trpt(1M) trpt(1M)
NAME
trpt - Aufbereitung eines Traces einer TCP/IP-Verbindung
SYNTAX
trpt [-afjqstuw] [-p hex-adresse]
BESCHREIBUNG
Mit dem Kommando trpt kann der Trace einer TCP/IP-Verbindung aufberei-
tet werden. Wurde für einen TCP/IP-Socket die Debugging-Option
SODEBUG eingeschaltet [siehe getsockopt(3N)], wertet trpt den Puffer
mit den TCP-Trace-Datensätzen aus und erzeugt eine aufbereitete Aus-
gabe. Falls keine Optionen angegeben wurden, liefert trpt alle im
System vorliegenden Trace-Datensätze, geordnet nach TCP-Protokoll-
Kontrollblöcken (PCB). Mit den folgenden Optionen kann die Standard-
ausgabe des Kommandos modifiziert werden.
OPTIONEN
-a Gibt zusätzlich die Quell- und Zieladresse jedes aufgezeichneten
Pakets aus.
-f Die Datensätze werden in der Reihenfolge ihres Eintreffens ausge-
geben; nach Erreichen des letzten Datensatzes wird noch eine
kurze Zeit auf weitere eintreffende Datensätze gewartet.
-j Es wird lediglich eine Liste der zu den Überwachungs-Datensätzen
gehörenden Protokoll-Kontrollblöcken ausgegeben.
-q Es wird ein anderes Ausgabeformat benutzt, um eine Zusammenfas-
sung der wichtigsten Daten anzuzeigen.
-s Gibt zusätzlich eine detaillierte Beschreibung der Reihenfolge
der Pakete aus.
-t Gibt zusätzlich die Werte der Zeitstempel während des gesamten
Protokolls aus.
-u Es werden Informationen zu UDP-Paketen statt zu TCP-Paketen ange-
zeigt.
-w Zusammen mit der Option -q gibt diese Option in einem erweiterten
Ausgabeformat zusätzliche Informationen zur Fenstergröße des
aktuellen Pakets und zu den Feldern sndcwnd and sndssthresh des
TCP-Kontrollblocks aus.
-p hex-adresse
Gibt lediglich die Debug-Datensätze für den Protokoll-Kontroll-
block mit der Adresse hex-adresse aus.
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trpt(1M) trpt(1M)
trpt sollte wie folgt verwendet werden: Isoliere die fehlerhafte Ver-
bindung und schalte die Überwachung für den/die betroffenen Socket(s)
ein. Finde die Adresse der zu den Sockets gehörenden Protokoll-Kon-
trollblöcke mit dem Kommando netstat(1M) und der Option -A. Dann rufe
trpt mit der Option -p für jede der so erhaltenden PCB-Adressen auf.
Die Option -f kann darüber hinaus dazu verwendet werden, die in Frage
kommenden Datensätze in der Reihenfolge ihres Eintreffens auszugeben.
Falls die Überwachung für mehrere Sockets eingeschaltet ist, kann mit
der Option -j geprüft werden, ob bereits Datensätze für den bestimmten
Socket vorhanden sind.
HINWEISE
Dieser Befehl sollte auch die jeweiligen Ein- und Ausgabedaten druk-
ken, aber diese Angaben werden nicht in den Überwachungsdatensatz
geschrieben.
SIEHE AUCH
netstat(1M), getsockopt(3N).
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