set(1F) (Form and Menu Language Interpreter) set(1F)
NAME
set, unset - Lokale und globale Umgebungsvariablen setzen/löschen
SYNTAX
set [-l variable[=value]] ...
set [-e variable[=value]] ...
set [-ffile variable[=value]] ...
unset -l variable ...
unset -ffile variable ...
BESCHREIBUNG
Das Kommando set setzt die Variable variable in der Umgebung oder fügt
variable=value zur Datei file hinzu. Wenn variable nicht explizit auf
einen Wert gesetzt wird, erwartet set den Wert von stdin. Das Kommando
unset löscht die Variable variable. Die in FMLI vordefinierten
schreibgeschützten Variablen (zum Beispiel ARG1) können weder gesetzt
noch gelöscht werden.
Beim Aufruf übernimmt FMLI die Reliant UNIX Umgebung:
-l Setzt oder löscht die angegebene Variable in der lokalen
Umgebung. Mit -l gesetzte Variablen werden nicht von Prozes-
sen übernommen, die von FMLI aufgerufen werden.
-e Setzt die angegebene Variable in der Reliant UNIX Umgebung.
Mit -e gesetzte Variablen werden von jedem Prozeß übernommen,
der von FMLI gestartet wurde. Diese Variablen können nicht
gelöscht werden.
-ffile Setzt oder löscht die angegebene Variable in der globalen
Umgebung. Das Argument file ist der Name oder der Pfadname
einer Datei, die Zeilen der Form variable=value enthält. Die
Datei file wird erstellt, falls nicht bereits vorhanden. Zwi-
schen -f und file darf kein Leerzeichen angegeben werden.
Mindestens eine der oben aufgeführten Optionen muß für jede Variable
verwendet werden, die gesetzt bzw. gelöscht wird. Wenn Sie eine Varia-
ble mit der Option -ffilename setzen, müssen Sie anschließend die
Datei filename in Verweisen auf diese Variable angeben. Zum Beispiel:
${(file)VARIABLE}.
BEISPIELE
Eine in einem Menü getroffene Auswahl wird folgendermaßen gespeichert:
name=Selection 2
action=`set -l SELECTION=2`close
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set(1F) (Form and Menu Language Interpreter) set(1F)
HINWEISE
Variablen, die für die Reliant UNIX Umgebung gesetzt werden (d. h. mit
der Option -e gesetzte Variablen), können nur für den aktuellen FMLI-
Prozeß sowie für die von diesem Prozeß aufgerufenen Prozesse gesetzt
werden.
Bei Verwendung der Option -f können andere Benutzer von FMLI auf dem-
selben System diese Variablen, abhängig von den Lese- und Schreibbe-
rechtigungen für file, erweitern. Dies ist jedoch nicht möglich, wenn
die Datei file nur für diesen Prozeß gilt.
Auf eine in einem Fenster gesetzte Variable kann in jedem anderen Fen-
ster verwiesen werden, oder sie kann dort gelöscht werden. Dies gilt
auch für lokale Variablen.
SIEHE AUCH
env(1), sh(1).
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