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⇒ smtpd(1M) — Reliant UNIX 5.44c4

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smtpd(1M)                                                         smtpd(1M)

NAME
     smtpd - Eingehende SMTP-Nachrichten empfangen

SYNTAX
     /usr/lib/mail/surrcmd/smtpd [-n] [-H helohost] [-h thishost]
                                 [-L loadlim] [-l maxprocs]

BESCHREIBUNG
     smtpd ist ein Dämon, der normalerweise im Mehrbenutzerbetrieb läuft
     und darauf wartet, daß Remote-Hosts melden, daß sie Post senden wol-
     len. smtpd horcht, ob auf einem beliebigen auf TLI basierenden Net-
     zwerk, für das der SMTP-Dienst definiert ist [siehe netdirgetbyname
     in netdir(3N)], derartige Anfragen anstehen. Sobald derartige Anfragen
     empfangen werden, erzeugt smtpd Sohnprozesse, in denen ebenfalls smtpd
     läuft und die jeweils eine SMTP-Transaktion bearbeiten.

OPTIONEN
     -n             Es sollen keine smtpsched-Prozesse erzeugt werden, um
                    eintreffende Post zu bearbeiten. Statt dessen soll
                    diese Aufgabe dem stündlichen Aufruf von smtpsched
                    durch cron(1M) überlassen bleiben.

     -H helohost    Hiermit kann der Name angegeben werden, der für den
                    Host in der ersten SMTP HELO-Meldung verwendet wird.
                    Ist diese Option nicht angegeben, wird in der HELO-
                    Meldung standardmäßig der Systemknotenname verwendet.

     -h thishost    Gibt den Netzwerknamen an, der in der From-Zeile der
                    Meldung dem Pfad des Absenders vorangestellt werden
                    soll.

     -L loadlim     Legt die Obergrenze der Systembelastung fest, ab der
                    smtpd keine Sohnprozesse mehr erzeugt. Ist diese Option
                    nicht angegeben, gibt es keine Obergrenze für die
                    Systembelastung, ab der Sohnprozesse nicht mehr laufen
                    dürfen. Die Systembelastung läßt sich feststellen,
                    indem man die Variable avenrun des Systemkerns liest.

     -l maxprocs    Hiermit wird die maximale Anzahl an Sohnprozessen von
                    smtpd angegeben, die gleichzeitig ablaufen können.
                    Jeder Sohnprozeß behandelt eine SMTP-Interaktion. Ist
                    diese Option nicht angegeben, gibt es keine Obergrenze
                    für die Anzahl der Sohnprozesse, die gleichzeitig
                    ablaufen dürfen.

     Erfolgreich empfangene Post wird in das entsprechende Unterverzeichnis
     unter /var/spool/smtpq geschrieben, und smtpsched wird gestartet,
     sofern die Option -n nicht angegeben ist. Die Datei
     /var/spool/smtpq/LOG enthält ein Protokoll aller smtpd-Aktivitäten.

DATEIEN
     /dev/kmem



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smtpd(1M)                                                         smtpd(1M)

          Liefert die aktuelle Systembelastung (avenrun)

     /etc/services
          Liste der TCP/UDP-Dienste (SMTP sollte als "25/tcp" eingetragen
          sein)

     /etc/net/*/services
          Liste von weiteren Diensten im TLI-Netzwerk

     /usr/lib/mail/surrcmd/fromsmtp
          Dorthin wird eingehende Post weitergeleitet

     /var/spool/smtpq/LOG
          Protokoll der smtpd-Transaktionen

SIEHE AUCH
     cron(1M), fromsmtp(1M), smtp(1M), netdir(3N).





































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