acct(2) acct(2)
NAME
acct - Prozeßabrechnung ein- oder ausschalten
SYNTAX
#include <unistd.h>
int acct(const char *Pfad);
BESCHREIBUNG
acct schaltet die System-Prozeßabrechnungsroutine ein oder aus. Bei
eingeschalteter Routine wird ein Abrechnungssatz für jeden beendeten
Prozeß in eine Abrechnungsdatei geschrieben. Die Beendigung kann durch
zwei Möglichkeiten verursacht werden: durch einen exit-Aufruf oder ein
Signal [siehe exit(2) und signal(2)]. Die effektive Benutzernummer des
Prozesses, der acct aufruft, muß die Nummer des Systemverwalters sein,
damit dieser Aufruf ausgeführt werden kann.
Pfad weist auf einen Pfadnamen, der die Abrechnungsdatei benennt. Das
Format der Abrechnungsdatei wird in acct(4) angegeben.
Die Abrechnungsroutine wird eingeschaltet, wenn Pfad ungleich
(char *)NULL ist und während des Systemaufrufs keine Fehler auftreten.
Sie wird abgeschaltet, wenn Pfad Null ist und während des Systemauf-
rufs keine Fehler auftreten.
acct() ist erfolglos, wenn einer oder mehrere der folgenden Punkte
zutreffen:
EACCES Die in Pfad angegebene Datei ist keine normale Datei.
EBUSY Ein Versuch zum Einschalten der Prozeßabrechnung wird
unternommen, während diese bereits eingeschaltet ist.
EFAULT Pfad weist auf eine ungültige Adresse.
ELOOP Es wurden zu viele symbolische Verweise im übersetzten
Pfad vorgefunden.
ENAMETOOLONG Die Länge des Pfad-Arguments ist größer als PATHMAX,
oder die Länge einer Pfad-Komponente übertrifft
NAMEMAX.
ENOTDIR Eine Komponente des Pfades ist kein Dateiverzeichnis.
ENOENT Eine oder mehrere Komponenten des Pfadnamens der Abrech-
nungsdatei existieren nicht.
EPERM Der effektive Benutzer des aufrufenden Prozesses ist
nicht der Systemverwalter.
EROFS Die angegebene Datei steht in einem schreibgeschützten
Dateisystem.
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acct(2) acct(2)
ERGEBNIS
Nach erfolgreicher Ausführung wird 0 zurückgegeben. Andernfalls wird
-1 zurückgegeben, und errno wird zur Anzeige des Fehlers gesetzt.
SIEHE AUCH
exit(2), signal(2), acct(4).
Seite 2 Reliant UNIX 5.44 Gedruckt 11/98