rddmon(8) rddmon(8)
NAME
rddmon - Dämon zur Überwachung von Statusänderungen bei PXRC- und PXRE
RAID-Systemen
SYNTAX
rddmon -s [-a Zykluszeit]
rddmon -H [-a Zykluszeit]
rddmon -t
BESCHREIBUNG
Der RAID-Überwachungsdämon rddmon wird normalerweise beim Systemstart
durch das Startskript S72rddmon gestartet. Er ermittelt zyklisch (Vor-
einstellung = 300 Sek.) diverse Zustände der in /dev/autoconf ver-
zeichneten PXRC- und PXRE-Systeme.
Statusänderungen werden als Konsolmeldung ausgegeben und in der Logda-
tei protokolliert. Mittels eines Reaktionsskripts können aufgrund der
Logdatei-Einträge Folgeaktivitäten gestartet werden. Ziel des Ganzen
ist eine frühzeitige Information des Systembetreuers zum Zweck der
Fehlerbehebung.
Der rddmon-Dämon überwacht folgende Zustände:
- LUN-Status (optimal/reconstructing/degraded/dead) der in
/dev/autoconf verzeichneten PXRC- und PXRE-LUNs.
- die von der EMU (Environmental Monitoring Unit) registrierten Kom-
ponenten Netzteile, Lüfter, Temperaturfühler und UPS (Uninterrupti-
ble Power Supply).
- Bei PXRE-Systemen wird zusätzlich das Alter der Cache-Batterie
ermittelt; kurz vor und nach Erreichen der Lebensdauer wird eine
entsprechende Meldung ausgegeben.
OPTIONEN
-s Start des rddmon-Dämons .
-H Sendet ein SIGHUP-Signal an den aktiven rddmon, um eine sofortige
Statusprüfung zu veranlassen, z. B. nach einer Konfigurationsän-
derung.
Ist der rddmon-Dämon nicht aktiv, wird er durch -H gestartet; in
diesem Fall wird die Option -a ausgewertet.
-a Zykluszeit
Zykluszeit, mit der der rddmon-Dämon pollt; Voreinstellung ist
300 Sek. Nur wirksam bei der Option -s sowie -H, wenn noch kein
Dämon aktiv ist.
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rddmon(8) rddmon(8)
-t Der aktive Dämon wird beendet; dies entspricht dem Kommando kill
-9 rddmonPID, ist aber bequemer, z. B. dann, wenn man testhalber
die Zykluszeit variieren will.
SIGNALE
Durch folgende Signale kann der rddmon-Dämon während der Laufzeit
beeinflußt werden:
SIGHUP
Bewirkt eine sofortige Statusprüfung, siehe Option -H. Ist der
rddmon-Dämon noch nicht aktiv, wird er gestartet; in diesem Fall
wird auch die Option -a zur Einstellung der Zykluszeit ausgewer-
tet.
SIGTERM
Beendet den laufenden Dämon, siehe Option -t. Nur sinnvoll, wenn
man testhalber die Zykluszeit variieren will.
AUSGABE
Eine vollständige und aktuelle Liste der von rddmon generierten Log-
datei-Einträge einschließlich Fehlerbeschreibung (Description) und
empfohlener Reaktionen (Action) kann mit dem Kommando
getemm -c rdd
erzeugt werden [siehe getemm(1M)].
Einzelne Fehlerschreibungen können mit
getemm rdd:nummer
abgefragt werden.
Zur Einsicht in die Logdatei empfiehlt sich SYSADM.
ENDESTATUS
0 Normales Ende des Vater-Prozesses, der den Dämon startet sowie
Dämon-Ende nach rddmon -t.
1 Abnormales Ende:
- Dämon konnte nicht gestartet werden
- Nichts zu überwachen in /dev/autoconf
- Bei rddmon -t: kein Dämon aktiv
2 Parameterfehler, Benutzer ist nicht root.
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rddmon(8) rddmon(8)
DATEIEN
Dieser Geräteknoten enthält die zu überwachenden RAID-Systeme:
/dev/autoconf
Reaktionsbeschreibungs-Datei für LOG3:
/opt/log3/filters/events.rdd
Meldungs-Kataloge für das getemm-Kommando:
/usr/lib/locale/ENUS.ASCII/LCMESSAGES/SIemM/rdd.a
/usr/lib/locale/ENUS.ASCII/LCMESSAGES/SIemM/rdd.d
/usr/lib/locale/ENUS.ASCII/LCMESSAGES/SIemM/rdd.n
/usr/lib/locale/ENUS.ASCII/LCMESSAGES/SIemM/rdd.r
/usr/lib/locale/ENUS.ASCII/LCMESSAGES/SIemM/rdd.t
SIEHE AUCH
getemm(1M).
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