newfs(1M) newfs(1M)
NAME
newfs - Neues Dateisystem erstellen
SYNTAX
/sbin/newfs [-N] [-v] [mkfsoptions] special
BESCHREIBUNG
newfs ist ein "freundliches" Front-End zum Programm mkfs(1M). newfs
sammelt Informationen über den Typ der Platte, auf dem ein Dateisystem
erzeugt wird, und berechnet die Parameter, die bei einem mkfs-Aufruf
benutzt werden sollen. Dann erstellt es das Dateisystem, indem es eine
Verzweigung von mkfs und fsirand bildet. special muß ein "raw device"
(zeichenorientiertes Gerät, z. B. /dev/ios0/rsdisk000s1)
OPTIONEN
Die folgenden Optionen setzen die Standardaktionen, die newfs aus-
führt, außer Kraft:
-N Bewirkt, daß die Parameter des Dateisystems ausgegeben werden,
ohne daß das Dateisystem tatsächlich erzeugt wird.
-v Bewirkt, daß newfs seine Aktionen ausgibt. Dies umfaßt auch
die Parameter, die an mkfs übergeben werden.
Die dateisystem-spezifischen mkfsoptions können benutzt werden, wenn
Sie Standardparameter außer Kraft setzen wollen, die an mkfs übergeben
werden:
-f fragsize
Fragmentgröße des Dateisystems in Byte.
-b bsize
Blockgröße des Dateisystems in Byte.
-m minfree
Der von normalen Benutzern reservierte Platz in Prozent; der
minimale Schwellenwert für freien Platz. Der benutzte Stan-
dardwert ist 10%.
-c cgsize
Anzahl der Zylinder pro Zylindergruppe in einem Dateisystem.
Der benutzte Standardwert ist 16.
-i nbpi Gibt die Dichte der I-Nodes im Dateisystem an. Standardmäßig
wird ein I-Node für jeweils 2048 Byte des Datenspeichers
erzeugt. Wird eine kleinere Anzahl an I-Nodes gewünscht, so
sollte hier eine größere Zahl benutzt werden. Sollen mehr
I-Nodes erzeugt werden, so sollte hier eine kleinere Zahl
angegeben werden. Weitere Informationen finden Sie unter
mkfs(1M).
-o opt Optimierung für das Dateisystem. Dabei kann es sich entweder
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newfs(1M) newfs(1M)
um space oder um time handeln.
Die plattenlaufwerk-spezifischen mkfsoptions, die an mkfs übergeben
werden, um die Standardparameter zu überschreiben, sind:
-s nsect
Größe des Dateisystems in Sektoren.
-t ntrack
Anzahl der Spuren pro Zylinder auf der Platte.
-r rpm Geschwindigkeit der Platte in Umdrehungen pro Minute (norma-
lerweise 3600).
-d gap Die Verzögerung durch Plattenumdrehung für das Dateisystem.
-a apc Anzahl der Ersatzsektoren pro Zylinder.
-S secsize
Größe eines Sektors in Byte. Der Standardwert für SCSI-
Laufwerke ist 512 Byte.
-q Hierdurch wird die Option mkfs -f eingestellt. Dadurch wird
veranlaßt, daß mkfs die Wartezeit von 10 Sekunden nicht beach-
tet.
HINWEIS
Dieses Kommando wird nur für ufs-Dateisysteme unterstützt.
DATEIEN
/etc/vfstab
Liste der Standardparameter für jedes Dateisystem
SIEHE AUCH
fsirand(1), vfstab(4).
Beschreibungen für die dateisystemtyp-spezifischen Module von mkfs.
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