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⇒ muxadm(1M) — Reliant UNIX 5.44c4

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muxadm(1M)                                                       muxadm(1M)

NAME
     muxadm - Verwalten des DPTG2-Monitors

SYNTAX
     /usr/sbin/muxadm -F -a path -d device [-h host] [-l label]
                      [-s service]

     /usr/sbin/muxadm -I [-t level] [-f file] [-v version] [-r retry] [-x]
                      pmtag

     /usr/sbin/muxadm -T [-t level] pmtag

     /usr/sbin/muxadm -S [-i svrtag] pmtag

     /usr/sbin/muxadm -R pmtag

     /usr/sbin/muxadm -V

     /usr/sbin/muxadm -?

BESCHREIBUNG
     Mit muxadm soll das Verwalten und Einrichten von DPTG2-Monitoren
     erleichtert werden. muxadm hat z. B. eine Option -R, mit der ein für
     den DPTG2-Monitor spezifischer Eintrag in der Datei pmtab im korrek-
     ten Format ausgegeben wird.

     Daneben kann mit der Option -I eine Monitor-Ausprägung erzeugt werden;
     mit der Option -R kann eine solche Ausprägung wieder entfernt werden.

     Die Option -V liefert auf stdout die Versionsnummer des pmtab-spezi-
     fischen Formats.

     Mit der Option -S wird der Status des Monitors und der Status der vom
     Monitor überwachten Verbindungen angezeigt.

     Schließlich kann mit der Option -T der Trace-Modus angewählt (und
     gestoppt) werden.

     Für alle Optionen gibt es eine Reihe von Argumenten, die im Folgenden
     näher erläutert werden.

   Option -F (Format)
     Mit dieser dieser Option wird ein DPTG2-Monitor-spezifischer Teil
     eines pmtab-Eintrags auf stdout ohne Zeilenvorschub zurückgeliefert.
     Das Format dieses Eintrags entspricht der Versionsnummer, die die
     Option -V liefert (siehe unten). Weitere Optionen und Argumente sind:









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muxadm(1M)                                                       muxadm(1M)

     -a path
          Dies ist der Pfadname des Administratorkanals, über den der Mul-
          tiplexer an eine Leitung angeschlossen werden soll. Dieser Name
          kann sowohl relativ als auch absolut angegeben werden. Wird der
          Pfadname relativ angegeben, wird das Verzeichnis /dev/dptg durch-
          sucht.

          Achtung:  Die Angabe des Pfadnamens ist zwingend (ansonsten
                    Diagnose-Fehler Nr. 5, ENOADM).

     -d device
          Mit dieser Option wird der physische Anschluß des Geräts device
          ausgewählt, das der Monitor überwachen soll.

          Handelt es sich um einen Direktanschluß, so steht hier der Name
          des asynchronen tty-Anschlusses. Dieser Name kann relativ zu
          /dev/term oder absolut angegeben werden.

          Bei einem Remote-Anschluß über TCP/IP wird hier die absolute
          Port-Nummer angegeben.

          Achtung:  Die Angabe von device ist zwingend (ansonsten
                    Diagnose-Fehler Nr. 6, ENODEV).

     -h host
          Mit dieser Option wird der Host angegeben, auf dem der
          Multiplexer-Anschluß erfolgen soll (PC oder ein Terminal Server).
          Bei einem Direktanschluß ist der Name des Hosts localhost, oder
          er kann ganz entfallen. Im Standardfall bleibt dieses Feld leer.
          Die Angabe eines Remote-Hosts erfolgt entweder symbolisch (ent-
          sprechend einem /etc/hosts-Eintrag) oder in der Internet-(Dot-)-
          Notation.

     -l label
          Bei dieser Option bezeichnet label eine Marke in /etc/ttydefs,
          nach der der Monitor die physischen Leitungsparameter einstellen
          muß. Die Auswertung der Datei wird nur bei Direktanschluß durch-
          geführt. Bei Nichtbenutzung dieser Option wird die Marke 9600
          benutzt.

          Eine Änderung der physischen Leitungsparameter erfolgt nur über
          DPTG2-Monitor durch Veränderung dieser Marke label.

     -s service
          Mit dieser Option wird festgelegt, ob der DPTG2-Monitor einen
          Ladeservice durchführen muß, bevor das DPTG2-Protokoll beginnen
          kann. Mit dem Argument service wird dieser Ladeservice näher spe-
          zifiziert. Wenn service den Wert N hat, so wird kein Ladeservice
          durchgeführt (z. B. bei Anschluß einer PC-Emulation). Ist der
          Wert Y, wird der Ladeservice durchgeführt. Dabei bestimmt das
          DPTG2-Terminal, welches Platzprogramm geladen wird (Einstellung
          im SETUP-Menü des Terminals). Als dritte Möglichkeit kann der


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muxadm(1M)                                                       muxadm(1M)

          Pfadname des Platzprogramms angegeben werden. Ist nur ein relati-
          ver Pfadname gewählt worden, wird das Platzprogramm relativ zu
          /opt/xb gesucht. Der Standardwert ist Y.

   Option -I (Install)
     Mit dieser Option wird gesteuert, auf welche Weise sac(1M) eine
     DPTG2-Monitor-Ausprägung (muxmon) mit dem Namen pmtag einrichtet. Es
     wird ein Eintrag in die Datei /etc/saf/sactab eingefügt. Weitere
     Optionen und Argumente sind:

     -t level
          Mit dieser Option wird der Trace-Modus beim Start des muxmon-
          Monitors eingestellt. Das Argument level gibt die Trace-Stufe an.
          Die Trace-Stufen sind:

          0   Keine Ausgaben (Trace-Modus ausschalten).
          1   Nur Ausgabe von Fehlermeldungen.
          2   Ausgabe von Ablaufinformationen und Inhalt von Datenstrukturen.

          Der Standard-Wert ist 0 (Trace-Modus ausgeschaltet).

     -f file
          Standardmäßig wird als Trace-Datei /var/saf/pmtag/trace vom
          DPTG2-Monitor benutzt. Wenn man die Trace-Ausgaben in eine andere
          Datei schreiben möchte, so kann man dies mit dieser Option beim
          Anlegen einer DPTG2-Monitor-Ausprägung tun. Das Argument file muß
          den absoluten Pfadnamen dieser Datei angeben.

     -v version
          Die hier einstellbare Version ist die Versionskennung für die
          Formate der /etc/saf/pmtag/pmtab-Einträge. Wird diese Option
          nicht benutzt, ist das Format mit derjenigen Version gekennzeich-
          net, die man auch mit dem Kommando muxadm -V erhält.

     -x   Mit dieser Option wird eingestellt, daß der sac(1M)-Prozeß dieser
          DPTG2-Monitor-Ausprägung immer erst als disabled startet. Wird
          diese Option nicht benutzt, so wird der Monitor als enabled
          gestartet.

     -r retry
          Mit dieser Option wird ein muxmon gestartet, bei dem sein Wiede-
          rholungszähler auf den Wert retry gesetzt wird. Zur Wirkung die-
          ses Wiederholungszählers siehe die Option -r bei muxmon(1M).

   Option -T (Trace)
     Mit dieser Option kann der Trace-Modus ein- und ausgeschaltet werden.
     Dies geschieht durch Signale, die an den Monitor mit dem angegebenen
     pmtag geschickt werden. Eine weitere Option ist:






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muxadm(1M)                                                       muxadm(1M)

     -t level
          Mit dieser Option wird der Trace-Modus des muxmon-Monitors einge-
          stellt. Das Argument level gibt die Trace-Stufe an. Die Trace-
          Stufen sind:

          0   Keine Ausgaben (Trace-Modus ausschalten).
          1   Nur Ausgabe von Fehlermeldungen.
          2   Ausgabe von Ablaufinformationen und Inhalt von Datenstrukturen.

          Der Standard-Wert ist 0 (Trace-Modus ausgeschaltet).

   Option -S (Status)
     Mit dieser Option wird der zu pmtag gehörende DPTG2-Monitor aufgefor-
     dert, seinen und den Status der von ihm überwachten Verbindungen in
     die Datei /var/saf/pmtag/state zu schreiben. Der Inhalt dieser Datei
     wird auf stdout ausgegeben. Eine weitere Option ist:

     -i svrtag
          Wenn diese Option verwendet wird, wird nicht die gesamte Status-
          Datei ausgegeben, sondern es wird die Kennung svrtag in der
          Status-Datei gesucht und die zugehörige Zeile ausgegeben. Die
          Suche geschieht mit fgrep(1), so daß in Fehlerfällen die Diagno-
          setexte von fgrep zu sehen sind.

   Option -V (Version)
     Diese Option gibt auf stdout (ohne Zeilenvorschub) die Versionskennung
     des DPTG2-Monitor-spezifischen pmtab-Formats aus. Dieses Kommando
     kann bei der Erzeugung einer DPTG2-Monitor-Ausprägung (sacadm -a)
     benutzt werden.

   Option -R (Remove)
     Mit dieser Option wird die muxmon(1M)-Ausprägung aus dem SAF-System
     (Service Access Facility) entfernt. Das angegebene pmtag wird aus der
     Datei /etc/saf/sactab entfernt. Das hierfür benutzte Kommando ist
     sacadm(1M).

   Option -? (Help)
     Es wird die Kommandosyntax auf stderr angezeigt.

WARNUNG
     Der Trace-Modus sollte nur kurzzeitig eingeschaltet werden, damit die
     Trace-Datei nicht zu groß wird.

DIAGNOSE
     Falls kein Fehler auftritt, beendet sich muxadm mit dem Rückgabewert
     0. Im Fehlerfall haben die Rückgabewerte die folgende Bedeutung:

     1 =  illegale Option wurde benutzt (EILLOPT)

     2 =  Das Kommando wurde ohne Parameter aufgerufen (ENOPARAM)




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     3 =  Es wurde keine Kommando-Option angegeben (ENOCMD)

     4 =  Das Kommando verlangt ein pmtag (ENOTAG)

     5 =  Kommando verlangt Angabe eines Administrator-Kanals (ENOADM)

     6 =  Kommando verlangt Angabe eines Geräte-(Port)-Namens (ENODEV)

     7 =  Kommando kann nur vom Superuser ausgeführt werden (EPERM)

     8 =  Die angegegebene Service-Kennung gibt es nicht (Option -i)
          (ESVRTAG)

     9 =  Die angegebene Monitor-Kennung gibt es nicht (ENOMON)

     Einträge unter Logging 3.0 werden unter der Komponentennummer 36 und
     der Fehlernummer 7 gemacht.

DATEIEN
     /etc/saf/sactab

     /etc/saf/pmtag/pmtab

     /var/saf/pmtag/state

     /var/saf/pmtag/trace

SIEHE AUCH
     muxmon(1M), sac(1M), sacadm(1M), dptg2(7).

























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