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⇒ rexec(3N) — Reliant UNIX 5.44c4

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rexec(3N)                                                         rexec(3N)

NAME
     rexec - Kommando an einem fernen Rechner ausführen

SYNTAX
     #include <sys/socket.h>

     int rexec(char **ahost, ushort rport, char *user,
                           char *passwd, char *cmd, int *fd2p);

BESCHREIBUNG
     rexec() überprüft mit Hilfe von gethostbyname [siehe gethostent(3N)]
     nach, ob der Rechner *ahost existiert. Wenn er nicht existiert, wird
     -1 zurückgegeben, wenn er existiert, wird *ahost auf den Standardnamen
     des Rechners gesetzt. Falls ein Benutzername und ein Kennwort angege-
     ben sind, werden diese zur Berechtigung bei fremden Rechnern verwen-
     det. Andernfalls wird die Umgebung und danach die Datei .netrc des
     Benutzers in seinem Home-Verzeichnis nach der entsprechenden Informa-
     tion durchsucht. Wenn dies alles fehlschlägt, wird der Benutzer zu
     weiteren Eingaben aufgefordert.

     Der Port inport gibt an, welcher bekannte Internet-Port für die Ver-
     bindung zu verwenden ist. Das Protokoll für die Verbindung wird in
     rexecd(1M) genauer beschrieben.

     Wenn der Aufruf erfolgreich ist, wird ein Socket vom Typ SOCKSTREAM
     an den Aufrufer zurückgegeben. Auf dem fernen Rechner wird ein Kon-
     trollprozeß erzeugt, der das Kommando cmd ausführt. Die Standardein-
     und -ausgabe des Kommandos wird auf den Socket umgelenkt. Wenn fd2p
     ungleich Null ist, wird ein Hilfskanal zu einem Kontrollprozeß einge-
     richtet. Ein Deskriptor für diesen Hilfskanal wird in fd2p abgelegt.
     Der Kontrollprozeß auf dem fernen Rechner leitet die Stadardfehleraus-
     gabe auf diesen Kanal um. Der Kontrollprozeß akzeptiert auf diesem
     Kanal auch Daten, die als Bytes gesendet und als Signalnummern inter-
     pretiert werden. Das betreffende Signal wird an die Prozeßgruppe des
     Kommandos zugestellt. Wenn fd2p 0 ist, ist die Standard-Fehlerausgabe
     des fernen Kommandos zusammen mit der Standardausgabe auf den Socket
     gelenkt. In diesem Fall gibt es keine Möglichkeit, explizit Signale an
     das Kommando zu schicken. Man kann aber "out-of-band"-Daten für die
     Signalisierung verwenden.

HINWEISE
     Es gibt keine Möglichkeit, Optionen an den socket()-Aufruf zu geben,
     den rexec() durchführt.

SIEHE AUCH
     rexecd(1M), gethostent(3N), getservent(3N).









Seite 1                      Reliant UNIX 5.44               Gedruckt 11/98

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