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⇒ slk_attroff(3X) — Reliant UNIX 5.44c4

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slk_attroff(3X)                                             slk_attroff(3X)

NAME
     slkattroff, slkattroff, slkattron, slkattron, slkattrset,
     slkattrset, slkclear, slkcolor, slkinit, slklabel,
     slknoutrefresh, slkrefresh, slkrestore, slkset, slktouch,
     slkwset - SLK-Funktionen

SYNTAX
     cc [flag ...] file ... -lcurses [library ...]

     #include <curses.h>

     int slkattroff(const chtype attrs);

     int slkattroff(const attrt attrs, void *opts);

     int slkattron(const chtype attrs);

     int slkattron(const attrt attrs, void *opts);

     int slkattrset(const chtype attrs);

     int slkattrset(const attrt attrs, short colorpairnumber, void *opts);

     int slkclear(void);

     int slkcolor(short colorpairnumber);

     int slkinit(int fmt);

     char *slklabel(int labnum);

     int slknoutrefresh(void);

     int slkrefresh(void);

     int slkrestore(void);

     int slkset(int labnum, const char *label, int justify);

     int slktouch(void);

     int slkwset(int labnum, const wchart *label, int justify);

BESCHREIBUNG
     Die Curses-Schnittstelle bearbeitet SLKs (Soft-Labeled Keys - nicht
     festverdrahtete Funktionstasten), über die viele Terminals verfügen.
     Bei Terminals, die keine SLKs haben, übernimmt Curses die unterste
     Zeile des Standardbildschirms stdscr und reduziert dadurch die Größe
     von stdscr sowie den Wert der externen Variablen LINES. Es können bis
     zu acht SLKs aus jeweils bis zu acht Anzeigespalten vorliegen.





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slk_attroff(3X)                                             slk_attroff(3X)

     Zur Verwendung der SLKs muß die Funktion slkinit() vor initscr(),
     newterm() oder ripoffline() aufgerufen werden. Wenn initscr() im spä-
     teren Verlauf eine Zeile aus stdscr zum Emulieren der SLKs verwendet,
     wird mit fmt festgelegt, wie die SLKs auf dem Bildschirm angeordnet
     werden. Wird fmt auf 0 gesetzt, entspricht dies einer 3-2-3-Anordnung
     und die Angabe von 1 entspricht einer 4-4-Anordnung. Andere Werte für
     fmt sind nicht definiert.

     Die Funktion slkinit() entspricht einem Aufruf von ripoffline(),
     durch den eine Bildschirmzeile für die Aufname des angeforderten For-
     mats reserviert wird.

     Mit den Funktionen slkset() und slkwset() wird die SLK-Nummer labnum
     angegeben, die zwischen 1 und einschließlich 8 liegt. Das Argument
     label ist der String, die der SLK zugeordnet wird. Mit slkset() und
     slkwset() ist die Breite einer SLK auf acht Spaltenpositionen
     beschränkt. Ein Null-String oder ein Null-Zeiger definiert eine leere
     SLK. Das Argument justify kann die folgenden Werte zur Angabe der Aus-
     richtung von label innerhalb des für die SLKs reservierten Bereichs
     haben:

     0    Der Anfang des Strings label wird am Anfang des Bereichs (links-
          bündig) ausgerichtet

     1    Der String label wird im Bereich zentriert

     2    Das Ende des Strings label wird am Ende des Bereichs (rechtsbün-
          dig) ausgerichtet.

     Die Funktionen slkrefresh() und slknoutrefresh() entsprechen den
     Funktionen wrefresh() und wnoutrefresh().

     Die Funktion slklabel() ruft die SLK-Nummer labnum ab.

     Die Funktion slkclear() löscht die SLKs direkt vom Bildschirm.

     Die Funktion slkrestore() stellt die SLKs nach einem Aufruf von
     slkclear() direkt auf dem Bildschirm wieder her.

     Die Funktion slktouch() erzwingt die Ausgabe aller SLKs beim nächsten
     Aufruf von slknoutrefresh() oder slkrefresh().

     Die Funktionen slkattron(), slkattrset() und slkattroff() entspre-
     chen den Funktionen attron(), attrset() und attroff(). Sie wirken sich
     nur dann aus, wenn in der untersten Zeile des Bildschirms SLKs simu-
     liert werden.

     Die Funktionen slkattroff(), slkattron(), slkattrset() und
     slkcolor() entsprechen den Funktionen slkattroff(), slkattrond(),
     slkattrset() und colorset() und unterstützen somit die Attributkon-
     stanten mit dem Präfix WA und die Farbe.



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slk_attroff(3X)                                             slk_attroff(3X)

     Das Argument opts wird in einer späteren Ausgabe der vorliegenden
     Handbuchseite (Man Page) definiert. Derzeit muß die Anwendung für opts
     einen Null-Zeiger angeben.

RÜCKGABEWERT
     Die Funktion slklabel() gibt nach erfolgreicher Ausführung den ange-
     forderten SLK-String zurück, und zwar ohne führende und nachfolgende
     Leerzeichen. Andernfalls gibt die Funktion einen Null-Zeiger zurück.

     Die anderen Funktionen geben nach erfolgreicher Ausführung den Wert OK
     zurück. Andernfalls wird ERR zurückgegeben.

FEHLER
     Es sind keine Fehlerzuordnungen definiert.

HINWEISE
     Bei Verwendung von Mehrbytezeichensätzen sollte die Anwendung die
     Breite des Strings durch Aufrufen der beiden Funktionen mbstowcs() und
     wcswidth() ermitteln, bevor slkset() aufgerufen wird. Bei Verwendung
     von Wide-Characters sollte die Anwendung die Breite des Strings durch
     Aufrufen der Funktion wcswidth() ermitteln, bevor slkset() aufgerufen
     wird.

     Da die von einem Wide-Character-String belegte Spaltenanzahl vom
     jeweiligen codierten Zeichensatz abhängig ist, sollten Sie vor dem
     Aufrufen von slkwset() die Funktionen wcwidth() und wcswidth() aufru-
     fen, um die Anzahl der Spaltenpositionen im String zu überprüfen.

     Die meisten Anwendungen würden die Funktion slknoutrefresh() verwen-
     den, da davon ausgegangen werden kann, daß kurz darauf ein wrefresh()
     folgt.

SIEHE AUCH
     mbstowcs(3C), wcswidth(3C), attrget(3X), attroff(3X), curses(3X),
     delscreen(3X), ripoffline(3X), stdscr(3X), curses(5).



















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