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⇒ dkstat(1M) — Reliant UNIX 5.44c4

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dkstat(1M)                                                       dkstat(1M)

NAME
     dkstat - Eingabe-/Ausgabe-Statistik ausgeben

SYNTAX
     dkstat [-abcdgpqrstvx] [dkname ...]

     dkstat -z [dkname ...]

     dkstat interval [count] [dkname ...]

     dkstat -L interval [count] [dkname ...]

BESCHREIBUNG
     dkstat gibt verschiedene E/A-Statistiken aus, die pro Platte seit dem
     Laden gesammelt wurden. Es können skalierte Angaben über die Block-
     größe, die Länge der Platten-Warteschlange, die Zugriffszeit, die Ver-
     teilung der Zylinder- und der Partitionsausnutzung, die Antwortzeit
     von Platten, die Zeit der Sortier-Warteschlange, Eigenschaften der
     Antwortzeit sowie allgemeine Angaben zur durchschnittlichen Auslastung
     und zur Gesamtausnutzung abgerufen werden.

     Die aktuelle Plattenausnutzung kann durch Angabe eines Zeitraums in
     Sekunden mit dem Argument interval überwacht werden. Die durchschnitt-
     liche Plattenausnutzung in jedem unter interval angegebenen Zeitraum
     wird kontinuierlich angezeigt.

     Sie müssen eine Option auswählen oder einen Zeitraum interval angeben.
     Wird weder eine Option noch ein Zeitraum interval angegeben, funktio-
     niert dkstat nicht ordnungsgemäß.

     Die Statistiken werden mit der Option -z gelöscht. Wird die Option -z
     zusammen mit anderen Optionen verwendet, werden diese ignoriert. Die
     Option -z muß daher immer in einer eigenen Zeile angegeben werden.

OPTIONEN
     -a   Alle statistischen Informationen.

     -b   Profil der Blockanzahl, die bei jeder Ein-/Ausgabe angefordert
          wurden.

     -c   Profil der Zylinder, bei denen E/A-Operationen aufgetreten sind.

     -d   Profil der Antwortzeit, die zwischen dem Absenden der E/A-
          Operation an das Gerät und dem Empfang des Unterbrechungszei-
          chens, das die Beendigung anzeigt, vergeht. Die Angabe erfolgt in
          Millisekunden.

     -g   Schreib-, Lese- und Bytezähler. Die Schreib- und Lesezähler geben
          jeweils die Gesamtzahl der Anforderungen des jeweiligen Typs an.
          Der Bytezähler gibt die Gesamtzahl Byte an, die in Schreib- und
          Leseanforderungen übertragen wurden.




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dkstat(1M)                                                       dkstat(1M)

     -p   Profile der Plattenpartitionen, bei denen E/A-Operationen aufge-
          treten sind.

     -q   Profil der Warteschlangenlänge für Plattenanforderungen, und zwar
          zu dem Zeitpunkt, zu dem eine Anforderung in die Warteschlange
          eingereiht wird.

     -r   Profil der Antwortzeit, die zwischen dem Absetzen der E/A-
          Operation und dem Empfang des Unterbrechungszeichens, das die
          Beendigung anzeigt, vergeht. Die Angabe erfolgt in Millisekunden.
          Es handelt sich dabei um die Summe der Werte, die von den Optio-
          nen -d und -t ausgegeben werden.

     -s   Profil des absoluten Wertes des Abstandes, der in Zylindern durch
          direkte Positionierung übersprungen wird.

     -t   Profil der Antwortzeit, die zwischen dem Einreihen der E/A-
          Operation in die Warteschlange und dem Zeitpunkt vergeht, zu dem
          die E/A-Operation an das Gerät gesendet wird. Die Angabe erfolgt
          in Millisekunden.

     -v   Erzwingt die Anzeige aller Daten. Wird die Option -v nicht
          benutzt, so schneidet dkstat nachgestellte Nullen ab und gibt
          Punkte (Ellipsen) am Ende von Daten aus, die nicht null sind.

     -x   Gibt eine Zusammenfassung der Optionen aus.

     -z   Löscht alle Statistikangaben.

     -L   Zeigt die durchschnittlichen Plattenauslastung im angegebenen
          Zeitraum an.

     Das optionale nachgestellte Argument interval bewirkt, daß dkstat die
     durchschnittlichen Plattenübertragungen pro Sekunde für jede Platte im
     unter interval angegebenen Zeitraum ausgibt. Dies wird so oft wiede-
     rholt, wie in count angegeben. Laufwerke können durch das nachge-
     stellte Argument dkname angegeben werden. Die Namen können entweder in
     der Form eines Gerätenamens, der 13 Zeichen umfaßt, oder in der Kurz-
     form, die Busnummer, Bustyp sowie Controller- und Gerätenummer umfaßt
     (z. B. ios0/sdisk001 oder 1s001) angegeben werden. Die Shell-Syntax
     mit den Metazeichen "?", "*" und "[" kann auch verwendet werden. Bei-
     spiele hierfür sind ios0/sdisk* ?disk[01]?? oder und auch *[01]. Diese
     Namen sollten, wo dies notwendig ist, für die Shell entwertet werden.

     Werden keine Laufwerke angegeben, werden die fünf Platten mit der
     höchsten Ausnutzung seit dem Laden angezeigt. Wird die Option -L für
     die Anzeige der durchschnittlichen Plattenauslastung angegeben, werden
     die vier Platten mit der höchsten Ausnutzung im angegebenen Zeitraum
     angezeigt.





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dkstat(1M)                                                       dkstat(1M)

     Die Informationen werden aus mehreren Arrays im Adreßbereich des Kern-
     speichers abgerufen. Jedes Array besitzt zwei logische Bereiche mit
     einer Skalierung von Daten, die ausgewählt werden kann. Diese Arrays
     werden durch die Maximalwerte der beiden Segmente und den Skalierungs-
     faktor innerhalb beider Segmente beschrieben.

     Die Durchschnittswerte werden dadurch erstellt, daß Daten mit dem
     Anfangs- oder Endwert der Beispielzelle skaliert werden. Der echte
     Durchschnittswert kann dann aus diesen beiden Werten extrapoliert wer-
     den. Da die Daten in Zellen gesammelt werden, kann der exakte Durch-
     schnitt nicht bestimmt werden.

     Der Wert für die durchschnittliche Plattenauslastung ist eine Zahl,
     die die Gesamtwirkung einer Platte auf die E/A-Leistung eines Systems
     angibt. Details der E/A-Leistung erhalten Sie durch eine sorgfältige
     Aufschlüsselung der Profilangaben. Der Wert für die durchschnittliche
     Plattenauslastung soll jedoch einen Überblick über die Leistung der
     einzelnen Geräte in Form einer einzelnen Zahl geben. Die durchschnitt-
     liche Plattenauslastung wird durch exponentielles Verringern der aktu-
     ellen Plattenauslastung berechnet. Die Auslastung in einem bestimmten
     Zeitraum wird mit folgender Formel ermittelt:

          load = devicebusytime * ( L1 + L2 )

     Dabei gilt folgendes:

          L1 = newrequests/requestscompleted
          L2 = averagequeuedepth

SIEHE AUCH
     sar(1), mpstat(1M), vmstat(1M).























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