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⇒ ls(1) — Reliant UNIX 5.44c4

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ls(1)                                                                 ls(1)

NAME
     ls, lc - Informationen über Verzeichnisse und Dateien ausgeben (list
     contents of directory)

SYNTAX
     ls [option ...] [datei ...]

     /sbin/lc [option ...] [datei ...]

BESCHREIBUNG
     Mit ls können Sie sich Informationen über Dateien und Verzeichnisse
     ausgeben lassen. Art und Umfang der Information sowie das Ausgabefor-
     mat können Sie festlegen, indem Sie Optionen angeben.

     Das Kommando lc entspricht ls -Cm (siehe OPTIONEN); es können aber
     auch alle anderen Optionen angegeben werden.

OPTIONEN
     Kein Argument angegeben:
          ls gibt aus: Namen der Dateien und Verzeichnisse des aktuellen
          Verzeichnisses, alphabetisch sortiert.

     Keine Option angegeben:
          datei ist ein Verzeichnis:

          ls gibt aus: Namen der Dateien und Verzeichnisse, die darin ein-
          getragen sind, alphabetisch sortiert. Dateien, deren Name mit
          einem Punkt beginnt, z. B. .profile, werden nicht ausgegeben. Auf
          Terminals gibt ls mehrspaltig aus (wie bei -C beschrieben), sonst
          einspaltig.

          datei ist eine Datei:

          ls gibt aus: Name der Datei. Die Datei kann mit ihrem teilquali-
          fizierten Dateinamen angegeben werden. Wenn für datei ein Stern *
          angegeben wird, gibt ls alle Dateien und Verzeichnisse (mit
          Inhalt) aus.

     -a   Alle Dateinamen, auch die, die mit einem Punkt . beginnen, werden
          aufgelistet.

     -b   Nicht druckbare Zeichen in Dateinamen werden oktal im Format \ddd
          ausgegeben. Anstelle von ddd steht der oktale Zahlenwert des Zei-
          chens [siehe ascii(5)].

     -c   Zusammen mit Option -l:

          Statt des Zeitpunkts der letzten Änderung der Datei wird der
          Zeitpunkt der letzten Indexänderung ausgegeben (Dateierstellung,
          Änderung der Zugriffsberechtigung etc).





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ls(1)                                                                 ls(1)

          Zusammen mit Option -t:

          Statt des Zeitpunkts der letzten Änderung der Datei wird der
          Zeitpunkt der letzten Indexänderung als Sortierschlüssel verwen-
          det.

          Die Optionen -c und -u widersprechen sich. Sind mehrere dieser
          Optionen angegeben, bestimmt die zuletzt angegebene Option das
          Ausgabeformat.

     -C   Die Einträge werden mehrspaltig ausgegeben. Sie sind innerhalb
          der Spalten alphabetisch sortiert.

          ls verwendet die Umgebungsvariable COLUMNS, um die Anzahl Zeichen
          pro Zeile zu ermitteln. Ist diese nicht gesetzt, versucht ls, die
          Information in der Gerätedatenbank zu finden, wobei der Wert der
          Umgebungsvariablen TERM als Suchschlüssel verwendet wird. Wenn
          das auch nicht erfolgreich ist, werden 80 Zeichen pro Zeile aus-
          gegeben.

          Die Optionen -C und -l bzw. -1 widersprechen sich. Sind mehrere
          dieser Optionen angegeben, bestimmt die zuletzt angegebene Option
          das Ausgabeformat.

     -d   Ist datei ein Verzeichnis, gibt ls dessen Namen (nicht seinen
          Inhalt) aus; diese Option wird oft zusammen mit -l gesetzt, um
          Informationen über den Status eines Verzeichnisses zu erhalten.
          Wird datei nicht angegeben, gibt ls einen Punkt für das aktuelle
          Verzeichnis aus.

     Wenn das Veritas File System (VxFS) auf dem System installiert ist,
     ist die folgende zusätzlich Option möglich:

     -e   Im Zusammenhang mit der Option -l werden die Speicherbereich-
          Attribute für Dateien mit reserviertem Platz oder konstanten
          Speicherbereich-Größen angezeigt. Die Speicherbereich-Attribute
          werden wie folgt ausgegeben:

                  :res 36 ext 3 align noextend

          Diese Ausgabezeile kennzeichnet eine Datei mit einer Reservierung
          von 36 Blöcken, einer konstanten Speicherbereich-Größe von 3
          Blöcken und mit Speicherbereichen, die auf eine 3-Blockgrenze
          ausgerichtet sind; ferner ist gesagt, daß die Datei nicht mehr
          wachsen kann, wenn die 36 Blöcke beschrieben sind.

     -f   ls behandelt jedes Argument als Verzeichnis und gibt die Einträge
          jedes Verzeichnisses in der Reihenfolge aus, in der sie erfaßt
          wurden. Wird kein Argument angegeben, gibt ls die Einträge des
          aktuellen Verzeichnisses aus. Diese Option deaktiviert die Optio-
          nen -l, -t, -F, -s und -r und aktiviert die Option -a.



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ls(1)                                                                 ls(1)

     -F   Verzeichnisse werden mit einem Schrägstrich / hinter ihren Namen
          gekennzeichnet. Dateien, die als ausführbar deklariert sind,
          kennzeichnet ls mit dem Suffix *. Ein Klammeraffe @ bezeichnet
          einen symbolischen Verweis, ein senkrechter Strich | eine FIFO.

     -g   Die Benutzerkennung des Eigentümers wird nicht ausgegeben; wirkt
          im übrigen wie -l.

     -i   Die Indexnummer (Inodenummer) jeder Datei bzw. jedes Verzeichnis-
          ses wird in der ersten Spalte der Ausgabe angezeigt.

     -l   Sie erhalten in einer langen Liste ausführliche Informationen.










































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ls(1)                                                                 ls(1)

          Die Informationen werden in folgender Form ausgegeben:

          -rwxrwxrwx  n  name  gruppe  nnnn  Mon  nn  nn:nn  datei
          ||          |  |     |       |     |    |   |      |
          ||          |  |     |       |     |    |   |      Dateiname
          ||          |  |     |       |     |    |   |
          ||          |  |     |       |     |    |   Uhrzeit
          ||          |  |     |       |     |    |
          ||          |  |     |       |     |    Tag
          ||          |  |     |       |     |
          ||          |  |     |       |     Monat
          ||          |  |     |       |
          ||          |  |     |       Größe in Bytes
          ||          |  |     |
          ||          |  |     Gruppenname
          ||          |  |
          ||          |  Benutzerkennung des Eigentümers
          ||          |
          ||          Anzahl der Verweise
          ||
          |Zugriffsrecht
          |
          Identifikation

          Dabei bedeuten im einzelnen:

          Identifikation:

          d   (directory) Verzeichnis

          l   (symbolic link) Symbolischer Verweis

          b   (block device special file) Gerätedatei, auf die blockweise
              zugegriffen werden kann

          c   (character device special file) Gerätedatei, auf die zeichen-
              weise zugegriffen werden kann

          m   (shared memory) XENIX-Datei, auf die verteilter Zugriff mög-
              lich ist

          p   (named pipe) FIFO

          s   (semaphore) XENIX-Semaphore-Datei

          -   einfache Datei








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ls(1)                                                                 ls(1)

          Zugriffsrecht:

          3 Gruppen mit je 3 Zeichen informieren über die Zugriffsrechte

          -  des Eigentümers der Datei (Zeichen 1 bis 3),

          -  der Gruppenmitglieder (Zeichen 4 bis 6),

          -  der anderen Benutzer (Zeichen 7 bis 9).

          In jeder Gruppe steht an

          1. Stelle:    r   für Leserecht oder - für kein Leserecht

          2. Stelle:    w   für Schreibrecht oder - für kein Schreibrecht

          3. Stelle:    x   für Ausführungsrecht, bei Verzeichnissen
                            Recht zum Durchlaufen
                        s   für Ausführungsrecht plus gesetztes s-Bit
                        t   für Ausführungsrecht plus gesetztes t-Bit
                            (Sticky-Bit)
                        T   für t-Bit (Sticky-Bit) ohne Ausführungsrecht
                        S   für l-Bit (gesetztes s-Bit und nicht gesetztes
                            Ausführungsrecht)
                        -   für weder Ausführungsrecht noch ein gesetztes
                            spezielles Bit

          Wenn für den Eigentümer oder die Gruppe das s-Bit und gleichzei-
          tig das entsprechende x-Bit (für Ausführungsrecht) gesetzt ist,
          steht anstelle von x ein s. Das s-Bit kann ohne das entsprechende
          x-Bit nicht gesetzt sein.

          Anstelle des x-Bits kann bei der Gruppe auch ein S stehen, falls
          das l-Bit für die Datei gesetzt ist, d. h., wenn die obligatori-
          sche Sperre (mandatory locking) für diese Datei eingeschaltet
          ist. In diesem Fall kann weder das x-Bit noch das s-Bit für die
          Gruppe gesetzt sein.

          Die Lese- und Schreibrechte einer Datei mit gesetztem l-Bit kön-
          nen von einem Programm, das die Funktion lockf() verwendet,
          solange gesperrt werden, wie dieses Programm auf die Datei
          zugreift (siehe chmod).

          Anstelle des x-Bits bei den anderen Benutzern kann auch ein t
          oder T stehen. T bzw. t bezeichnen den Status des Sticky-Bits
          (t-bits). T steht für das gesetzte Sticky-Bit ohne x-Bit, t steht
          für gesetztes Sticky-Bit mit gesetztem x-Bit (siehe chmod).







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ls(1)                                                                 ls(1)

          Anzahl der Verweise:

          Dezimalzahl, die die Anzahl der Verweise auf die Datei angibt,
          mindestens 1.

          Benutzerkennung des Eigentümers:

          Login-Name des Eigentümers der Datei.

          Gruppenname:

          Gruppenname des Eigentümers der Datei. Hinweis: Ab dem 10. Zei-
          chen wird der Name nicht mehr ausgegeben.

          Größe in Bytes:

          Dezimalzahl, die die Größe der Datei in Bytes angibt.

          Wenn eine Gerätedatei angegeben ist, so wird nicht die Größe der
          Datei ausgegeben, sondern Gerätetyp (major device number) und
          Gerätenummer (minor device number).

          Monat, Tag, Uhrzeit:

          gibt das Datum und die Uhrzeit der letzten Änderung der Datei an.
          Wenn das Datum der letzten Änderung länger als ein halbes Jahr
          zurückliegt, wird anstelle der Uhrzeit die Jahreszahl ausgegeben.

          Dateiname:

          Name der Datei.

          Bei Verzeichnissen wird zusätzlich zur Größe der einzelnen
          Dateien die Größe des ganzen Verzeichnisses in Blöcken zu 512
          Byte angegeben (siehe Beispiel 4).

          Falls die Datei oder das Verzeichnis ein symbolischer Verweis
          ist, dann wird hinter dem Dateinamen ein Pfeil -> angegeben,
          gefolgt von dem Pfadnamen der Datei, auf die verwiesen wird.

          Die Optionen -l und -C, -m bzw. -x widersprechen sich. Sind meh-
          rere dieser Optionen angegeben, bestimmt die zuletzt angegebene
          Option das Ausgabeformat.











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ls(1)                                                                 ls(1)

     -L   Bei symbolischen Verweisen wird der Verweisname für die
          Ursprungsdatei oder das Ursprungsverzeichnis ausgegeben.

          Beispiel:

          $ ls -l
          -rw------- 1   hugo   other  7593   Nov 30 10:48 datei
          -rw------- 1   hugo   other     3   Dec 17 10:53 linker -> datei

          $ ls -lL
          -rw------- 1   hugo   other  7593   Nov 30 10:48 datei
          -rw------- 1   hugo   other  7593   Nov 30 10:48 linker

     -m   Ausgabe in Listenform. Die Einträge werden hintereinander, durch
          Kommas voneinander getrennt, aufgelistet. ls verwendet die Umge-
          bungsvariable COLUMNS, um die Anzahl Zeichen pro Zeile zu ermit-
          teln. Ist diese nicht gesetzt, versucht ls, die Information in
          der Gerätedatenbank zu finden, wobei der Wert der Umgebungsvaria-
          blen TERM als Suchschlüssel verwendet wird. Wenn das auch nicht
          erfolgreich ist, werden 80 Zeichen pro Zeile ausgegeben.

          Die Optionen -m und -l widersprechen sich. Sind mehrere dieser
          Optionen angegeben, bestimmt die zuletzt angegebene Option das
          Ausgabeformat.

     -n   Anstelle des Namens des Eigentümers bzw. des Gruppennamens wird
          die Benutzer- bzw. die Gruppennummer ausgegeben; wirkt im übrigen
          wie -l.

     -o   Die Gruppe wird nicht ausgegeben; wirkt im übrigen wie -l.

     -p   Ein Schrägstrich / hinter Dateinamen kennzeichnet Verzeichnisse.

     -q   Nicht druckbare Zeichen in Dateinamen werden in der Ausgabe als
          Fragezeichen ? ausgegeben.

     -r   Die aktuell gültige Sortierreihenfolge wird umgekehrt.

     -R   Ohne Angabe von datei:

          Die Namen aller Dateien und Verzeichnisse des aktuellen Verzeich-
          nisses werden ausgegeben, danach werden alle Unterverzeichnisse
          und die darin enthaltenen Dateien und Verzeichnisse rekursiv auf-
          gelistet.

          Mit Angabe von datei:

          datei ist der Name eines Verzeichnisses. Die Namen aller Dateien
          und Unterverzeichnisse des angegebenen Verzeichnisses werden
          rekursiv ausgegeben.




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ls(1)                                                                 ls(1)

     -s   Zusätzlich zu den Dateinamen wird in der ersten Spalte die Größe
          jeder Datei in Einheiten zu je 512 Byte ausgegeben.

     -t   Als Sortierschlüssel wird anstelle des Dateinamens das Datum der
          letzten Änderung verwendet: die Datei mit dem jüngsten Datum
          steht an erster Stelle.

     -u   Zusammen mit Option -t:

          Als Sortierschlüssel wird der Zeitpunkt des letzten Zugriffs ver-
          wendet.

          Zusammen mit Option -l:

          Statt des Zeitpunkts der letzten Änderung wird der Zeitpunkt des
          letzten Zugriffs auf die Datei ausgegeben.

          Die Optionen -u und -c widersprechen sich. Sind mehrere dieser
          Optionen angegeben, bestimmt die zuletzt angegebene Option das
          Ausgabeformat.

     -x   Die Einträge werden mehrspaltig ausgegeben. Sie sind innerhalb
          der einzelnen Zeilen sortiert.

          ls verwendet die Umgebungsvariable COLUMNS, um die Anzahl Zeichen
          pro Zeile zu ermitteln. Ist diese nicht gesetzt, versucht ls, die
          Information in der Gerätedatenbank zu finden, wobei der Wert der
          Umgebungsvariablen TERM als Suchschlüssel verwendet wird. Wenn
          das auch nicht erfolgreich ist, werden 80 Zeichen pro Zeile aus-
          gegeben.

          Die Optionen -x und -l widersprechen sich. Sind mehrere dieser
          Optionen angegeben, bestimmt die zuletzt angegebene Option das
          Ausgabeformat.

     -1   Es wird nur ein Eintrag pro Ausgabezeile ausgegeben.

          Die Optionen -1 und -C widersprechen sich. Sind mehrere dieser
          Optionen angegeben, bestimmt die zuletzt angegebene Option das
          Ausgabeformat.

     --   Ende der Optionenliste. Alle hinter diesen Zeichen stehenden
          Argumente werden als Dateinamen interpretiert, auch wenn sie mit
          - beginnen.










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ls(1)                                                                 ls(1)

     datei
          Name der Datei oder des Verzeichnisses, über die/das Sie Informa-
          tionen ausgeben möchten. Sie können auch mehrere Dateien oder
          Verzeichnisse angeben.

          datei nicht angegeben:

          Der Inhalt des aktuellen Verzeichnisses wird aufgelistet.

INTERNATIONALE UMGEBUNG
     Die Umgebungsvariable LCMESSAGES bestimmt die Sprache der Meldungs-
     texte.

     Die Umgebungsvariable LCCOLLATE bestimmt die Sortierreihenfolge der
     Ausgabe von ls, die Umgebungsvariable LCCTYPE bestimmt, welche Zei-
     chen im Zusammenhang mit der Option -q als nichtdruckbare Zeichen
     definiert werden, und die Umgebungsvariable LCTIME bestimmt das For-
     mat und den Inhalt der Datums- und Zeitausgabe bei den Optionen -g,
     -l, -n und -o.

     Wenn LCMESSAGES, LCCOLLATE, LCCTYPE oder LCTIME nicht oder als
     leere Zeichenkette definiert ist, wird der Wert von LANG als Standard-
     wert für die jeweils nicht gesetzte oder leere Variable herangezogen.
     Ist auch LANG nicht oder als leere Zeichenkette definiert, verhält
     sich das System so, als wäre es nicht internationalisiert.

     Hat eine der Variablen für die internationale Umgebung einen ungülti-
     gen Wert, verhält sich das System so, als wäre keine Variable gesetzt.

     Die Umgebungsvariable LCALL bestimmt die gesamte internationale Umge-
     bung. LCALL hat Vorrang vor allen anderen Umgebungsvariablen im
     Bereich der Internationalisierung.

BEISPIELE
     Beispiel 1

     Ausgeben des Inhaltsverzeichnisses des aktuellen Verzeichnisses in
     ausführlicher Form. Benutzerkennung: hugo.

     $ ls -l
     total 142
     drwx--x--x 2   hugo     other         48   Dec  1 16:13 ADRESSEN
     -rw------- 1   hugo     other        593   Nov 30 10:48 brief1
     -rw------- 1   hugo     other        837   Dec 17 10:53 brief2
     -rw------- 1   hugo     other       3247   Dec 17 13:46 brief3
     -rw------- 1   hugo     other       5222   Nov 30 10:48 brief4
     -rw-rw-rw- 1   hugo     other       4687   Dec 21 11:15 brief5
     -rw------- 1   hugo     other        228   Nov 30 10:48 brief6
     -rw------- 1   hugo     other        356   Dec 17 13:58 karta
     -rw------- 1   hugo     other      24802   Dec  1 12:13 kartb
     -rw------- 1   hugo     other       7890   Nov 30 10:48 kartc
     -rwx--xr-x 1   hugo     other       7253   Dec 21 13:37 kartd


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ls(1)                                                                 ls(1)

     -rw------- 1   hugo     other       9476   Dec 21 13:37 karte
     -rwx--x--x 1   hugo     other          0   Dec 18 13:16 kartf
     -r-------- 1   hugo     other        105   Dec 21 13:39 typescript

     Beispiel 2

     Mehrspaltige Ausgabe des aktuellen Verzeichnisses auf einer Breite von
     80 Zeichen pro Ausgabezeile.

     $ ls -C
     ADRESSEN    brief3      brief6      kartc     kartf
     brief1      brief4      karta      kartd     typescript
     brief2      brief5      kartb      karte

     Beispiel 3

     Mehrspaltige Ausgabe, nachdem die Zahl der Zeichen pro Ausgabezeile
     auf 40 festgelegt wurde.

     $ COLUMNS=40
     $ export COLUMNS
     $ ls -C
     ADRESSEN    brief5      kartd
     brief1      brief6      karte
     brief2      karta      kartf
     brief3      kartb      typescript
     brief4      kartc

     Beispiel 4

     Ausgeben des aktuellen Verzeichnisses in ausführlicher Form (Option
     -l), mit allen Punktdateien (Option -a) und mit Kennzeichnung der Ver-
     zeichnisse (Option -p). Benutzerkennung: sysiphus.

     $ ls -pla
     total 120
     drwxr-xr-x  10 sysiphus   other       5720   Nov 17 08:00 ./
     drwxr-xr-x  13 root       root        3380   Nov 04 11:48 ../
     -rw-------   1 sysiphus   other         79   Jul 19 14:21 .profile
     -rw-------   1 sysiphus   other         14   Oct 21 08:56 .rhosts
     -rwx------   1 sysiphus   other        125   May 25 10:29 anfang
     drwx------   2 sysiphus   other       1560   Oct 11 15:36 bildschirme/
     drwx------   2 sysiphus   other       1820   Oct 11 15:35 briefe/
     drwx--x--x   2 sysiphus   other       3380   Nov 09 10:30 kommandos/
     drwxr-----   3 sysiphus   other       2340   Oct 11 15:35 lingua/
     -rw-------   1 sysiphus   other       2082   Nov 08 12:29 ls.ex
     -rw-------   1 sysiphus   other      11597   Nov 17 07:59 ls.rc.1
     -rw-------   1 sysiphus   other       1351   Jul 19 15:14 plural
     drwx------   2 sysiphus   other       3380   Oct 11 15:36 post/
     drwx------   2 sysiphus   other       1560   Oct 11 15:36 pro/
     drwx--x--x   2 sysiphus   other       2080   Nov 07 10:43 proz/
     drwx--x--x   2 sysiphus   other       1040   Nov 15 08:23 sdg/


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ls(1)                                                                 ls(1)

     Beispiel 5

     Ausgeben aller Dateien und Verzeichnisse (mit Inhalt). Die Namen der
     Verzeichnisse werden mit einem Doppelpunkt beendet.

     $ ls -C *
     Postkasten autoren   bvp.col

     bildschirme:
     aus        pause     sinix

     lingua:
     beispiele  car.cdr   engl.dt    fachwort

DATEIEN
     /etc/passwd
          enthält alle eingerichteten Benutzerkennungen

     /etc/group
          enthält alle eingerichteten Benutzergruppen

SIEHE AUCH
     chmod(1), find(1), ln(1).































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