ruptime(1) ruptime(1)
NAME
ruptime - Zustand der Rechner im lokalen Netz anzeigen
SYNTAX
ruptime[ -a][ -l][ -r][ -t][ -u]
BESCHREIBUNG
Mit ruptime können Sie sich über den Zustand der Rechner im lokalen
Netz informieren. Zu jedem Rechner werden folgende Informationen aus-
gegeben:
- der Name des Rechners,
- der Zustand (up/down),
- die Ein- bzw. Ausschaltzeit,
- die Anzahl der Benutzer,
- die Belastung.
Das Kommando kann z. B. angewendet werden, wenn ein Benutzer an einem
überlasteten Rechner arbeitet und prüfen möchte, welcher Rechner weni-
ger ausgelastet ist.
Das Kommando ruptime kann nur für solche Rechner eine Statuszeile aus-
geben, für die es eine Rechner-Status-Datei im Dateiverzeichnis
/var/spool/rwho gibt.
Ferne Rechner können nur dann eine Status-Meldung liefern, wenn auf
ihnen der Dämon in.rwhod(1M) aktiv ist. Der lokale Rechner kann die
Status-Meldungen nur dann empfangen, wenn auch auf dem lokalen Rechner
der Dämon in.rwhod aktiv ist.
OPTIONEN
Keine Option angegeben
Es wird eine Statuszeile für alle Rechner des lokalen Netz ausge-
geben. Die Ausgabezeilen werden nach den Rechnernamen sortiert.
-a listet auch die Benutzer auf, die länger als eine Stunde inaktiv
waren
-l sortiert die Liste nach den Auslastungswerten für die Rechner
-r Die Sortierreihenfolge wird umgedreht. Dies betrifft die Optionen
-l, -t und -u oder, falls keiner dieser Schalter angegeben ist,
die Sortierung nach Rechnernamen.
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-r nicht angegeben:
Es wird nach aufsteigender Anordnung sortiert.
-t sortiert die Liste nach der Anschaltdauer der Rechner
-u sortiert die Liste nach der Anzahl der an den Rechnern angemelde-
ten Benutzer
Arbeitsweise
Die Statuszeilen werden von jedem Rechner einmal in der Minute gesen-
det.
Rechner, von denen seit fünf Minuten kein Nachrichtenpaket empfangen
wurde, werden als nicht aktiv vermerkt.
Angemeldete Benutzer, die seit mehr als einer Stunde nicht mehr aktiv
waren, werden in der Belastungsstatistik nur angezeigt, wenn die
Option -a gesetzt ist.
Die Aktivitäten des Dämon in.rwhod können in großen Netzen zu einer
starken Systemauslastung führen, da von jedem Rechner einmal pro
Minute eine Status-Meldung empfangen wird und auf Platte abgelegt wer-
den muß. In diesem Fall empfiehlt es sich, den Dämon mit dem Kommando
kill zu beenden und in der Datei /etc/inet/rc.inet die Variable RWHOD
zurückzusetzen. Denn in.rwhod wird nur dann gestartet, wenn RWHOD
gesetzt ist.
BEISPIEL
Ein Benutzer möchte an einem Rechner arbeiten, der weniger ausgelastet
ist.
$ ruptime
Rottach down 2:27
amsterdam up 2:01, 0 users, load 8.00, 8.12, 8.23
athen up 18+18:17, 5 users, load 0.06, 0.26, 0.50
augsburg up 0:39, 1 user, load 0.00, 0.00, 0.00
babel up 6+21:48, 3 users, load 0.17, 0.16, 0.00
baccardi up 1+21:02, 0 users, load 0.07, 0.07, 0.00
beaverton up 28+20:29, 2 users, load 0.13, 0.12, 0.00
berlin down 13:49
bern up 2+02:46, 1 user, load 6.96, 6.74, 6.80
bremen up 1+00:18, 2 users, load 13.43, 9.04, 7.94
Im ersten Ausgabefeld ist der Name des Rechners angegeben.
Im zweiten Feld ist verzeichnet, ob der Rechner aktiv, up, oder nicht
aktiv, down ist.
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ruptime(1) ruptime(1)
Im dritten Feld ist die Zeit angegeben, seit wann der Rechner läuft
bzw. nicht mehr läuft. Das Format der Zeitangabe ist:
Tag+Stunde:Minute
Im vierten Feld ist die Anzahl der angemeldeten Benutzer eingetragen.
Im fünften Feld ist die durchschnittliche Belastung des Rechners ange-
zeigt. Die Anzeige gilt für die letzten 5, 10 und 15 Minuten. Die Zah-
len zeigen die durchschnittliche Anzahl der Prozesse an, die ausführ-
bereit sind.
DATEIEN
/var/spool/rwho/whod.*
Rechner-Status-Dateien. Die hier enthaltenen Informationen werden
von ruptime verarbeitet.
SIEHE AUCH
rwho(1), rusers(1), rwhod(1M).
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