inode(4-vxfs) (VxFS) inode(4-vxfs)
NAME
inode (vxfs) - Format einer Veritas-I-Node (VxFS)
SYNTAX
#include <sys/types.h>
#include <sys/fs/vxinode.h>
BESCHREIBUNG
Die I-Node-Liste enthält fsinopau I-Node-Einträge. Ein I-Node-Eintrag
hat das folgende Format;
imode Zugriffsrechte und Typ der Datei.
inlink Die Anzahl der Verweise auf die Datei.
iuid Der Eigentümer der I-Node.
igid Die Gruppe, zu der die I-Node gehört.
isize Die Größe der Datei in Bytes. Acht Bytes werden automatisch
zugeordnet. In der ersten Ausführung werden nur vier Bytes
verwendet.
iatime Zeitpunkt des letzten Zugriffs im Format timet.
iatspare Reserviert für den Fall, daß iatime acht Bytes groß wird.
imtime Zeitpunkt der letzten Änderung im Format timet.
imtspare Reserviert für den Fall, daß imtime acht Bytes groß wird.
ictime Zeitpunkt der letzten I-Node-Änderung im Format timet.
ictspare Reserviert für den Fall, daß ictime acht Bytes groß wird.
iaflags Diese Optionen dienen der Kontrolle von Zuordnung und
Erweiterung der Dateien.
VXAFIBAD
Wenn diese Option gesetzt ist, dann ist die I-Node
ungültig. Sie sollte beim nächsten Lauf von fsck(1M)
freigegeben werden.
VXAFNOEXTEND
Wenn diese Option gesetzt ist, kann die Datei nicht
erweitert werden, da der Platz für die aktuelle Reser-
vierung überschritten wurde. Sie können den Platz mit
dem Systemaufruf VXSETEXT vergrößern. Die Datei wird
aber nicht automatisch erweitert.
VXAFALIGN
Wenn diese Option gesetzt ist, müssen der Datei
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inode(4-vxfs) (VxFS) inode(4-vxfs)
Speicherbereiche fester Größe und Ausrichtung zugewie-
sen werden. Wenn ein Speicherbereich mit ifixextsize
Blöcken, die einer Grenze von ifixextsize zugeordnet
sind, nicht gefunden werden kann, wird die Zuweisung
nicht durchgeführt. Die Zuordnung wird relativ zum
Beginn der Zuweisungseinheit vorgenommen.
VXAFNOGROW
Wenn diese Option gesetzt ist, kann die Datei nicht
erweitert werden, da der Platz für die aktuelle Reser-
vierung überschritten wurde. Dieses Flag sollte
zurückgesetzt werden, indem die Datei gekürzt oder
wenn setext(1) benutzt wird. Diese Option wird gewöhn-
lich gesetzt, wenn ein E/A-Fehler beim Erweitern der
Datei auftritt.
iorgtype Abbildungstyp. Er gibt an, wie der Abbildungsbereich der
I-Node zu verstehen ist. Zur Zeit werden zwei Abbildungsty-
pen unterstützt:
IORGEXT4 Der Abbildungsbereich besteht aus einer Grup-
pierung mit 32 Bit erweiterten Blockadressen
und Größen.
IORGIMMED Der Abbildungsbereich selbst ist ein Daten-
block. Diese Abbildung wird auch als unmittel-
bare I-Node-Daten bezeichnet.
ieopflags Bereich für Optionen erweiterter I-Node-Operationen.
ieopdata Bereich für die Daten erweiterter I-Node-Operationen.
iftarea Dies ist eine Union. Die Inhalte werden durch den Dateityp
bestimmt.
Folgende Felder werden für Geräte unterstützt:
irdev Die Gerätenummer einer block- oder zeicheno-
rientierten Gerätedatei.
Folgende Felder werden für Dateiverzeichnisse unterstützt:
idotdot Die I-Node-Nummer des Vaterverzeichnisses, wenn
die I-Node ein Verzeichnis ist. Dadurch wird
der Standardeintrag ".." im ersten Verzeichnis-
block ersetzt. Das VxFS-Dateisystem hat keine
expliziten "." und ".." Einträge.
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inode(4-vxfs) (VxFS) inode(4-vxfs)
Folgende Felder werden für normale Dateien unterstützt:
ireserve Die Anzahl der reservierten Datenblöcke, die
nur der Datei zur Verfügung stehen (prealloca-
tion). Diese Art der Zuweisung kann mit dem
Systemaufruf ioctl(2) vorgenommen werden.
ifixextsize
Wird gesetzt, wenn die I-Node eine feste Spei-
cherbereichsgröße hat. Standardmäßig steht ein
Mechanismus zur Zuordnung variabler Speicherbe-
reichsgrößen zur Verfügung. Eine feste Spei-
cherbereichsgröße kann mit ioctl(2) festgelegt
werden [siehe auch vxfsio(7)].
iblocks Die Anzahl der Blöcke, die der Datei aktuell zugeordnet
sind, einschließlich der Blöcke, die indirekten Adreßberei-
chen zugewiesen wurden.
igen Die Generierungsnummer. Eine fortlaufende Zahl, die sich um
eins erhöht, wenn eine I-Node freigegeben und neu zugeord-
net wird. Sie dient dazu, um z. B. mit Servern über NFS
arbeiten zu können.
iserial Ein Zähler, der festhält, wie oft die Metadaten der I-Node
verändert wurden. Dieses Feld ist eine 64-Bit-Zahl.
icorg Der Abbildungsbereich. Dieses Feld setzt sich aus dem Wert
iorgtype und dem Dateisystemtyp zusammen.
Für den VxFS-IORGIMMED-Abbildungstyp wird folgende Struk-
tur verwendet:
iimmed Der unmittelbare I-Node-Datenbereich, NIMMEDN
Bytes lang (Standardwert 96) [siehe
fsimmedlen]. Alle Verzeichnisse oder symboli-
schen Verweise, die <= 96 Bytes lang sind, wer-
den direkt in der I-Node gespeichert.
Für den VxFS-IORGEXT4-Abbildungstyp wird folgende Struktur
verwendet:
ispare Eine Lücke von vier Bytes, die nicht benutzt
wird.
iies Größe des indirekten Speicherbereichs. Gibt die
Größe in Blöcken für die Daten des indirekten
Speicherbereichs in der Datei an.
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inode(4-vxfs) (VxFS) inode(4-vxfs)
iie Array für die indirekt adressierten Speicherbe-
reiche. Es gibt NIADDR (zur Zeit 2) indirekt
adressierte Speicherbereiche. Die indirekt
adressierten Speicherbereiche sind 8192 Bytes
lang. Jeder indirekt adressierte Speicherbe-
reich kann bis zu 2048 Speicherbereichsadressen
enthalten. Der erste indirekt adressierte Spei-
cherbereich wird für die einfache Abhängigkeit
benutzt. D. h., jeder Eintrag im einfach indi-
rekt adressierten Speicherbereich weist auf die
erste Blocknummer eines Speicherbereichs für
Daten hin. Der zweite indirekt adressierte
Speicherbereich ist ein doppelt indirekt adres-
sierter Speicherbereich. D. h., jeder Eintrag
im doppelt indirekt adressierten Speicherbe-
reich weist auf die erste Blocknummer eines
einfach indirekt adressierten Speicherbereichs
hin.
idext Ein Array von Strukturen, die die direkten
Speicherbereichsadressen und deren Größe ent-
halten. Bis zu NDADDRN (zur Zeit 10) direkte
Speicherbereiche werden unterstützt. Wird die
Größe von Speicherbereichen variabel zugewie-
sen, kann jeder direkte Speicherbereich eine
andere Größe haben. Jede Struktur enthält die
folgenden Elemente:
ide Adresse des direkten Speicherbereichs.
ides Größe des direkten Speicherbereichs.
reserved 80 Bytes sind reserviert für zukünftige Nutzung.
SIEHE AUCH
stat(2), fs(4-vxfs), types(5).
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