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⇒ rddmon(8) — Reliant UNIX 5.44c4

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getemm(1M)

rddmon(8)                                                         rddmon(8)

NAME
     rddmon - Dämon zur Überwachung von Statusänderungen bei PXRC- und PXRE
     RAID-Systemen

SYNTAX
     rddmon -s [-a Zykluszeit]

     rddmon -H [-a Zykluszeit]

     rddmon -t

BESCHREIBUNG
     Der RAID-Überwachungsdämon rddmon wird normalerweise beim Systemstart
     durch das Startskript S72rddmon gestartet. Er ermittelt zyklisch (Vor-
     einstellung = 300 Sek.) diverse Zustände der in /dev/autoconf ver-
     zeichneten PXRC- und PXRE-Systeme.

     Statusänderungen werden als Konsolmeldung ausgegeben und in der Logda-
     tei protokolliert. Mittels eines Reaktionsskripts können aufgrund der
     Logdatei-Einträge Folgeaktivitäten gestartet werden. Ziel des Ganzen
     ist eine frühzeitige Information des Systembetreuers zum Zweck der
     Fehlerbehebung.

     Der rddmon-Dämon überwacht folgende Zustände:

     -  LUN-Status (optimal/reconstructing/degraded/dead) der in
        /dev/autoconf verzeichneten PXRC- und PXRE-LUNs.

     -  die von der EMU (Environmental Monitoring Unit) registrierten Kom-
        ponenten Netzteile, Lüfter, Temperaturfühler und UPS (Uninterrupti-
        ble Power Supply).

     -  Bei PXRE-Systemen wird zusätzlich das Alter der Cache-Batterie
        ermittelt; kurz vor und nach Erreichen der Lebensdauer wird eine
        entsprechende Meldung ausgegeben.

OPTIONEN
     -s   Start des rddmon-Dämons .

     -H   Sendet ein SIGHUP-Signal an den aktiven rddmon, um eine sofortige
          Statusprüfung zu veranlassen, z. B. nach einer Konfigurationsän-
          derung.

          Ist der rddmon-Dämon nicht aktiv, wird er durch -H gestartet; in
          diesem Fall wird die Option -a ausgewertet.

     -a Zykluszeit
          Zykluszeit, mit der der rddmon-Dämon pollt; Voreinstellung ist
          300 Sek. Nur wirksam bei der Option -s sowie -H, wenn noch kein
          Dämon aktiv ist.





Seite 1                      Reliant UNIX 5.44               Gedruckt 11/98

rddmon(8)                                                         rddmon(8)

     -t   Der aktive Dämon wird beendet; dies entspricht dem Kommando kill
          -9 rddmonPID, ist aber bequemer, z. B. dann, wenn man testhalber
          die Zykluszeit variieren will.

SIGNALE
     Durch folgende Signale kann der rddmon-Dämon während der Laufzeit
     beeinflußt werden:

     SIGHUP
          Bewirkt eine sofortige Statusprüfung, siehe Option -H. Ist der
          rddmon-Dämon noch nicht aktiv, wird er gestartet; in diesem Fall
          wird auch die Option -a zur Einstellung der Zykluszeit ausgewer-
          tet.

     SIGTERM
          Beendet den laufenden Dämon, siehe Option -t. Nur sinnvoll, wenn
          man testhalber die Zykluszeit variieren will.

AUSGABE
     Eine vollständige und aktuelle Liste der von rddmon generierten Log-
     datei-Einträge einschließlich Fehlerbeschreibung (Description) und
     empfohlener Reaktionen (Action) kann mit dem Kommando

          getemm -c rdd

     erzeugt werden [siehe getemm(1M)].

     Einzelne Fehlerschreibungen können mit

          getemm rdd:nummer

     abgefragt werden.

     Zur Einsicht in die Logdatei empfiehlt sich SYSADM.

ENDESTATUS
     0  Normales Ende des Vater-Prozesses, der den Dämon startet sowie
        Dämon-Ende nach rddmon -t.

     1  Abnormales Ende:

        -  Dämon konnte nicht gestartet werden

        -  Nichts zu überwachen in /dev/autoconf

        -  Bei rddmon -t: kein Dämon aktiv

     2  Parameterfehler, Benutzer ist nicht root.






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rddmon(8)                                                         rddmon(8)

DATEIEN
     Dieser Geräteknoten enthält die zu überwachenden RAID-Systeme:

          /dev/autoconf

     Reaktionsbeschreibungs-Datei für LOG3:

          /opt/log3/filters/events.rdd

     Meldungs-Kataloge für das getemm-Kommando:

          /usr/lib/locale/ENUS.ASCII/LCMESSAGES/SIemM/rdd.a
          /usr/lib/locale/ENUS.ASCII/LCMESSAGES/SIemM/rdd.d
          /usr/lib/locale/ENUS.ASCII/LCMESSAGES/SIemM/rdd.n
          /usr/lib/locale/ENUS.ASCII/LCMESSAGES/SIemM/rdd.r
          /usr/lib/locale/ENUS.ASCII/LCMESSAGES/SIemM/rdd.t

SIEHE AUCH
     getemm(1M).



































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