pfenable(1M) pfenable(1M)
NAME
pfenable - Besondere Prozeßflags-Berechtigungen an Benutzer vergeben
SYNTAX
/etc/pfenable -[ADcCpU] [username ... | -E]
BESCHREIBUNG
WARNUNG: Die Verwendung einiger der bei diesem Kommando möglichen
Optionen kann die normale Funktionsweise des Systems erhe-
blich stören.
pfenable erteilt die besonderen Berechtigungen, die in der Optionsli-
ste von username angegeben sind, mit denen Prozeßflags bearbeitet wer-
den können, die normalerweise nur für den Systemverwalter reserviert
sind. Wird statt username die Zeichenkette -E angegeben, werden die
Berechtigungen an alle Benutzer vergeben.
pfenable erteilt einem Benutzer lediglich die betreffende Berechti-
gung. Will der Benutzer die entsprechende Fähigkeit benutzen, muß er
launchit(1M) aufrufen oder einen Prozeßflags-Aufruf ausführen.
Dieses Kommando darf nur von einem Benutzer mit Systemverwalterzu-
griffsrecht aufgerufen werden.
OPTIONEN
-A Erteilt dem Benutzer username die Fähigkeit, den Affinitätsmecha-
nismus für Prozessoren zu deaktivieren.
-D Erteilt dem Benutzer username die Fähigkeit, die Verdrängungs-
steuerung zu verwenden.
-c Erteilt dem Benutzer username die Fähigkeit, Prozesse an
bestimmte CPUs zu binden.
-C Erteilt dem Benutzer username die Fähigkeit, Prozesse exklusiv an
bestimmte CPUs zu binden.
-p Erteilt dem Benutzer username die Fähigkeit, Prozesse mit einer
festen Priorität ablaufen zu lassen und negative nice-Werte ein-
zustellen.
-U Erteilt dem Benutzer username die Fähigkeit, Prozesse zu erzeu-
gen, die in eine unbegrenzte Anzahl an Prozessen verzweigen kön-
nen.
SIEHE AUCH
launchit(1M), mpcntl(1M), pfdisable(1M), pfpriv(1M), pfprivs(1M),
nice(2), mpcntl(3X).
Seite 1 Reliant UNIX 5.44 Gedruckt 11/98