trxeval(1M) trxeval(1M)
NAME
trxeval - Logische Auswertung einer tracex-Messung
SYNTAX
/opt/SItracex/bin/trxeval [-f asciitrace] [-p pid] [-s starttime]
[-i timeinterval] [-e endtime] [-l] [-c]
[-E] [-v] [-h] [-w]
BESCHREIBUNG
Das Programm trxeval wertet die von trxout(1M) und txc(1M) erzeugten
Dateien asciitrace und mnameps aus. Nähere Informationen zur Konven-
tion der Dateinamen finden Sie unter tracex(5).
Es werden generelle Daten zur Messung und zum Verhalten des Systems,
wie etwa die Auslastung der CPU und der Platten, protokolliert. Außer-
dem werden Statistiken zu den erfaßten Prozessen und Plattenaufträgen
ausgegeben. Weiterhin können für jeden erfaßten Prozeß relevante Daten
berechnet und ausgegeben werden.
OPTIONEN
-f asciitrace
Als Eingabe wird die von trxout(1M) erzeugten Datei asciitrace
benutzt. Ohne diese Angabe wird die Standard-Eingabe benutzt.
-p pid
Es werden nur Meßpunkte, die zu dieser Prozeß-ID gehören, ausge-
wertet. Ohne diese Angabe werden alle PIDs ausgewertet. Es ist
zulässig, diese Option mehrfach zu verwenden.
-s starttime
Es werden nur Meßpunkte ausgewertet, die nach der Startzeit
starttime (in Millisekunden seit Meßbeginn) aufgetreten sind.
Ohne diese Angabe wird ab Meßbeginn ausgewertet.
-i timeinterval
Bei einigen Auswertungen von trxeval werden Ereignisse über ver-
schiedene Zeitintervalle aufsummiert. Mit dieser Option kann die
Länge eines solchen Intervalls festgelegt werden. Der Standard-
wert ist 1000 Millisekunden.
-e endtime
Es werden nur Meßpunkte ausgewertet, die vor der Endzeit endtime
(in Millisekunden seit Meßbeginn) aufgetreten sind. Ohne diese
Angabe wird bis zum Meßende ausgewertet.
-l Es erfolgt eine prozeß-orientierte Ausgabe der Ergebnisse. Für
jeden Prozeß wird eine CPU-, Platten- und Terminal-Analyse ausge-
geben. Die Platten- und die Terminal-Analyse erfolgt nur, falls
der Prozeß diese Funktionseinheiten auch wirklich in Anspruch
genommen hat.
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trxeval(1M) trxeval(1M)
-c Alle von den erfaßten Prozessen ausgeführten Systemaufrufe werden
ausgewertet. In der Datei mnameout wird eine Systemaufruf-
Analyse für jeden Prozeß ausgegeben.
-E Falls Systemaufrufe ausgewertet werden (Option -c), werden
zusätzlich alle Fehlermeldungen der ausgewerteten Systemaufrufe
in der Datei mnamesyserr ausgegeben.
-v Der momentane Stand der Auswertung kann am Bildschirm verfolgt
werden. In Schritten von 10% relativ zur Größe der ASCII-
Protokolldatei erfolgt eine Meldung. Am Ende der Auswertung wird
die Anzahl gelesener Datensätze und für jeden ausgewerteten Pro-
zeß ein Punkt (".") ausgegeben.
-h Mit dieser Option werden Kopfzeilen (header) in der Datei
mnameout ausgegeben. Vor jeder Kopfzeile wird ein Seitenvorschub
erzeugt. Jede Kopfzeile enthält den Namen der ausgewerteten
ASCII-Protokolldatei und die Seitennummer.
-w Mit dieser Option werden zusätzlich zu den Fehlermeldungen War-
nungen in die Datei mnameerr geschrieben. Diese Warnungen treten
während der Auswertung häufig auf und dienen nur zu Debugging-
Zwecken.
HINWEISE
trxeval benötigt zur Auswertung auch die von txc(1M) generierte Datei
asciitraceps.
Es gibt zwei Hilfsprogramme, trxproc(1M) und do.lev2(1M), die die Aus-
gabe von trxeval noch weiter bearbeiten.
Eine ausführliche Anleitung, insbesondere eine Beschreibung sämtlicher
tracex bekannter Meßpunkte (Ereignisse) sowie das Format der Dateien,
ist der Datei /home/tracex/doc/trxman00 zu entnehmen.
SIEHE AUCH
do.lev2(1M), snap(1M), trxout(1M), trxproc(1M), txc(1M), entab(4),
tracex(5).
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