pwd(1) pwd(1)
NAME
pwd - Pfadnamen des aktuellen Dateiverzeichnisses ausgeben (print wor-
king directory)
SYNTAX
pwd
BESCHREIBUNG
Das in die Shell sh bzw. ksh eingebaute Kommando pwd schreibt den
absoluten Pfadnamen des aktuellen Dateiverzeichnisses auf die
Standard-Ausgabe.
Wenn die Fehlermeldungen
Cannot open ...
oder
Read error in ...
auftreten, liegt ein Fehler im Dateisystem vor. Wenden Sie sich an den
Systemverwalter.
INTERNATIONALE UMGEBUNG
Die Umgebungsvariable LCMESSAGES bestimmt die Sprache der Meldungs-
texte. Wenn LCMESSAGES nicht oder als leere Zeichenkette definiert
ist, wird der Wert von LANG als Standardwert herangezogen. Ist auch
LANG nicht oder als leere Zeichenkette definiert, verhält sich das
System so, als wäre es nicht internationalisiert.
Die Umgebungsvariable LCALL bestimmt die gesamte internationale Umge-
bung. LCALL hat Vorrang vor allen anderen Umgebungsvariablen im
Bereich der Internationalisierung.
BEISPIEL
Sie wollen Ihr aktuelles Dateiverzeichnis als Dateiverzeichnis prg
definieren:
$ pwd
/usr/art/cobol/prg
$ prg=`pwd`; export prg
$ echo $prg
/usr/art/cobol/prg
HINWEISE
pwd existiert sowohl als externes Kommando (/usr/bin/pwd) als auch als
eingebautes Shell-Kommando (Built-in), und zwar sowohl der Korn-Shell
ksh(1) wie auch der Bourne-Shell sh(1). Für die Ausführung von
/usr/bin/pwd erzeugt die Shell einen neuen Prozeß.
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pwd(1) pwd(1)
Bei der Verwendung von pwd können sich Abweichungen im Verhalten erge-
ben, je nachdem, welche Shell benutzt wird. Die möglichen Abweichungen
sind nicht eigens beschrieben.
SIEHE AUCH
cd(1), ksh(1), sh(1).
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