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⇒ pkgproto(1M) — Reliant UNIX 5.44c4

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pkgproto(1M)                                                   pkgproto(1M)

NAME
     pkgproto - Erzeugung einer prototype-Datei

SYNTAX
     pkgproto [-inx] [-c class] [path1[=path2] ...]

BESCHREIBUNG
     pkgproto durchsucht die angegebenen Pfadnamen und erzeugt eine
     prototype-Datei auf stdout, die als Eingabedatei für das Kommando
     pkgmk verwendet werden kann.

     Beim Aufruf des Kommandos pkgproto müssen Pfadnamen absolut angegeben
     werden.

OPTIONEN
     -i        Bei symbolischen Verweisen wird statt des Verweises die
               Zieldatei verwendet.

     -c        Weist alle Pfadnamen der Klasse class zu.

     -n        Bei Aufruf mit path1=path2 wird im prototype nur path2 ein-
               getragen (außer bei Links).

     -x        Größe, Prüfsumme und Modifikationszeit wird an jeden Eintrag
               angehängt, d. h. es wird eine pkgmap-ähnliche Ausgabe
               erzeugt.

     path1     Pfadname für die Position, wo die Objekte stehen.

     path2     Pfadname, der bei der Ausgabe für path1 eingesetzt werden
               soll.

     Erfolgt in der Kommandozeile keine Angabe für Pfadnamen, wird davon
     ausgegangen, daß die Standardeingabe eine Liste von Pfadnamen liefert.
     Handelt es sich bei der Angabe eines Pfadnamens in der Kommandozeile
     um ein Verzeichnis, wird dessen Inhalt durchsucht. Dies geschieht
     allerdings nicht, wenn von der Standardeingabe stdin eingelesen wird
     und darin ein Verzeichnis auftaucht.

















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pkgproto(1M)                                                   pkgproto(1M)

BEISPIELE
     Die beiden folgenden Beispiele zeigen den Gebrauch von pkgproto samt
     einer teilweisen Auflistung der jeweils erzeugten Ausgabe.

     Beispiel 1:

          $ pkgproto /usr/bin=bin /usr/usr/bin=usrbin /etc=etc
          f none bin/sed=/bin/sed 0775 bin bin
          f none bin/sh=/bin/sh 0755 bin daemon
          f none bin/sort=/bin/sort 0755 bin bin
          f none usrbin/sdb=/usr/bin/sdb 0775 bin bin
          f none usrbin/shl=/usr/bin/shl 4755 bin bin
          d none etc/master.d 0755 root daemon
          f none etc/master.d/kernel=/etc/master.d/kernel 0644 root daemon
          f none etc/rc=/etc/rc 0744 root daemon

     Beispiel 2:

          $ find / -type d -print | pkgproto
          d none / 755 root root
          d none /usr 755 root root
          d none /usr/bin 775 bin bin
          d none /etc 755 root root
          d none /tmp 777 root root

HINWEISE
     Standardmäßig erzeugt pkgproto für jeden angetroffenen symbolischen
     Verweis einen entsprechenden Eintrag (ftype=s). Ist die Option -i
     angegeben, werden von pkgproto für symbolische Verweise Einträge mit
     dem Dateityp "normale Datei" erzeugt (ftype=f).

     Die prototype-Datei müßte dann editiert werden, um Dateitypen wie "v"
     (flüchtig), "e" (editierbar) oder "x" (exklusives Verzeichnis) nachzu-
     tragen. Eine Datei oder ein Verzeichnis mit den Zugriffsrechten 000
     erhält als Modus ein ? eingetragen. Möchte man die Datei tatsächlich
     mit dem Modus 000 installieren, muß das ? in 000 geändert werden.
     pkgproto erkennt Dateiverweise. Bei mehrfachen Verweisen auf eine
     Datei wird der erste Dateiverweis als Name der Datei verwendet.

SIEHE AUCH
     pkgmk(1M), pkgparam(1M), pkgtrans(1M).













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