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⇒ rlogind(1M) — Reliant UNIX 5.44c4

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hosts.equiv(4)

rlogind(1M)                                                     rlogind(1M)

NAME
     rlogind, in.rlogind - Server für ferne Anmeldung

SYNTAX
     in.rlogind rechnernummer.portnummer

BESCHREIBUNG
     rlogind ist der Server für das Programm rlogin(1). Er bietet die Mög-
     lichkeit für ferne Benutzer, sich nach einer Berechtigungsprüfung am
     lokalen System anzumelden. Der Dienst auf der Basis arbeitet unter
     einer privilegierter Portnummer.

     rlogind wird von inetd(1M) aufgerufen, wenn ein Verbindungswunsch von
     einem fernen Rechner empfangen wird, und führt das folgende Protokoll
     aus:

     1) Der Server prüft die Portnummer des Clients. Liegt die Portnummer
        nicht im Bereich zwischen 0 und 1023, bricht der Server die Verbin-
        dung ab. Adresse und Portnummer des Clients werden als Argumente
        von inetd in der Form rechnernummer.portnummer an rlogind überge-
        ben. Dabei wird die Rechnernummer als Hexadezimal- und die Portnum-
        mer als Dezimalwert angegeben.

     2) Der Server prüft die Adresse des Clients. Ist für den Client sowohl
        in /etc/inet/hosts als auch in /etc/hosts.equiv ein Eintrag vorhan-
        den, wird ein Benutzer, der sich vom Client aus anmeldet, nicht zur
        Eingabe eines Paßworts aufgefordert. Gehört die Adresse zu einem
        Rechner, für den in /etc/inet/hosts kein entsprechender Eintrag
        vorhanden ist, wird der Benutzer zur Eingabe eines Paßworts aufge-
        fordert, unabhängig davon, ob für den Client in /etc/hosts.equiv
        [siehe hosts(4) und hosts.equiv(4)] ein Eintrag steht.

     Nachdem die Portnummer und Adresse des Client geprüft wurden, wird ein
     Login-Prozeß erzeugt, dessen Dateideskriptoren für Standardeingabe,
     Standardausgabe und Standardfehlerausgabe auf die Netzverbindung ver-
     weisen. Der Login-Prozeß ist ein Kindprozeß des Programms login(1) und
     wird mit der Option -r aufgerufen. Er führt dann die Berechtigungsprü-
     fung gemäß rshd(1M) durch und wertet den Typ des Client-Terminals und
     die Übertragungsgeschwindigkeit entsprechend der Umgebungsvariablen
     TERM [siehe environ(5)] aus. Schlägt die automatische Berechtigungs-
     prüfung fehl, wird der Benutzer zum erneuten Anmelden wie auf einem
     Standard-Terminal aufgefordert.













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rlogind(1M)                                                     rlogind(1M)

DIAGNOSE
     Alle Diagnosemeldungen werden über die zur Standardfehlerausgabe gehö-
     rende Verbindung zurückgegeben, anschließend werden die Verbindungen
     abgebrochen. Ein Fehler ist durch ein führendes Byte mit dem Wert 1
     gekennzeichnet.

     Hostname for your address unknown.
          (Rechnername für Ihre Adresse unbekannt) Für den Client-Rechner
          war in der Namensdatenbank des Rechners kein Eintrag vorhanden.

     Try again.
          (Aufruf wiederholen) Der Versuch des Servers, mit fork einen
          neuen Prozeß zu erzeugen, schlug fehl.

     /usr/bin/sh: ...
          Die Anmelde-Shell des Benutzers konnte nicht aktiviert werden.

HINWEISE
     Die hier verwendete Berechtigungsprüfung geht davon aus, daß alle
     Client-Rechner sowie das Übertragungsmedium sicher sind. Dies ist
     unsicher, aber in einer "offenen" Umgebung nützlich.

     Es sollte eine Funktion zum Verschlüsseln der Datenübertragung vorhan-
     den sein.

SIEHE AUCH
     inetd(1M), hosts(4), hosts.equiv(4).



























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