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⇒ inode_vxfs(4-vxfs) — Reliant UNIX 5.44c4

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inode(4-vxfs)                      (VxFS)                     inode(4-vxfs)

NAME
     inode (vxfs) - Format einer Veritas-I-Node (VxFS)

SYNTAX
     #include <sys/types.h>
     #include <sys/fs/vxinode.h>

BESCHREIBUNG
     Die I-Node-Liste enthält fsinopau I-Node-Einträge. Ein I-Node-Eintrag
     hat das folgende Format;

     imode     Zugriffsrechte und Typ der Datei.

     inlink    Die Anzahl der Verweise auf die Datei.

     iuid      Der Eigentümer der I-Node.

     igid      Die Gruppe, zu der die I-Node gehört.

     isize     Die Größe der Datei in Bytes. Acht Bytes werden automatisch
                zugeordnet. In der ersten Ausführung werden nur vier Bytes
                verwendet.

     iatime    Zeitpunkt des letzten Zugriffs im Format timet.

     iatspare  Reserviert für den Fall, daß iatime acht Bytes groß wird.

     imtime    Zeitpunkt der letzten Änderung im Format timet.

     imtspare  Reserviert für den Fall, daß imtime acht Bytes groß wird.

     ictime    Zeitpunkt der letzten I-Node-Änderung im Format timet.

     ictspare  Reserviert für den Fall, daß ictime acht Bytes groß wird.

     iaflags   Diese Optionen dienen der Kontrolle von Zuordnung und
                Erweiterung der Dateien.

                VXAFIBAD
                     Wenn diese Option gesetzt ist, dann ist die I-Node
                     ungültig. Sie sollte beim nächsten Lauf von fsck(1M)
                     freigegeben werden.

                VXAFNOEXTEND
                     Wenn diese Option gesetzt ist, kann die Datei nicht
                     erweitert werden, da der Platz für die aktuelle Reser-
                     vierung überschritten wurde. Sie können den Platz mit
                     dem Systemaufruf VXSETEXT vergrößern. Die Datei wird
                     aber nicht automatisch erweitert.

                VXAFALIGN
                     Wenn diese Option gesetzt ist, müssen der Datei



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inode(4-vxfs)                      (VxFS)                     inode(4-vxfs)

                     Speicherbereiche fester Größe und Ausrichtung zugewie-
                     sen werden. Wenn ein Speicherbereich mit ifixextsize
                     Blöcken, die einer Grenze von ifixextsize zugeordnet
                     sind, nicht gefunden werden kann, wird die Zuweisung
                     nicht durchgeführt. Die Zuordnung wird relativ zum
                     Beginn der Zuweisungseinheit vorgenommen.

                VXAFNOGROW
                     Wenn diese Option gesetzt ist, kann die Datei nicht
                     erweitert werden, da der Platz für die aktuelle Reser-
                     vierung überschritten wurde. Dieses Flag sollte
                     zurückgesetzt werden, indem die Datei gekürzt oder
                     wenn setext(1) benutzt wird. Diese Option wird gewöhn-
                     lich gesetzt, wenn ein E/A-Fehler beim Erweitern der
                     Datei auftritt.

     iorgtype  Abbildungstyp. Er gibt an, wie der Abbildungsbereich der
                I-Node zu verstehen ist. Zur Zeit werden zwei Abbildungsty-
                pen unterstützt:

                IORGEXT4   Der Abbildungsbereich besteht aus einer Grup-
                            pierung mit 32 Bit erweiterten Blockadressen
                            und Größen.

                IORGIMMED  Der Abbildungsbereich selbst ist ein Daten-
                            block. Diese Abbildung wird auch als unmittel-
                            bare I-Node-Daten bezeichnet.

     ieopflags Bereich für Optionen erweiterter I-Node-Operationen.

     ieopdata  Bereich für die Daten erweiterter I-Node-Operationen.

     iftarea   Dies ist eine Union. Die Inhalte werden durch den Dateityp
                bestimmt.

                Folgende Felder werden für Geräte unterstützt:

                irdev      Die Gerätenummer einer block- oder zeicheno-
                            rientierten Gerätedatei.

                Folgende Felder werden für Dateiverzeichnisse unterstützt:

                idotdot    Die I-Node-Nummer des Vaterverzeichnisses, wenn
                            die I-Node ein Verzeichnis ist. Dadurch wird
                            der Standardeintrag ".." im ersten Verzeichnis-
                            block ersetzt. Das VxFS-Dateisystem hat keine
                            expliziten "." und ".." Einträge.







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inode(4-vxfs)                      (VxFS)                     inode(4-vxfs)

                Folgende Felder werden für normale Dateien unterstützt:

                ireserve   Die Anzahl der reservierten Datenblöcke, die
                            nur der Datei zur Verfügung stehen (prealloca-
                            tion). Diese Art der Zuweisung kann mit dem
                            Systemaufruf ioctl(2) vorgenommen werden.

                ifixextsize
                            Wird gesetzt, wenn die I-Node eine feste Spei-
                            cherbereichsgröße hat. Standardmäßig steht ein
                            Mechanismus zur Zuordnung variabler Speicherbe-
                            reichsgrößen zur Verfügung. Eine feste Spei-
                            cherbereichsgröße kann mit ioctl(2) festgelegt
                            werden [siehe auch vxfsio(7)].

     iblocks   Die Anzahl der Blöcke, die der Datei aktuell zugeordnet
                sind, einschließlich der Blöcke, die indirekten Adreßberei-
                chen zugewiesen wurden.

     igen      Die Generierungsnummer. Eine fortlaufende Zahl, die sich um
                eins erhöht, wenn eine I-Node freigegeben und neu zugeord-
                net wird. Sie dient dazu, um z. B. mit Servern über NFS
                arbeiten zu können.

     iserial   Ein Zähler, der festhält, wie oft die Metadaten der I-Node
                verändert wurden. Dieses Feld ist eine 64-Bit-Zahl.

     icorg     Der Abbildungsbereich. Dieses Feld setzt sich aus dem Wert
                iorgtype und dem Dateisystemtyp zusammen.

                Für den VxFS-IORGIMMED-Abbildungstyp wird folgende Struk-
                tur verwendet:

                iimmed     Der unmittelbare I-Node-Datenbereich, NIMMEDN
                            Bytes lang (Standardwert 96) [siehe
                            fsimmedlen]. Alle Verzeichnisse oder symboli-
                            schen Verweise, die <= 96 Bytes lang sind, wer-
                            den direkt in der I-Node gespeichert.

                Für den VxFS-IORGEXT4-Abbildungstyp wird folgende Struktur
                verwendet:

                ispare     Eine Lücke von vier Bytes, die nicht benutzt
                            wird.

                iies       Größe des indirekten Speicherbereichs. Gibt die
                            Größe in Blöcken für die Daten des indirekten
                            Speicherbereichs in der Datei an.






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inode(4-vxfs)                      (VxFS)                     inode(4-vxfs)

                iie        Array für die indirekt adressierten Speicherbe-
                            reiche. Es gibt NIADDR (zur Zeit 2) indirekt
                            adressierte Speicherbereiche. Die indirekt
                            adressierten Speicherbereiche sind 8192 Bytes
                            lang. Jeder indirekt adressierte Speicherbe-
                            reich kann bis zu 2048 Speicherbereichsadressen
                            enthalten. Der erste indirekt adressierte Spei-
                            cherbereich wird für die einfache Abhängigkeit
                            benutzt. D. h., jeder Eintrag im einfach indi-
                            rekt adressierten Speicherbereich weist auf die
                            erste Blocknummer eines Speicherbereichs für
                            Daten hin. Der zweite indirekt adressierte
                            Speicherbereich ist ein doppelt indirekt adres-
                            sierter Speicherbereich. D. h., jeder Eintrag
                            im doppelt indirekt adressierten Speicherbe-
                            reich weist auf die erste Blocknummer eines
                            einfach indirekt adressierten Speicherbereichs
                            hin.

                idext      Ein Array von Strukturen, die die direkten
                            Speicherbereichsadressen und deren Größe ent-
                            halten. Bis zu NDADDRN (zur Zeit 10) direkte
                            Speicherbereiche werden unterstützt. Wird die
                            Größe von Speicherbereichen variabel zugewie-
                            sen, kann jeder direkte Speicherbereich eine
                            andere Größe haben. Jede Struktur enthält die
                            folgenden Elemente:

                            ide    Adresse des direkten Speicherbereichs.

                            ides   Größe des direkten Speicherbereichs.

     reserved   80 Bytes sind reserviert für zukünftige Nutzung.

SIEHE AUCH
     stat(2), fs(4-vxfs), types(5).


















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