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⇒ sem(5) — Reliant UNIX 5.44c4

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sem(5)                                                               sem(5)

NAME
     sem - Semaphorfunktion

SYNTAX
     #include <sys/sem.h>

BESCHREIBUNG
     Die Include-Datei <sys/sem.h> definiert folgende Konstanten und Struk-
     turen.

     Flags für Semaphoroperationen:

     SEMUNDO        Gibt ein Prozeß exit aus, verkehrt der Kern die Wir-
                     kung jeder vom Prozeß durchgeführten Semaphoroperation
                     in ihr Gegenteil.

     Kommandodefinitionen für die Funktion semctl():

     GETNCNT         semncnt abrufen.

     GETPID          sempid abrufen.

     GETVAL          semval abrufen.

     GETALL          Alle Fälle von semval abrufen.

     GETZCNT         semzcnt abrufen.

     SETVAL          semval setzen.

     SETALL          Alle Fälle von semval setzen.

     Die Struktur semidds enthält die folgenden Komponenten:

     struct ipcperm    semperm     Struktur für Operationszugriffsrechte.

     unsigned short int semnsems    Anzahl von Semaphoren in der Gruppe.

     timet             semotime    Uhrzeit des letzten semop()-Aufrufs.

     timet             semctime    Uhrzeit der letzten Änderung durch
                                     semctl().

     Die Typen pidt, timet, keyt und sizet sind wie in <sys/types.h>
     beschrieben definiert.










Seite 1                      Reliant UNIX 5.44               Gedruckt 11/98

sem(5)                                                               sem(5)

     Ein Semaphor wird durch eine anonyme Struktur mit folgenden Komponen-
     ten dargestellt:

     unsigned short int semval       Semaphorwert.

     pidt              sempid       Prozeß-ID der letzten Operation.

     unsigned short int semncnt      Anzahl der Prozesse, die darauf war-
                                     ten, daß semval über den aktuellen
                                     Wert steigt.

     unsigned short int semzcnt      Anzahl der Prozesse, die darauf war-
                                     ten, daß semval den Wert 0 annimmt.

     Die Struktur sembuf enthält die folgenden Komponenten:

     unsigned short int semnum      Semaphornummer.

     short int          semop       Semaphoroperation.

     short int          semflg      Flags für Semaphoroperationen.

     Folgende Funktionsprototypen können auch als Makros definiert sein:

     int   semctl(int semid, int semnum, int cmd, ...);
     int   semget(keyt key, int nsems, int semflg);
     int   semop(int semid, struct sembuf *sops, sizet nsops);

     Ferner werden alle Symbole aus <sys/ipc.h> definiert, wenn diese
     Include-Datei eingebunden wird.

SIEHE AUCH
     semctl(2), semget(2), semop(2), types(5).





















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