sem(5) sem(5)
NAME
sem - Semaphorfunktion
SYNTAX
#include <sys/sem.h>
BESCHREIBUNG
Die Include-Datei <sys/sem.h> definiert folgende Konstanten und Struk-
turen.
Flags für Semaphoroperationen:
SEMUNDO Gibt ein Prozeß exit aus, verkehrt der Kern die Wir-
kung jeder vom Prozeß durchgeführten Semaphoroperation
in ihr Gegenteil.
Kommandodefinitionen für die Funktion semctl():
GETNCNT semncnt abrufen.
GETPID sempid abrufen.
GETVAL semval abrufen.
GETALL Alle Fälle von semval abrufen.
GETZCNT semzcnt abrufen.
SETVAL semval setzen.
SETALL Alle Fälle von semval setzen.
Die Struktur semidds enthält die folgenden Komponenten:
struct ipcperm semperm Struktur für Operationszugriffsrechte.
unsigned short int semnsems Anzahl von Semaphoren in der Gruppe.
timet semotime Uhrzeit des letzten semop()-Aufrufs.
timet semctime Uhrzeit der letzten Änderung durch
semctl().
Die Typen pidt, timet, keyt und sizet sind wie in <sys/types.h>
beschrieben definiert.
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sem(5) sem(5)
Ein Semaphor wird durch eine anonyme Struktur mit folgenden Komponen-
ten dargestellt:
unsigned short int semval Semaphorwert.
pidt sempid Prozeß-ID der letzten Operation.
unsigned short int semncnt Anzahl der Prozesse, die darauf war-
ten, daß semval über den aktuellen
Wert steigt.
unsigned short int semzcnt Anzahl der Prozesse, die darauf war-
ten, daß semval den Wert 0 annimmt.
Die Struktur sembuf enthält die folgenden Komponenten:
unsigned short int semnum Semaphornummer.
short int semop Semaphoroperation.
short int semflg Flags für Semaphoroperationen.
Folgende Funktionsprototypen können auch als Makros definiert sein:
int semctl(int semid, int semnum, int cmd, ...);
int semget(keyt key, int nsems, int semflg);
int semop(int semid, struct sembuf *sops, sizet nsops);
Ferner werden alle Symbole aus <sys/ipc.h> definiert, wenn diese
Include-Datei eingebunden wird.
SIEHE AUCH
semctl(2), semget(2), semop(2), types(5).
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