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⇒ priocntlset(2) — Reliant UNIX 5.44c4

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priocntlset(2)                                               priocntlset(2)

NAME
     priocntlset, setprocset - Prozesse kontrollieren

SYNTAX
     #include <sys/types.h>
     #include <sys/procset.h>
     #include <sys/priocntl.h>
     #include <sys/rtpriocntl.h>
     #include <sys/tspriocntl.h>

     long priocntlset(procsett *psp, int cmd, ... /* arg */);

BESCHREIBUNG
     priocntlset() ändert die Prioritätsparameter von laufenden Prozessen.
     priocntlset() hat dieselben Funktionen wie der Systemaufruf pri-
     ocntl(), jedoch können Prozesse, deren Prioritätsparameter geändert
     werden sollen, allgemein angegeben werden.

     cmd gibt die Funktion an, die durchgeführt werden soll. arg ist ein
     Zeiger auf eine Struktur, deren Typ von cmd abhängt. Siehe priocntl(2)
     für die gültigen Werte von cmd und die entsprechenden arg-Strukturen.

     psp ist ein Zeiger auf eine procset-Struktur, die priocntlset() zur
     Bestimmung der Prozesse verwendet, deren Prioritätsparameter geändert
     werden sollen.

     typedef struct procset {
       idopt    pop;       /* Operator, der linken/rechten Satz verbindet /*
       idtypet  plidtype;  /* ID-Typ des linken Satzes */
       idt      plid;      /* ID des linken Satzes */
       idtypet  pridtype;  /* ID-Typ des rechten Satzes */
       idt      prid;      /* ID des rechten Satzes */
     } procsett;

     plidtype und plid bestimmen den ID-Typ und die ID von einer ("lin-
     ken") Prozeßmenge; pridtype und prid bestimmen den ID-Typ und die ID
     einer zweiten ("rechten") Prozeßmenge. ID-Typen und IDs werden genau
     wie beim Systemaufruf priocntl() angegeben. pop gibt die Operation
     an, die für beide Prozeßmengen ausgeführt werden soll, um die resul-
     tierende Prozeßmenge zu erhalten, auf den der Systemaufruf anzuwenden
     ist. Gültige Werte für pop und die Prozesse sind:

     POPDIFF   Differenz bilden: Prozesse aus der linken Menge, die sich
                nicht in der rechten Menge befinden.

     POPAND    Schnittmenge: Prozesse sowohl in der linken als auch in der
                rechten Menge.








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priocntlset(2)                                               priocntlset(2)

     POPOR     Vereinigungsmenge: Prozesse aus der linken oder rechten
                Menge oder aus beiden.

     POPXOR    Exklusiv-Oder: Prozesse aus der linken oder rechten Menge,
                aber nicht aus beiden.

     Das folgende Makro, das in procset.h definiert wird, bietet eine gän-
     gige Methode zum Initialisieren einer procset-Struktur:

     #define       setprocset(psp, op, ltype, lid, rtype, rid) \
     (psp)->pop       = (op), \
     (psp)->plidtype  = (ltype), \
     (psp)->plid      = (lid), \
     (psp)->pridtype  = (rtype), \
     (psp)->prid      = (rid),

ERGEBNIS
     priocntlset() hat dieselben Rückgabewerte und Fehler wie priocntl().

SIEHE AUCH
     priocntl(1), priocntl(2).

































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