mkfifo(1) mkfifo(1)
NAME
mkfifo - FIFO erstellen
SYNTAX
mkfifo [-m modus] [--] datei ...
BESCHREIBUNG
mkfifo erstellt die FIFOs, die in seiner Argumentenliste angegeben
sind.
Für jedes Argument datei verhält sich das Kommando mkfifo so, als ob
die Funktion mkfifo(3C) aufgerufen wurde, und zwar mit folgenden Argu-
menten:
- das Argument path von mkfifo(3C) wird auf datei gesetzt;
- das Argument mode von mkfifo(3C) erhält den Wert 0666 oder den Wert
von modus, falls die Option -m angegeben wurde.
Treten bei der Erzeugung einer FIFO Fehler auf, schreibt mkfifo eine
Diagnosemeldung auf die Standardfehlerausgabe und bearbeitet dann
gegebenenfalls weitere Argumente.
OPTIONEN
Keine Option angegeben:
mkfifo legt die bei datei angegebenen FIFOs mit den Zugriffsrech-
ten 666 an, modifiziert durch die aktuelle Schutzbit-Maske [siehe
umask(1)].
-m modus
mkfifo legt die neue FIFO mit den in modus angegebenen Zugriffs-
rechten an [siehe chmod(1)]. Bei symbolischer Angabe werden dabei
die Operanden + und - relativ zu einem Ausgangswert von a=rw
interpretiert.
-- Ende der Optionenliste. Die Angabe ist nötig, wenn datei mit -
beginnt.
datei
Name der FIFO, die Sie einrichten möchten. Sie können mehrere
FIFOs angeben.
INTERNATIONALE UMGEBUNG
Die Umgebungsvariable LCMESSAGES bestimmt die Sprache der Meldungs-
texte.
Wenn LCMESSAGES nicht oder als leere Zeichenkette definiert ist, wird
der Wert von LANG als Standardwert herangezogen. Ist auch LANG nicht
oder als leere Zeichenkette definiert, verhält sich das System so, als
wäre es nicht internationalisiert.
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mkfifo(1) mkfifo(1)
Hat eine der Variablen für die internationale Umgebung einen ungülti-
gen Wert, verhält sich das System so, als wäre keine Variable gesetzt.
Die Umgebungsvariable LCALL bestimmt die gesamte internationale Umge-
bung. LCALL hat Vorrang vor allen anderen Umgebungsvariablen im
Bereich der Internationalisierung.
SIEHE AUCH
chmod(1), umask(1), mkfifo(3C).
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