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⇒ telnet(1) — Reliant UNIX 5.44c4

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telnet(1)                                                         telnet(1)

NAME
     telnet - Benutzerschnittstelle zum TELNET-Protokoll

SYNTAX
     telnet[ -8][ rechner[ port]]

BESCHREIBUNG
     telnet eröffnet wie rlogin eine Sitzung an einem fernen Rechner. Es
     wird jedoch im Gegensatz zu rlogin ein von DARPA genormtes Protokoll
     verwendet. Dadurch können auch Sitzungen an fernen Rechnern eröffnet
     werden, auf denen kein Reliant UNIX  oder UNIX Betriebssystem einge-
     richtet ist.

     telnet kommuniziert mit einem anderen Rechner unter Verwendung des
     telnet-Protokolls. Auf dem fernen Rechner muß der telnet-Serverprozeß
     gestartet sein.

     Wenn Sie eine telnet-Sitzung eröffnen, brauchen Sie eine Benutzerken-
     nung und das zugehörige Kennwort.

     telnet ist ein zeilenorientiertes Protokoll für virtuellen Terminal-
     Betrieb. Bei einigen Fremdrechnern ist daher zusätzlich eine Full-
     Screen-Emulation nötig, wenn Sie bildschirmweise arbeiten wollen.

OPTIONEN
     -8   Alle Zeichen werden im 8-Bit-Modus zwischen dem fernem Rechner
          und dem lokalen Terminal übertragen.

          -8 nicht angegeben:

          Standard ist der Bit-Modus (möglicherweise 7-Bit) des Ausgangs-
          terminals.

     rechner
          Name des Rechners, zu dem die Verbindung aufgebaut werden soll.
          Die Verbindung zu diesem Rechner wird aufgebaut und telnet arbei-
          tet im Eingabe-Modus.

          Damit ist eine Sitzung am angegebenen Rechner eröffnet.

          Wird kein Rechner angegeben, arbeitet telnet im Kommando-Modus.

     port Portnummer des zu verwendenden Ports.

          Keine Portnummer angegeben:

          Es wird das voreingestellte Port verwendet.

     Handelt es sich beim fernen System um ein Reliant UNIX oder UNIX
     System, so erwartet das ferne Login-Programm die Eingabe der gewünsch-
     ten Benutzerkennung und das zugehörige Kennwort. Haben Sie beides
     richtig eingegeben, wechselt telnet in den Eingabe- Modus.



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telnet(1)                                                         telnet(1)

     Sie beenden eine telnet-Sitzung mit den Kommandos close oder quit. Bei
     close wird die Verbindung geschlossen, und telnet wechselt in den Kom-
     mandomodus. Bei quit wird die Verbindung geschlossen, und telnet been-
     det sich.

BEARBEITUNGSMODI
     telnet kennt zwei Bearbeitungs-Modi, nämlich den Kommando-Modus und
     den Eingabe-Modus.

   Kommando-Modus

     Wenn Sie telnet ohne Argumente aufrufen, arbeitet telnet automatisch
     im Kommando-Modus. Die Eingabeaufforderung ist telnet>. In diesem
     Modus nimmt es die Kommandos, die weiter unten aufgelistet sind, ent-
     gegen und führt diese aus.

     Rufen Sie telnet mit Argumenten auf, führt es ein open-Kommando gemäß
     den Argumenten durch und eröffnet eine Verbindung. Sie arbeiten dann
     direkt im Eingabe-Modus.

     Welche Kommandos an einem Rechner vorhanden sind, hängt von der jewei-
     ligen Implementierung des telnet-Protokolls ab. Mit dem Kommando ?
     können Sie die implementierten Kommandos abfragen.

   Eingabe-Modus

     Sobald eine Verbindung zu einem fernen Rechner eröffnet ist, arbeitet
     telnet im Eingabe- Modus. Ihre Datensichtstation verhält sich so, als
     wäre sie jetzt direkt am fernen Rechner angeschlossen. Wenn Sie am
     fernen Rechner arbeiten wollen, sollten Sie Kenntnisse über das dort
     installierte System haben.

     Im Eingabemodus werden Daten entweder zeichenweise oder zeilenweise
     übertragen, abhängig davon, welchen Übertragungsmodus der ferne Rech-
     ner unterstützt.

     Bei zeichenweiser Übertragung wird jedes eingegebene Zeichen sofort an
     den fernen Rechner zur Weiterverarbeitung übergeben.

     Bei zeilenweiser Übertragung wird für den eingegebenen Text lokal das
     Echo ausgegeben. Normalerweise werden nur vollständige Zeilen zum fer-
     nen Rechner geschickt. Mit dem lokalen Echo-Zeichen (standardmäßig
     CTRL-E) kann das lokale Echo ein- und ausgeschaltet werden. Diese
     Option verwenden Sie z. B., um ein Kennwort einzugeben, das nicht am
     Bildschirm angezeigt wird.

     Falls localchars eingeschaltet ist, werden die Zeichen quit, intr und
     flush lokal abgefangen und als Sequenzen des telnet-Protokolls zum
     fernen Rechner gesendet. Dies ist bei zeilenweiser Übertragung stan-
     dardmäßig der Fall. Mit den Optionen toggle autoflush und toggle
     autosynch können Sie einstellen, daß nach den entsprechenden Aktionen
     die Ein- bzw. Ausgabepuffer für die Datensichtstation geleert werden.


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telnet(1)                                                         telnet(1)

     Wollen Sie im Eingabe-Modus telnet-Kommandos absetzen, leiten Sie
     diese mit dem telnet-Fluchtsymbol CTRL-] ein. Wenn telnet im
     Kommando-Modus arbeitet, können Sie die normalen Eingabekonventionen
     verwenden.

     Vorsicht:
          Während Sie telnet benutzen, sollten Sie nicht mit layers arbei-
          ten.

          Bei telnet können Sie keine Flußsteuerung verwenden.

TELNET-KOMMANDOS
     Die nachfolgend beschriebenen Kommandos stehen Ihnen im Kommando-Modus
     zur Verfügung. Sie brauchen jeweils nur soviele Zeichen eingeben, wie
     nötig sind, um das Kommando eindeutig zu identifizieren.

     Welche Kommandos an einem Rechner verfügbar sind, hängt von der jewei-
     ligen Implementierung des telnet-Protokolls ab. Mit dem Kommando ?
     fragen Sie die implementierten Kommandos ab.

   Funktionale Kommando-Übersicht

     Im folgenden erhalten Sie eine kurze Übersicht über die telnet-
     Kommandos nach Funktionsgruppen geordnet.
     ______________________________________________________________________

     Verbindungsauf- und abbau

     open        Eröffnen einer Verbindung zu einem fernen Rechner

     close       Schließen aller offenen Verbindungen

     quit        Schließen aller offenen Verbindungen und Beenden von tel-
                 net

     ______________________________________________________________________

     TELNET steuern

     mode        zwischen zeichenweiser und zeilenweiser Übertragung
                 umschalten

     send        Sonderzeichen zum fernen Rechner übertragen

     set         telnet-Variablen ändern oder die zugehörige Funktion ganz
                 abschalten

     toggle      verschiedene Funktionen ein- oder ausschalten

     z           telnet suspendieren

     ______________________________________________________________________


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telnet(1)                                                         telnet(1)

     Informationen über TELNET

     ?           Über telnet-Kommandos informieren

     status      telnet Status-Informationen ausgeben

     display     einige oder alle Einstellungen anzeigen

     ______________________________________________________________________

   Alphabetische Kommandoübersicht

     Im folgenden erhalten Sie eine alphabetisch geordnete Übersicht über
     alle telnet-Kommandos.

     close
          schließt eine telnet-Sitzung und kehrt in den Kommando-Modus
          zurück.

     display[ argument...]
          Die Werte der als Argumente angegebenen Einstellungen werden
          angezeigt.

          Kein Argument angegeben:

          Es werden alle Einstellungen angezeigt.

     mode typ
          schaltet zwischen zeilenweiser und zeichenweiser Übertragung um.
          typ hat für zeilenweise Übertragung den Wert line und für zei-
          chenweise Übertragung den Wert character. Es wird beim fernen
          Rechner angefragt, ob der gewünschte Modus erlaubt ist. Falls der
          ferne Rechner diesen Modus unterstützt, wird der Modus einge-
          stellt.

     open rechner [port]
          Eröffnet eine Verbindung zu dem angegebenen Rechner und wechselt
          in den Eingabe-Modus.

          rechner
               ist der Name oder die Internet-Adresse des Rechners, mit dem
               eine Verbindung aufgebaut werden soll.

               telnet überprüft nicht, ob der Rechner in der Datei
               /etc/hosts oder der Netzverwaltungs-Datei hosts eingetragen
               ist.

               Falls der Rechner dort nicht eingetragen ist, muß er über
               seine Internet-Adresse angesprochen werden.





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telnet(1)                                                         telnet(1)

          port ist die Portnummer, über die die Verbindung aufgebaut werden
               soll.

               Portnummer nicht angegeben:

               telnet versucht, mit einem telnet-Server über das voreinge-
               stellte Port (TCP-23) Kontakt aufzunehmen.

     quit schließt eine telnet-Sitzung und kehrt in den Kommandointerpreter
          (Shell) zurück. Das Zeichen EOF im Kommandomodus bewirkt dasselbe
          wie quit. Das Zeichen EOF wird jedoch nur erkannt und zum fernen
          Rechner gesendet, wenn es das erste Zeichen der Zeile ist.

     send argument...
          Ein oder mehrere Sonderzeichen werden zum fernen Rechner gesen-
          det. Die folgenden Argumente können angegeben werden, wobei auch
          mehrere Argumente zusammen zulässig sind:

          escape
               Das eingestellte telnet-Fluchtzeichen wird gesendet.

               Standardmäßig CTRL-].

          synch
               Die telnet-Sequenz SYNCH wird gesendet. Diese Sequenz löscht
               auf dem fernen Rechner die bereits eingetippte, aber noch
               nicht gelesene Eingabe.

               Die Sequenz wird als "urgent data" im TCP-Protokoll gesen-
               det. Falls der ferne Rechner mit dem System 4.2 BSD arbei-
               tet, kann es sein, daß die Sequenz nicht korrekt arbeitet.
               In diesem Fall wird manchmal das Zeichen r auf dem Bild-
               schirm ausgegeben.

          brk  Die telnet-Sequenz BRK (Break) wird gesendet. Sie hat unter
               Umständen Bedeutung für den fernen Rechner.

          ip   Die telnet-Sequenz IP (Interrupt Process) wird gesendet.
               Dadurch wird der augenblicklich laufende Prozeß auf dem fer-
               nen Rechner abgebrochen.

          ao   Die telnet-Sequenz AO (Abort Output) wird gesendet. Dadurch
               werden die Ausgabepuffer des fernen Rechners geleert und der
               Inhalt auf Ihrem Bildschirm angezeigt.

          ayt  Die telnet-Sequenz AYT (Are You There) wird gesendet. Es
               liegt am fernen Rechner, ob darauf eine Antwort erfolgt oder
               nicht.

          ec   Die telnet-Sequenz EC (Erase Character) wird gesendet. Diese
               Sequenz löscht das letzte eingegebene Zeichen.



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telnet(1)                                                         telnet(1)

          el   Die telnet-Sequenz EL (Erase Line) wird gesendet. Dadurch
               wird der ferne Rechner angewiesen, die zuletzt eingegebene
               Zeile zu löschen.

          ga   Die telnet-Sequenz GA (Go Ahead) wird gesendet. Diese
               Sequenz hat normalerweise keine Bedeutung für den fernen
               Rechner.

          nop  Die telnet-Sequenz NOP (No Operation) wird gesendet.

          ?    gibt Hilfe-Information für das Kommando send aus.

     set argument wert
          weist einer telnet-Variablen einen Wert zu. Der besondere Wert
          off schaltet die zugehörige Funktion aus. Die Einstellungen der
          Variablen können mit dem Kommando display abgefragt werden. Die
          möglichen Argumente (Variablen) sind:

          echo schaltet das Echo auf dem lokalen System bei zeilenweiser
               Übertragung ein bzw. aus. (z. B. um ein Kennwort einzugeben,
               das nicht am Bildschirm angezeigt wird). Bei manchen fernen
               Systemen muß das Echo bei zeilenweiser Übertragung manuell
               ausgeschaltet werden.

               Voreinstellung:

               Das Zeichen echo ist CTRL-E.

          escape
               ist das telnet-Fluchtsymbol. Mit der Eingabe von CTRL und
               dem definierten Fluchtsymbol wechselt telnet vom Eingabe-
               Modus einer eröffneten Sitzung in den telnet-Kommandomodus.

               Für Fluchtsymbol kann jedes abdruckbare Zeichen verwendet
               werden.

               Voreinstellung:

               Das Zeichen escape ist CTRL-].

          interrupt
               Wenn localchars eingeschaltet ist (siehe toggle localchars)
               und Sie geben das interrupt-Zeichen ein, so wird die
               telnet-Sequenz IP (siehe send ip) zum fernen Rechner gesen-
               det.

               Voreinstellung:

               Das Zeichen interrupt ist das Zeichen intr Ihrer Datensicht-
               station [siehe stty(1)].




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telnet(1)                                                         telnet(1)

          quit Wenn localchars eingeschaltet ist (siehe toggle localchars)
               und Sie geben das quit-Zeichen ein, so wird die telnet-
               Sequenz BRK (siehe send brk) zum fernen Rechner gesendet.

               Voreinstellung:

               Das Zeichen quit ist das Zeichen quit Ihrer Datensichtsta-
               tion [siehe stty(1)].

          flushoutput
               Wenn localchars eingeschaltet ist (siehe toggle localchars)
               und Sie geben das flushoutput-Zeichen ein, so wird die
               telnet-Sequenz AO (siehe send ao) zum fernen Rechner gesen-
               det.

               Voreinstellung:

               Das Zeichen flushoutput ist das Zeichen flush Ihrer Daten-
               sichtstation [siehe stty(1)].

          erase
               Wenn localchars eingeschaltet ist (siehe toggle localchars)
               und zeichenweise übertragen wird, so wird bei Eingabe des
               erase-Zeichens die telnet-Sequenz EC (siehe send ec) zum
               fernen Rechner gesendet.

               Voreinstellung:

               Das Zeichen erase ist das Zeichen erase Ihrer Datensichtsta-
               tion [siehe stty(1)].

          kill Wenn localchars eingeschaltet ist (siehe toggle localchars)
               und zeichenweise übertragen wird, so wird bei Eingabe des
               kill-Zeichens die telnet-Sequenz EL (siehe send el) zum fer-
               nen Rechner gesendet.

               Voreinstellung:

               Das Zeichen kill ist das Zeichen kill Ihrer Datensichtsta-
               tion [siehe stty(1)].

          eof  Bei zeilenweiser Übertragung wird dieses Zeichen sofort zum
               fernen Rechner übertragen, wenn es als erstes Zeichen einer
               Zeile eingegeben wird.

               Voreinstellung:

               Das Zeichen eof ist das Zeichen eof Ihrer Datensichtstation
               [siehe stty(1)].





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telnet(1)                                                         telnet(1)

     status
          Das Kommando zeigt den aktuellen Status von telnet an.

          Es wird ausgegeben, ob und zu welchem Rechner eine Verbindung
          besteht, und was das aktuelle Fluchtsymbol ist.

     toggle argument...
          Damit können Sie einstellen, wie telnet auf verschiedene Ereig-
          nisse reagiert. Jedes Argument steht für eine Funktion, die ent-
          weder ein- oder ausgeschaltet wird. Es wird jedesmal in den
          jeweils anderen Zustand umgeschaltet. Die augenblicklichen Ein-
          stellungen können Sie mit dem Kommando display abfragen. Folgende
          Argumente sind zulässig und können auch zusammen angegeben wer-
          den:

          autoflush
               Falls sowohl autoflush als auch localchars eingeschaltet
               sind und die Zeichen ao, intr oder quit erkannt werden (die
               in telnet-Sequenzen umgewandelt werden, siehe set), so wer-
               den so lange keine Daten mehr auf dem Bildschirm ausgegeben,
               bis der ferne Rechner bestätigt, daß diese Sequenzen verar-
               beitet wurden.

               Voreinstellung:

               autoflush ist eingeschaltet, falls nicht stty noflsh einge-
               stellt wurde, andernfalls ausgeschaltet.

          autosynch
               Falls sowohl autosynch als auch localchars eingeschaltet
               sind und eines der Zeichen intr oder quit eingegeben wird
               (siehe set), so wird nach der erzeugten telnet-Sequenz noch
               die telnet-Sequenz SYNCH gesendet. Damit soll der ferne
               Rechner veranlaßt werden, jede vorherige Eingabe zu löschen,
               bis die beiden telnet-Sequenzen gelesen und verarbeitet wur-
               den.

               Voreinstellung:

               autosynch ist ausgeschaltet.

          crmod
               veranlaßt, daß der ferne Rechner beim Übertragen von Daten
               am Zeilenende eine Carriage-Return-Zeichenfolge (abgekürzt
               CR) einfügt, die als Zeilenanfang-Zeichen dient.

               Standardmäßig werden keine CR-Zeichenfolgen eingefügt.

               Die Funktion wird durch einmalige Eingabe des Kommandos ein-
               geschaltet. Bei einer erneuten Eingabe des Kommandos wird
               sie wieder ausgeschaltet.



Seite 8                      Reliant UNIX 5.44               Gedruckt 11/98

telnet(1)                                                         telnet(1)

               Achtung:
                    Sendet das ferne System standardmäßig CR-Zeichenfolgen
                    (wie z. B. Reliant UNIX) und die Funktion crmod ist
                    eingeschaltet, führt das zu einer Verdoppelung des Zei-
                    lenvorschubs.

               Voreinstellung:

               crmod ist ausgeschaltet.

          debug
               Die Unterstützung für die Fehlersuche auf Ebene der Socket-
               Schnittstelle wird ein- bzw. ausgeschaltet. Dies ist nur für
               den Systemverwalter hilfreich.

               Voreinstellung:

               debug ist ausgeschaltet.

          localchars
               Wenn localchars eingeschaltet ist, werden die Zeichen flush,
               interrupt, quit, erase und kill (siehe set) lokal erkannt
               und in die entsprechenden Steuersequenzen des telnet-
               Protokolls umgewandelt. Diese sind ao, ip, brk, ec und el
               (siehe send).

               Voreinstellung:

               Bei zeilenweiser Übertragung ist localchars eingeschaltet,
               bei zeichenweiser Übertragung ausgeschaltet.

          netdata
               Die Anzeige aller Netzwerk-Daten wird ein- bzw. ausgeschal-
               tet. Die Anzeige erfolgt in hexadezimalem Format.

               Voreinstellung:

               netdata ist ausgeschaltet.

          options
               schaltet das Sichtbarmachen der telnet-Optionen, die gerade
               verarbeitet werden, ein bzw. aus. telnet-Optionen werden
               normalerweise während des Verbindungsaufbaus mit dem Server
               ausgetauscht.

               Wenn der Modus eingeschaltet ist, werden alle vereinbarten
               Optionen angezeigt. Optionen, die von telnet gesendet wer-
               den, werden als SENT angezeigt, während Optionen, die von
               telnet empfangen werden, als RCVD angezeigt werden.





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telnet(1)                                                         telnet(1)

               Voreinstellung:

               options ist ausgeschaltet.

          ?    Alle zulässigen Argumente für das Kommando toggle werden
               angezeigt.

     z    telnet suspendieren. Dieses Kommando arbeitet nur, wenn Sie einen
          Kommandointerpreter mit Ablaufsteuerung (job control) verwenden
          (z. B. ksh).

     ?[ kommando]
          Mit ? können Sie sich Hilfe-Informationen ausgeben lassen. Ohne
          Angabe von Argumenten gibt telnet eine Übersichtsinformation über
          die implementierten telnet-Kommandos als Hilfe aus. Wenn kommando
          angegeben ist, gibt es die zu diesem Kommando verfügbaren Infor-
          mationen aus.

BEISPIEL
     Sie informieren sich über die implementierten telnet-Kommandos:

     $ telnet
     telnet>?
     Commands may be abbreviated.  Commands are:

     close         close current connection
     display       display operating parameters
     mode          try to enter line-by-line or character-at-a-time mode
     open          connect to a site
     quit          exit telnet
     send          transmit special characters ('send ?' for more)
     set           set operating parameters ('set ?' for more)
     status        print status information
     toggle        toggle operating parameters ('toggle ?' for more)
     z             suspend telnet
     !             fork subshell
     ?             print help information

     Sie nehmen Verbindung zum Rechner jjoyce auf:

     telnet>open jjoyce
     Trying ...
     Connected to jjoyce
     Escape character is '^]'
     UNIX (r) System V Release 4.0 (jjoyce)
     .
     .
     login: Finnegan
     Password: Blinde Eingabe des Kennworts

SIEHE AUCH
     rlogin(1), sh(1), stty(1).


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