pupsd(8) (Nur RM400) pupsd(8)
NAME
pupsd - Steuerung von UPS über die Protokollschnittstelle
SYNTAX
/usr/sbin/pupsd
BESCHREIBUNG
Der pupsd-Dämon überwacht UPS (Uninterruptible Power Supply) über eine
V24-Leitung mittels eines Protokolls. Das Protokoll besteht aus
ASCII-Strings, die an UPS gesendet werden und auf die UPS je nach Kom-
mando antworten kann.
Zur Zeit wird nur das Protokoll der SIEMENS UPS 9071 (P-Modell) unter-
stützt.
Voraussetztung für die Kommunikation zwischen pupsd-Dämon und UPS ist
eine Verbindung des Systems mit UPS durch ein spezielles Kabel und die
Installation einer Gerätedatei /dev/term/UPS, über die die gesamte
Kommunikation abgewickelt wird.
Die Gerätedatei wird mit dem Kommando termadd(1M) angelegt.
Beispiel:
termadd -T serial -b motherboard0,6 -n UPS
Der pupsd-Dämon wird über die Datei /var/adm/ubft/upstab [siehe
upstab(4)] gesteuert. Insbesondere reagiert er auf die Ereignisse
error ::= {upsactive | upsactive+batlow}
Dabei signalisiert:
upsactive
Ausfall der pimären Netzspannung, Versorgung durch Strom aus der
Batterie.
upsactive+batlow
Jetzt wird auch der Batterie-Strom knapp.
Weitere wichtige Einträge bei der UPS vom Typ 9071 sind:
upspolltime:nn
Dieser Parameter bestimmt die Zeitspanne (in Sekunden), die zwi-
schen zwei Anfragen an die UPS abzuwarten sind. Voreinstellung:
Das System fragt die UPS alle 16 Sekunden nach ihrem Status ab;
dies entspricht upspolltime:16.
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pupsd(8) (Nur RM400) pupsd(8)
upsdowndelay:nn
Bevor das System zum Halten kommt, gibt es noch das Kommando an
die UPS mit dem Inhalt, die Stromversorgung aus dem Batterien
abzuschalten (z. B. um Reserven für einen weiteren Primärspan-
nungsausfall zu behalten). Die UPS verzögert dabei das eigentli-
che Ausschalten um nn Minuten.
HINWEISE
Um das Systemverhalten beim Herunterfahren zu beeinflussen, muß im
Shell-Skript [siehe "script" in upstab(4)] das Kommando pwr verwendet
werden.
SIEHE AUCH
termadd(1M), ups(1M), upstab(4), pwr(8).
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