ckrange(1M) ckrange(1M)
NAME
ckrange, errange, helprange, valrange - Fordert zur Eingabe einer
Ganzzahl auf, überprüft sie und gibt sie zurück
SYNTAX
/usr/bin/ckrange [-Q] [-W width] [-l lower] [-u upper] [-b base]
[-d default] [-h help] [-e error] [-p prompt]
[-k pid [-s signal]]
/usr/sadm/bin/errange [-W] [-l lower] [-u upper] [-e error]
/usr/sadm/bin/helprange [-W] [-l lower] [-u upper] [-h help]
/usr/sadm/bin/valrange [-l lower] [-u upper] [-b base] input
BESCHREIBUNG
ckrange fordert den Benutzer zu einer Eingabe auf und überprüft diese.
Unter anderem kann damit eine Eingabeaufforderung definiert werden,
auf die mit einer Ganzzahl aus dem angegebenen Bereich geantwortet
werden soll, es kann Text für Hilfe- und Fehlermeldungen und ein Stan-
dardwert definiert, der zurückgegeben wird, wenn als Antwort des
Benutzers <RETURN> eingegeben wird.
Mit diesem Kommando wird auch ein Bereich für die Eingabe definiert.
Wird die Unter- oder Obergrenze dieses Bereiches nicht definiert, ist
der Bereich nach der entsprechenden Seite nicht begrenzt.
Alle Meldungen dürfen 70 Zeichen lang sein und werden automatisch for-
matiert. In der Definition verwendete Zwischenraumzeichen einschließ-
lich des Neue-Zeile-Zeichens werden entfernt. Mit der Option -W wird
die automatische Formatierung ausgeschaltet. Steht am Anfang oder am
Ende einer Meldungsdefinition eine Tilde, wird an dieser Stelle der
Standardtext eingefügt, und sowohl der angepaßte als auch der Stan-
dardtext angezeigt.
Wird die Eingabeaufforderung, Hilfemeldung oder Fehlermeldung nicht
definiert, erscheint die Standardmeldung wie unter HINWEISE beschrie-
ben.
Mit dem Kommando ckrange sind drei visuelle Module verbunden, und zwar
errange (formatiert eine Fehlermeldung und zeigt sie an), helprange
(formatiert eine Hilfemeldung und zeigt sie an) und valrange (über-
prüft die Antwort). Diese Module sollten Sie zusammen mit FACE-
Objekten benutzen. In diesem Falle definiert das FACE-Objekt die Ein-
gabeaufforderung.
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ckrange(1M) ckrange(1M)
OPTIONEN
-Q Gibt an, daß quit keine gültige Antwort ist.
-W Bestimmt, daß Eingabeaufforderungen, Hilfe- und Fehlermeldungen
auf die Länge width formatiert werden.
-l Definiert lower als die Untergrenze des Bereichs. Der Standard-
wert ist die größte negative Ganzzahl bzw. Long Integer der
Maschine.
-u Definiert upper als die Obergrenze des Bereichs. Der Standard-
wert ist die größte positive Ganzzahl bzw. Long Integer der
Maschine.
-b Definiert die Basis der Eingabe. Bereich 2 bis 36, der Stan-
dardwert ist 10.
-d Definiert default als den Standardwert. Der Standardwert wird
nicht überprüft und muß daher keinerlei Kriterien entsprechen.
-h Definiert help als die Hilfemeldungen.
-e Definiert error als die Fehlermeldung.
-p Definiert prompt als die Eingabeaufforderung.
-k Gibt an, daß an die Prozeßnummer pid ein Signal gesendet wird,
wenn der Benutzer die Ausführung durch quit abbricht.
-s Bestimmt, daß an die mit der Option -k definierte Prozeßnummer
pid ein Signal signal gesendet wird, wenn quit ausgewählt wird.
Wird kein Signal angegeben, wird SIGTERM verwendet.
input Die Eingabe, die anhand der Ober- und Untergrenze und der Basis
überprüft wird.
DIAGNOSE
0 = Erfolgreiche Ausführung
1 = EOF (Dateiende) bei Eingabe
2 = Falsche Verwendung
3 = Abbruch durch Benutzer (quit)
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ckrange(1M) ckrange(1M)
HINWEISE
Die Standard-Eingabeaufforderung für ckrange bei Basis 10 lautet:
Enter an integer between lower and upper [q,?]:
(Eine Ganzzahl zwischen lower und upper eingeben [q,?]:)
Die Standard-Fehlermeldung bei Basis 10 lautet:
ERROR - Please enter an integer between lower and upper.
(FEHLER - Bitte eine Ganzzahl zwischen lower und upper eingeben.)
Die Standard-Hilfemeldung für Basis 10 lautet:
Please enter an integer between lower and upper.
(Bitte eine Ganzzahl zwischen lower und upper eingeben.)
Die Meldungen ändern sich von "integer" zu "base base integer", wenn
die Basis mit einer anderen Zahl als 10 definiert wird.
Wird quit gewählt (und ist zulässig), wird q zusammen mit dem Rück-
kehrcode 3 zurückgegeben. Das Modul valrange erzeugt keinerlei Aus-
gabe. Es gibt bei Erfolg eine Null zurück und einen anderen Wert, der
nicht Null ist, wenn die Operation fehlschlägt.
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