem zum ersten Mal
festgestellt hat, daß das Laufwerk gereinigt werden sollte. Bei jeder
weiteren Benutzung wird die Warnung:
CMN: NOTICE: sti 790 Please clean the drive: ios0/stapeXXX
auf dem Konsole-Bildschirm ausgegeben. Wird das Laufwerk weiterhin
benutzt, ohne gereinigt zu werden, erhalten Sie folgende Meldung auf
dem Konsole-Bildschirm, nachdem etwa die Datenmenge eines Datenträgers
geschrieben oder gelesen wurde:
CMN: NOTICE: sti 788 ios0/stapeXXX must be cleaned before use
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Soll das Bandlaufwerk weiterhin benutzt werden, muß es zunächst gerei-
nigt werden. Erfolgt keine Reinigung, werden alle weiteren Zugriffe
vom Betriebssystem zurückgewiesen. Diese Maßnahme dient nur zum Schutz
des Bandlaufwerks. So können z. B. die EXABYTE-Laufwerke durch stän-
dige Benutzung im verschmutzten Zustand schwer beschädigt werden. Fol-
gende Bandlaufwerkstypen sind von dieser Maßnahme betroffen:
- Alle EXABYTE 8mm
- Alle PXT1-B1X (IBM-MAGSTAR)
- Alle DAT-Laufwerke.
HINWEISE ZU SCSI-BÄNDERN
Wenn SCSI-Bandgeräte entweder zum Lesen oder zum Schreiben benutzt
werden, gelten einige Einschränkungen. SCSI-Bänder können nur als zei-
chenorientierte Geräte (raw) genutzt werden. Der Zugriff über die
blockorientierte Gerätedatei führt beim Öffnen des Geräts zum Fehler
EINVAL.
Beim Lesen von Bandgeräten muß die Anfangsadresse des Puffers "word
aligned" sein.
Für die maximale Blockgröße gelten je nach Version des Betriebssystems
folgende Werte:
_______________________________________
| Betriebssystem-Version | Größe KB |
|__________________________|___________|
| RM400 V5.41 | 128-2 |
|__________________________|___________|
| RM600 V5.41B | 64 |
|__________________________|___________|
| RM400, RM600 V5.42 | 128 |
|__________________________|___________|
| RM600 V5.43 | 512 |
|__________________________|___________|
| RM600 E-Modelle V5.44 | 1024 |
|__________________________|___________|
Hinweis für RM600:
Bei Blockgrößen, die über 64 KB liegen, werden nur solche Größen
unterstützt, deren Länge "long word aligned" ist. Andere Längenangaben
werden abgewiesen.
Wenn die Bandeinheit variable Blockgrößen unterstützt, können Blöcke
beliebiger Größe gelesen und geschrieben werden, vorausgesetzt, die
Blockgröße liegt innerhalb des angegebenen Bereichs.
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stape(7) stape(7)
Die Bandposition kann nur durch das Vor- oder Zurückspulen des Bands
ermittelt werden. Eine Statusanzeige in bezug auf die aktuelle Bandpo-
sition erhält man ausschließlich mit den Bytes im Format extended
sense, die durch das SCSI-Kommando request sense nach einem Kommando
zum Vor- oder Zurückspulen des Bands zurückgegeben werden. Zur Ermitt-
lung der Bandposition ruft der Treiber zunächst eine ioctl-Funktion
zum Zurückspulen zum vorhergehenden Datensatz (BSR) auf. Für diese
Bandbewegung gibt es lediglich drei Ergebnisse. Bei der ersten Mög-
lichkeit meldet der BSR-Funktionsaufruf den Status BOT (Beginning-of-
tape). In diesem Fall ist kein Eingriff seitens des Benutzers notwen-
dig, da die Bandposition unverändert bei BOT bleibt, nachdem eine
BSR-Funktion bei BOT aufgerufen worden ist. Bei der zweiten Möglich-
keit wird während des BSR-Funktionsaufrufs eine Bandmarke festge-
stellt. Das Band befand sich somit auf der EOM-Seite (End-of-Media)
einer Bandmarke; zur Wiederherstellung der Bandposition muß daher die
ioctl-Funktion zum Vorspulen zum nächsten Dateianfang (FSF) aufgerufen
werden. Bei der dritten Möglichkeit wird der BSR-Funktionsaufruf ohne
Fehler ausgeführt. In diesem Fall muß zur Wiederherstellung der Band-
position die ioctl-Funktion zum Vorspulen zum nächsten Datensatz (FSR)
ausgeführt werden.
Einige SCSI-Bandlaufwerke geben den Status "SCSI Busy" aus, wenn
gerade ein Kommando für das Laufwerk (z. B. zurückspulen) ausgeführt
wird. Der Treiber versucht dann die E/A-Operation erneut, bis der
Treiber die E/A-Operation entweder ohne Status "SCSI Busy" ausführen
kann oder der Zähler "Busy Retry Count" (wie er im Bandprofil festge-
legt ist) seinen Maximalwert erreicht hat. Die E/A-Operation wird
immer wieder in dem Zeitabstand versucht, der im Eintrag "Busy Retry
Interval Time" in der Profilstruktur des Bands definiert ist.
HINWEISE ZU QIC-KASSETTEN
QIC-Bandkassettenlaufwerke (Quarter Inch Compatible) unterstützen
andere Bandkapazitäten als die bisher beschriebenen Bandlaufwerke. Die
Austauschbarkeit der Daten ist dennoch gewährleistet, da alle QIC-
Laufwerke Bänder, die in Bandlaufwerken niedrigerer Kapazität
beschrieben worden sind, auf jeden Fall lesen können. So kann bei-
spielsweise ein QIC-Band, das im QIC-Format für ein 60-Megabyte-Band
beschrieben worden ist, von einem Laufwerk gelesen werden, das das
150-Megabyte-QIC-Format unterstützt (dies gilt nicht für die umge-
kehrte Richtung).
Je nach Kassettenlaufwerk wird bei QIC-Geräten entweder nur der feste
Blockmodus oder der variable und der feste Blockmodus unterstützt.
Wenn bei Bändern mit fester Blockgröße die Mindestblockgröße unter der
festen Blockgröße liegt, werden beim Schreiben die übergebenen Daten
soweit mit Nullen aufgefüllt, bis sich die feste Blockgröße ergibt.
Beim Lesen wird der Block komplett vom Band gelesen, aber nur die
gewünschte Anzahl Bytes zum Aufruf übertragen.
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Ein 150-Mbyte-Band wird nur bei Verwendung des Geräts mit hoher
Schreibdichte mit 150 Mbyte Daten beschrieben, ansonsten wird die nie-
drige Schreibdichte (120 Mbyte) genutzt.
Achtung:
Die maximale Blockgröße im variablen Blockmodus beträgt im QIC-150-
Format 32 KB.
In einem 525-CARTRIDGE DRIVE werden bei Verwendung von 525-Mbyte-
Bändern stets 525 Mbyte geschrieben (unabhängig von Verwendung der
Geräte mit niedriger bzw. hoher Schreibdichte). Ein 150-Mbyte-Band in
einem 525-Mbyte-Laufwerk wird grundsätzlich mit 150 Mbyte beschrieben.
Weiterhin besteht die Ausnahme, daß einmal mit 120 Mbyte beschriebene
Bänder wieder mit 120 Mbyte beschrieben werden.
Bei QIC-Laufwerken wird beim Schließen des Bandgeräts nur eine einzige
Bandmarke auf das Band geschrieben. Normalerweise werden beim Schlie-
ßen eines Bandgeräts zwei Bandmarken auf das Band geschrieben, und das
Band wird zwischen den beiden Bandmarken positioniert. Beim Schreiben
der nächsten Datei würde die zweite Bandmarke mit Daten überschrieben.
Da QIC-Laufwerke Bandmarken nicht überschreiben können, wird die
zweite Bandmarke ausgelassen. Die Bandposition befindet sich jedoch
nach wie vor auf der EOM-Seite einer Bandmarke (es gibt keine zweite
Bandmarke).
Daten kann man am Ende eines QIC-Bandes nur dann hinzufügen, wenn man
mit der Operation MTAPP [siehe mtio(7)] an das Ende des Datenbereichs
positioniert hat. Mit mehreren aufeinanderfolgenden Kommandos write
können mehrere Dateien auf das QIC-Band ohne Rückspulfunktion
geschrieben werden. Nachdem die letzte Datei auf das Band geschrieben
und dieses zurückgespult oder neu positioniert wurde, führen Versuche,
das Band am Ende der letzten Datei zu positionieren und weitere Daten
auf das Band zu schreiben, zu einem Fehler.
Für QIC-Bandkassetten ist die regelmäßige Durchführung von bestimmten
Wartungsarbeiten unbedingt erforderlich. Die Reinigung des Bandlauf-
werks sollte nach jeweils achtstündigem Betrieb mit der mitgelieferten
Reinigungskassette erfolgen. Zusätzlich zur Wartung sollten alle Bän-
der nach dem Einlegen nachgespannt werden. Das automatische Nachspan-
nen wird werkseitig durch die Standardparameter für das Kommando mode
select, die in der Datei /etc/conf/pack.d/sti/space.c für QIC-Bänder
definiert sind, deaktiviert. Der entsprechende Parameter kann aber für
den betreffenden Bandtyp in dieser Datei aktiviert werden. Der einzige
Nachteil eines automatischen Nachspannens liegt darin, daß die Bänder
zuerst zu EOM vor- und dann zu BOT zurückgespult werden. Dies kann
drei Minuten oder länger in Anspruch nehmen. Der für das automatische
Nachspannen benötigte Zeitaufwand kann halbiert werden, wenn das Band-
laufwerk das Band vor dem Herausnehmen zu EOM vorspulen kann.
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HINWEISE ZU NEUN-SPUR-BÄNDERN
Neun-Spur-Bändern gelten als Geräte mit variablem Blockmodus (Block-
größen bis 128 KB sind möglich). Obwohl Neun-Spur-Laufwerke normaler-
weise entweder den variablen oder den festen Blockmodus unterstützen,
wird empfohlen, den variablen Modus zu verwenden. Die Unterstützung
der Neun-Spur-Laufwerke ist nur auf das differentielle elektrische
SCSI-Laufwerk beschränkt.
HINWEISE ZU DAT/DDS
Ein DAT-Laufwerk (Digital Audio Tape) verhält sich ähnlich wie Neun-
Spur-Bänder. Obwohl DAT-Laufwerke normalerweise entweder den variablen
oder den festen Blockmodus unterstützen, werden sie als Geräte mit
variablem Blockmodus angesehen. Es wird empfohlen, den variablen Modus
zu verwenden.
Die unterstützten DAT-Laufwerke entsprechen dem Industrie-Standard-
Format DDS (Digital Data Storage). Ein Datenaustausch der Bänder ist
mit anderen DDS DAT-Laufwerken möglich. Bänder, die mit DDS-Laufwerken
beschrieben wurden, können jedoch NICHT in Nicht-DDS DAT-Laufwerken
gelesen werden (und umgekehrt: Bänder, die in Nicht-DDS DAT-Laufwerken
beschrieben wurden, können NICHT in DDS-Laufwerken gelesen werden).
Bänder, die in DDS-Laufwerken verwendet werden, entsprechen dem
Industrie-Standard von DAT-Bändern. Es wird dringend empfohlen, nur
DATA QUALITY-Bänder im Laufwerk zu verwenden. DAT-Audio-Bänder können
eventuell Probleme verursachen.
Die Bänder sind in mehreren unterschiedlichen Längen verfügbar:
DDS-1 60m 1.3 GB
DDS-2 90m 2.0 GB
DDS-2 120m 4.0 GB (8.0 GB im komprimierten Format)
DDS-3 125m 12.0 GB (24.0 GB im komprimierten Format)
Das Format, in dem ein Band beschrieben wird, wird über den Verzeich-
niseintrag bestimmt:
Format DDS-1 /dev/iosb/rstapeppu
Format DDS-2 /dev/iosb/rstapeppuh
Format DDS-2 (komprimiert) /dev/iosb/rstapeppuch
Format DDS-3 /dev/iosb/rstapeppuh
Format DDS-3 (komprimiert) /dev/iosb/rstapeppuch
Hinweis: DSS-1-Bänder können nicht im Format DSS-2 und DSS-2-Bänder
können nicht im Format DSS-3 beschrieben werden.
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Die genaue Datenmenge, die auf einem Band gespeichert werden kann,
kann etwas variieren je nachdem, wie oft ein Band beschrieben werden
mußte und ob es im Streaming Mode benutzt wurde.
Tips zur Vermeidung von Datensicherungsproblemen
Beseitigen Sie Staub- und Schmutzquellen in der Nähe von Systemen mit
MBK-Laufwerken. Papier- und Tonerstaub von Druckern und Fotokopierern
sind immer gefährlich.
Benutzen Sie das MBK-Laufwerk ausschließlich im Streaming Mode. Im
Start/Stop Mode erhöht sich der Verschleiß der Kopftrommel und der
Magnetbänder um ein Vielfaches. Einen Streaming Mode können Sie errei-
chen, indem Sie:
- die zu sichernden Daten in Blockgrößen >= 16 KByte aufschreiben.
- Back-Up's zu Zeiten niedriger Systemauslastung durchführen.
Belassen Sie die Magnetbandkassetten nur so lange wie unbedingt nötig
im Laufwerk. Der sicherste Platz für die Kassette ist die mitgelie-
ferte antistatische und staubgeschützte Aufbewahrungsschachtel.
Waren die Kassetten einer anderen Klimaumgebung als der Betriebsumge-
bung ausgesetzt, so lassen Sie den Kassetten mindestens 24 Stunden
Zeit, sich zu akklimatisieren, bevor Sie sie benutzten.
Verwahren Sie die Magnetbandkassetten in einer Umgebung mit konstanter
Temperatur und Luftfeuchtigkeit auf. Die optimale Temperatur beträgt
5°C - 32°C und 20% - 60% rel. Luftfeuchte. Unter keinen Umständen darf
eine Magnetbandkassette dem Einfluß von Sonneneinstrahlung, elektri-
schen oder magnetischen Feldern ausgesetzt werden.
Reinigung
Das MBK-Laufwerk muß regelmäßig gereinigt werden. Keine oder unzurei-
chende Reinigung bewirkt eine Erhöhung der Schreib-/Lesefehlerrate,
einen schnelleren Verschleiß des Bandmaterials und der Kopftrommeln
bis hin zum Einbrennen von Schmutzpartikeln in die Kopftrommel. Im
zuletzt genannten Fall hilft auch der Einsatz einer Reinigungskassette
nicht mehr. Das Laufwerk muß zwecks Reinigung und Überprüfung in das
Servicecenter.
Reinigungskassetten können über SIEMENS NIXDORF PLUS bezogen werden.
Bitte beachten Sie folgende Reinigungsintervalle:
bei vier- bis fünfmaligem Gebrauch pro Tag: tägliche Reinigung
bei zwei- bis dreimaligem Gebrauch pro Tag: zwei Reinigungen pro
Woche
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bei einmaligem Gebrauch pro Tag: wöchentliche Reinigung
Eine staubbelastete Systemumgebung, wie sie durchaus auch in Büros zu
finden ist, erfordert deutlich kleinere Reinigungsintervalle. Führen
Sie eine Reinigung grundsätzlich durch, wenn die Fehleranzeige des
Laufwerks bernsteinfarben blinkt. Dies ist immer dann der Fall, wenn
das Laufwerk ca. 20 Stunden betrieben wurde oder die Schreib-/Lese-
fehlerrate hoch ist oder "MEDIUM ERROR" auftritt.
Bitte halten Sie sich bei der Reinigungsprozedur an folgende Vorge-
hensweise:
- Laden Sie die Reinigungskassette.
- Der Reinigungsvorgang startet automatisch; Dauer ca. 30 Sekunden.
- Nach Beendigung der Reinigung wird die Reinigungskassette automa-
tisch entladen.
- Entnehmen Sie die Reinigungskassette.
- Notieren Sie das Datum der Reinigung auf den dafür vorgesehenen
Kassetten-Label.
Mit einer Reinigungskassette können Sie insgesammt 40 Reinigungen
durchführen. Überschreiten Sie nicht die maximal zulässige Anzahl der
Reinigungsvorgänge. Unter keinen Umständen dürfen Sie durch Manipula-
tion der Reinigungskassette diese zurückspulen.
Zu verwendendes Bandmaterial
Verwenden Sie ausschließlich Magnetbandkassetten 4mm, die das Symbol
"DDS" (Digital Data Storage) und "MRS ||||" (Media Recognition System)
tragen. Bei anderen Magnetbandkassetten kann es zu Funktionsstörungen
kommen. Geeignete Magnetbandkassetten 4mm finden Sie auch unter "Zube-
hör" im Anhang Ihres Handbuches. DAT-Audio-Kassetten können nicht
beschrieben werden.
Ersetzen Sie eine Magnetbandkassette sofort durch eine neue Kassette,
wenn während der Sicherung "MEDIUM ERROR" gemeldet wird.
HINWEISE ZU EXABYTE-8MM-DATA-RECORDERN
Exabyte-Geräte können die 8mm-Datenkassetten in vier logischen Forma-
ten beschreiben bzw. lesen. In welchem Format ein Band beschrieben
wird, kann über den Verzeichniseintrag bestimmt werden.
EXB-8900c komprimiertes Format /dev/iosb/rstapeppuch
EXB-8900 nicht komprimiertes Format /dev/iosb/rstapeppuh
EXB-8500c komprimiertes Format /dev/iosb/rstapeppuch
EXB-8500 nicht komprimiertes Format /dev/iosb/rstapeppuc
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EXB-8200c komprimiertes Format /dev/iosb/rstapeppuc
EXB-8200 nicht komprimiertes Format /dev/iosb/rstapeppu
Wichtig:
Nicht alle Exabyte-Geräte unterstützen alle Formate. So wird z. B. das
komprimierte Format nur von komprimierenden Exabyte-Geräten unter-
stützt.
_______________________________________________________________________
| Geräte | Formate |
|________________|_____________________________________________________|
| MC75 EXB-8900 | 8900c, 8900 (lesend/schreibend) |
| | 8500c, 8500, 8200 (nur lesend) |
| MC15 ELIANT 820| 8500c, 8500 (lesend/schreibend), 8200 (nur lesend) |
| MC10 EXB-8505 | 8500c, 8500, 8200 |
| MC10 EXB-8500 | 8500, 8200 |
| MC10 EXB-8200 | 8200 |
|________________|_____________________________________________________|
Tips zur Vermeidung von Datensicherungsproblemen
Beseitigen Sie Staub- und Schmutzquellen in der Nähe von Systemen mit
Data-Recordern. Papier- und Tonerstaub von Druckern und Fotokopierern
sind immer gefährlich.
Benutzen Sie den Data-Recorder ausschließlich im Streaming Mode. Im
Start/Stop Mode erhöht sich der Verschleiß der Kopftrommel und der
Magnetbänder um ein Vielfaches. Einen Streaming Mode können Sie errei-
chen, indem Sie:
- die zu sichernden Daten in Blockgrößen >= 16 KByte aufschreiben.
- Back-Up's zu Zeiten niedriger Systemauslastung durchführen.
Belassen Sie die Data Cartridge nur so lange wie unbedingt nötig in
dem Data-Recorder. Der sicherste Platz für die Cartridge ist die mit-
gelieferte antistatische und staubgeschützte Aufbewahrungsschachtel.
Waren die Cartridges einer anderen Klimaumgebung als der Betriebsumge-
bung ausgesetzt, so lassen Sie den Cartridges mindestens 24 Stunden
Zeit, sich zu akklimatisieren, bevor Sie sie benutzten.
Verwahren Sie die Data Cartridges in einer Umgebung mit konstanter
Temperatur und Luftfeuchtigkeit auf. Die optimale Temperatur beträgt
20°C +2°C und 40% - 60% rel. Luftfeuchte. Unter keinen Umständen darf
eine Data Cartridge dem Einfluß von Sonneneinstrahlung, elektrischen
oder magnetischen Feldern ausgesetzt werden.
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stape(7) stape(7)
Reinigung
Der Data-Recorder muß regelmäßig gereinigt werden. Keine oder unzurei-
chende Reinigung bewirkt eine Erhöhung der Schreib-/Lesefehlerrate,
einen schnelleren Verschleiß des Bandmaterials und der Kopftrommeln
bis hin zum Einbrennen von Schmutzpartikeln in die Kopftrommel. Im
zuletzt genannten Fall hilft auch der Einsatz einer Cleaning Cartridge
nicht mehr. Das Laufwerk muß zwecks Reinigung und Überprüfung in das
Servicecenter.
Es gibt eine Reihe von Reinigungsverfahren, die zumeist aus der Video-
technik stammen (z. B. Naßreinigung). Viele Verfahren sind für die
Reinigung von Data-Recordern nicht geeignet. Die Durchführung solcher
Reinigungsverfahren kann die Funktionsweise der Gerätes erheblich
beeinträchtigen und zu einer Beschädigung des Gerätes führen. Benutzen
Sie ausschließlich von SIEMENS NIXDORF und dem Gerätehersteller EXA-
BYTE vorgeschriebene Cleaning Cartridges.
Folgende Cleaning Cartridges sind vorgeschrieben:
- EXABYTE 8mm Cleaning Cartridge
- SONY QG6-CL
Cleaning Cartridges können über SIEMENS NIXDORF PLUS bezogen werden.
Eine Reinigung sollte mindestens einmal pro Monat oder nach höchstens
30 Betriebsstunden durchgeführt werden. Hierbei bestimmt der zuerst
erreichte Wert den Zeitpunkt der Reinigung. Eine staubbelastete
Systemumgebung, wie sie durchaus auch in Büros zu finden ist, erfor-
dert deutlich kleinere Reinigungsintervalle. Führen Sie eine Reinigung
grundsätzlich nach dem Auftreten eines "MEDIUM ERROR" oder "EXCESSIVE
WRITE ERROR" durch.
Bitte halten Sie sich bei der Reinigungsprozedur an folgende Vorge-
hensweise:
- Laden Sie die Cleaning Cartridge.
- Der Reinigungsvorgang startet automatisch; Dauer je nach Laufwerk-
styp 30 Sekunden bis 4 Minuten.
- Nach Beendigung der Reinigung wird die Cleaning Cartridge automa-
tisch entladen.
- Entnehmen Sie die Cleaning Cartridge.
- Notieren Sie das Datum der Reinigung auf den dafür vorgesehenen
Cartridge-Label.
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stape(7) stape(7)
In den Betriebssystem-Versionen V5.42 und V5.43 ist es erforderlich,
den Reinigungsvorgang mit einem Kommando vorzubereiten. Bitte führen
Sie vor dem Beginn der oben beschriebenen Reinigungsprozedur das Kom-
mando clean8mm aus. Beachten Sie die Hinweise auf der Konsole.
Weitere Informationen können Sie clean8mm(8) entnehmen.
Je nach Typ der Cleaning Cartridge sind 3 oder 12 Reinigungsvorgänge
möglich. Überschreiten Sie nicht die maximal zulässige Anzahl der Rei-
nigungsvorgänge. Unter keinen Umständen dürfen Sie durch Manipulation
der Cleaning Cartridge diese zurückspulen.
Zu verwendendes Bandmaterial
Benutzen Sie ausschließlich von SIEMENS NIXDORF und dem Geräteherstel-
ler EXABYTE vorgeschriebene Data Cartridges. Nur bei diesen Cartridges
ist sichergestellt, daß Typ und Anzahl Bandfehlstellen innerhalb eines
erlaubten Bereiches liegen. Die Beschichtung des Magnetbandes ist
antistatisch behandelt und sorgfältig auf die Verarbeitung digitaler
Daten abgestimmt. Der Abrieb von Beschichtungspartikeln und der damit
verbundene Kopftrommelverschleiß ist auf ein Minimum reduziert.
Folgende Data Cartridges sind vorgeschrieben:
- EXATAPE AME (nur 8900)
- EXATAPE
- SONY QG112MA
Die SONY QG112MA kann über SIEMENS NIXDORF PLUS bezogen werden.
Für das Gerät EXB-8900 muß das EXABYTE AME-Band verwendet werden.
Ältere Bänder können gelesen werden (dies sollte eine Ausnahme blei-
ben). Vor dem nächsten Schreibvorgang auf AME-Bänder muß das Laufwerk
zunächst gereinigt werden.
Data Cartridges unterliegen einem Verschleißprozeß. Bei optimalen
Betriebsbedingungen kann eine Data Cartridge bis zu 500mal benutzt
werden. Bei ungünstigen Betriebsbedingungen (z. B.: staubbelastete
Umgebung, Start-/Stop-Betrieb) wird die Lebensdauer der Cartridge auf
bis zu 30 Nutzungszyklen heruntergesetzt.
Ersetzen Sie eine Data Cartridge sofort durch eine neue Cartridge,
wenn während der Sicherung "MEDIUM ERROR" oder "EXCESSIVE WRITE ERROR"
gemeldet wird.
DATEIEN
/dev/iosb/[r]stapeppu[c][h][n][o][v][g]
/etc/conf/pack.d/sti/space.c
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stape(7) stape(7)
Auf RM400-Servern können Bandgeräte auch folgendermaßen angesprochen
werden:
/dev/rmt/ctape[0|4] (Hohe Schreibdichte)
/dev/rmt/vtape[0|4] (Ohne Rückspulfunktion)
SIEHE AUCH
cpio(1), mt(1), tar(1), devname(7), mtio(7), sdisk(7), clean8mm(8),
cleandev(8), tpsetup(8).
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