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NAME
e - Der Rand-Editor
SYNTAX
e [options] [mainfile [altfile]]
BESCHREIBUNG
Der Rand-Editor e ist ein bildschirmorientierter Editor (full screen
editor), der Textdateien als zweidimensionale Fläche behandelt, auf
der sich Text befindet. Zu seinen besonders hervorzuhebenden Eigen-
schaften gehört die Manipulation von rechteckigen Textbereichen, das
Editieren von mehreren Dateien gleichzeitig und die Anzeige von Text
in einem oder mehreren Fenster(n). Obwohl er weder im Leistungsumfang
mit dem emacs noch in der Verbreitung mit dem vi vergleichbar ist,
schätzen die meisten Benutzer den Rand-Editor wegen seiner leicht
erlernbaren Kommandos und verwenden ihn zum Editieren von sowohl Pro-
grammen als auch von Text. e ist eine vollständig überarbeitete Ver-
sion des Rand-Editors NED, der vor einigen Jahren entwickelt worden
ist. In der aktuellen Version (E18) werden jetzt auch Terminals mit
lokalen Zeileneinfüge-/löschfunktionen unterstützt. Da der Editor
jetzt außerdem die Datei terminfo auswerten kann, können die meisten
Terminals mit direkter Cursor-Adressierung unter diesem Editor verwen-
det werden.
mainfile steht in der Kommandozeile für die Datei, die standardmäßig
unmittelbar nach dem Starten des Editors angezeigt wird. Ist diese
Datei nicht vorhanden, wird der Benutzer gefragt, ob sie angelegt wer-
den soll. Wenn zusätzlich eine Datei altfile in der Kommandozeile
angegeben, wird diese Datei nach dem Aufrufen des Editors als Alterna-
tivdatei gelesen. Wenn in der Kommandozeile keine Dateinamen enthalten
sind, versucht e, die vorangegangene Editorsitzung fortzusetzen. Dazu
speichert er den Status in einer Datei namens .es1 in Ihrem aktuellen
Arbeitsverzeichnis. Vor dem Aufrufen des Editors sollte der Typ Ihres
Terminals auf jeden Fall durch Setzen der Umgebungsvariablen TERM
angegeben werden.
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OPTIONEN
-help
Zeigt die aktuell verfügbaren Optionen und ihre zulässigen Werte
zusammen mit der Versionsnummer des Editors an.
-bullets oder -nobullets
Durch die Optionen -bullets und -nobullets werden Randlinien je
nach Geschwindigkeit der Übertragungsleitung oder Terminaltyp
aktiviert bzw. deaktiviert. Bei einer Übertragungsgeschwindigkeit
von 1200 Baud und weniger und einigen Terminaltypen werden die
Randlinien deaktiviert, wenn keine dieser Optionen angegeben ist.
-i[nplace]
Durch die Option -inplace werden alle Dateiverweise (file links)
mit Ausnahme von Einfachverweisen beibehalten. Die Beibehaltung
der Verweise kann mit dem Kommando update vom Editor aus sogar
für Dateien mit Einfachverweisen aktiviert und deaktiviert wer-
den.
-te[rminal]=termtype
Durch die Option -terminal=termtype wird der Terminaltyp explizit
angegeben. Ohne die Option -terminal wird der Terminaltyp auf der
Grundlage der Umgebungsvariablen TERM festgelegt.
Wenn für das Terminal kein im Editor kompilierter Code vorhanden
ist, wird der Eintrag in der Datei terminfo zur Einstellung des
Terminaltyps benutzt und die Standardtastaturbelegung eingestellt.
-ke[yboard]=termtype
Mit der Option -keyboard=termtype wird der Tastaturtyp termtype
eingestellt. Durch diese Option wird jedes -terminal=-Argument
und jede Umgebungsvariable EKBD aufgehoben.
-kb[file]=keyboardfile
Mit der Option -kbfile=keyboardfile werden die Tastenbelegungen,
wie in der Tastaturdatei keyboardfile beschrieben, geändert.
Durch diese Option wid jede Umgebungsvariable EKBFILE aufgehoben.
-notracks
Mit der Option -notracks können Sie eine Datei ändern, ohne die
Arbeitsdateien (Tasten-, Zustands- und Änderungsdatei) aus Ihrer
vorangegangenen Sitzung zu benutzen bzw. zu zerstören.
-l[ock]
Durch die Option -lock kann der Editor die bearbeiteten Dateien
sperren und in anderen Sitzungen gesperrte Dateien erkennen. Dies
ist über NFS nicht möglich.
-reg[exp]
Mit der Option -regexp können Sie reguläre Begriffe zum Suchen
und Ersetzen angeben.
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-replay=filename
Mit der Option -replay=filename können Sie die Wiedergabe mit
einer bestimmten Tastendatei auf dem Bildschirm starten; filename
gibt dabei die betreffende Tastendatei an. Ist keine Wiedergabe
gewünscht, so geben Sie -silent an. Das Ende der Wiedergabe wird
durch die Meldung ***replay completed oder ***replay aborted
angezeigt. Über die Tasten <CTRL-E> kann die Wiedergabe kurz vor
dem Ende der Wiedergabe abgebrochen werden. Die Wiedergabe ist
nur dann möglich, wenn die Dateien .ec1* und .ek1* nicht vorhan-
den sind.
-norecover
Durch die Option -norecover wird die Editorsitzung so eröffnet,
wie es in der Statusdatei .es1 definiert ist; dabei wird nicht
berücksichtigt, ob eine zuvor wegen eines Fehlers beendete oder
abgebrochene Sitzung wiederhergestellt werden sollte.
-v[iew]
Mit der Option -view können Sie Dateien nur ansehen, jedoch nicht
ändern.
KOMMANDOS
Um die folgenden Kommandos aufzurufen, aktiviert der Benutzer die Kom-
mandozeile über die Taste <CMD> und gibt das Kommando ein. Das einge-
gebene Kommando wird beim Drücken der Taste <RETURN> analysiert und
ausgeführt.
In der nachfolgenden Beschreibung werden durch eckige Klammern ("[",
"]") Optionen und durch einen senkrechten Strich ("|") optionale Aus-
wahlmöglichkeiten.
Man unterscheidet zwischen zwei verschiedenen Bereichen: einem Zeilen-
bereich (der durch range angegeben wird) und einem markierten, rech-
teckigen Textblock (der durch rectangle angegeben wird). Für einige
Kommandos sind beide Bereichstypen möglich; in diesem Fall wird der
Parameter area angegeben.
Zur Angabe eines range gibt es zwei Möglichkeiten: durch Markieren
oder durch die Eingabe einer Zahl, auf die entweder der Buchstabe "l"
(lines) oder "p" (paragraphs) folgt; rechteckige Bereiche müssen mar-
kiert werden. Der Standardbereich besteht bei den meisten Kommandos
aus einer einzigen Zeile (bei den Kommandos zum Füllen, Justieren und
Zentrieren aus einem Absatz).
b | bye | ex | exit [n[o[save]]] | quit | a[bort] | dump]
Beendet den Editor. Von der Option hängt es ab, ob die geänderten
Dateien aktualisiert und die ".e"-Statusdateien geändert werden.
Die folgenden Tabelle enthält das Kommando exit in sämtlichen
möglichen Varianten.
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_________________________________________________________________
| | Dateien | Status |Tastendatei| Änderungs- |
| | speichern| aktualisieren|löschen | datei löschen|
|___________|__________|______________|___________|______________|
| exit | X | X | X | X |
| exit nosave - | X | X | X |
| exit quit | - | - | X | X |
| exit abort| - | - | - | X |
| exit dump | - | - | - | - |
|___________|__________|______________|___________|______________|
blot adjust | close | erase | pick | run | box
-blot adjust | close | erase | pick | run | box
cover adjust | close | erase | pick | run | box
insert adjust | close | erase | pick | run | box
overlay adjust | close | erase | pick | run | box
underlay adjust | close | erase | pick | run | box
Bei sämtlichen Kommandos wird der angegebene Puffer (vom Typ
adjust, close, erase, pick, run oder box) verwendet und sein
Inhalt in die aktuelle Datei eingefügt bzw. mit dieser Datei ver-
mischt.
insert verschiebt Text in der Datei für den Inhalt des angegebe-
nen Puffers und fügt ihn dann an der aktuellen Position im Text
ein. Dieses Kommando entspricht dem Kommando -pick, nur kann
jetzt auch der Inhalt des übrigen angegebenen Puffers eingefügt
werden.
cover überlagert den Text durch den Inhalt des angegebenen Puf-
fers, ohne Zeichen zu verschieben.
overlay entspricht cover, nur wird der ursprüngliche Text durch
die druckbaren Zeichen im Puffer überschrieben.
underlay ist das Gegenstück zu overlay, d. h. im ursprünglichen
Text werden nur die nicht-druckbaren Zeichen durch den Pufferin-
halt überlagert.
blot entspricht overlay, nur werden diejenigen Positionen in der
Datei, denen im Puffer druckbare Zeichen zugeordnet sind,
gelöscht.
-blot entspricht blot, nur werden diejenigen Positionen in der
Datei, denen im Puffer Leerstellen zugeordnet sind, gelöscht.
[g]box rectangle
Umgibt den Textblock mit einem Rahmen aus den Zeichen "+", "|"
und "-".
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ce[nter] [range] w[idth]=n
fi[ll] [range] w[idth]=n
ju[stify] [range] w[idth]=n
Durch diese Kommandos wird ein Textbereich manipuliert und durch
das Ergebnis der Manipulation ersetzt. Durch center wird der Text
in der Spalte zentriert (Breite/2), und durch fill werden in eine
Zeile möglichst viele Wörter gesetzt; justify entspricht fill,
nur sorgt es durch das Einfügen von Leerzeichen zusätzlich für
einen rechten Randausgleich. Der ursprüngliche Text wird im Puf-
fer vom Typ adjust gespeichert.
cl[ose] [area]
-cl[ose]
close löscht den Text aus der Datei und legt ihn in einem Puffer
des Typs close ab, -close fügt den Inhalt dieses Puffers wieder
an der aktuellen Cursor-Position in die Datei ein.
command
-command
Die Kommandos werden im Normalfall einzeln eingegeben, indem die
Taste <CMD> gedrückt wird, das Kommando eingegeben und abschlie-
ßend die Taste <RETURN> gedrückt wird. Durch das Kommando command
wird in einen Modus umgeschaltet, in dem vor der Eingabe eines
Kommandos nicht jedesmal die Taste <CMD> gedrückt werden muß. Mit
dem Kommando -command können Sie wieder in den Editiermodus
zurückschalten.
delete
Hiermit geben Sie an, daß der Editor die aktuelle Datei beim
Beenden löschen soll.
e[edit] [filename]
Wenn kein filename angegeben wird, wird die Alternativdatei
(falls vorhanden) im aktuellen Fenster angezeigt. Andernfalls
wird die angegebene Datei angezeigt.
er[ase] [area]
-erase
erase ersetzt den Bereich area durch Leerzeichen und setzt den
Inhalt in einen Puffer vom Typ erase; -erase fügt den Inhalt die-
ses Puffers an der aktuellen Cursor-Position ein.
feed [range] command-string
Startet eine Shell mit der Kommandofolge command-string; der Text
in range wird der Shell als Standardeingabe übergeben. Die Ergeb-
nisse des Kommandos werden vor der ersten Zeile in den Textbe-
reich eingefügt.
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goto | go | g [b | line-number | e | rb | re]
goto ist eine schnelle Möglichkeit, an eine andere Stelle in der
Datei zu gelangen. goto b springt an den Anfang der Datei. goto e
springt an das Ende der Datei. goto line-number springt an die
angegebene Zeile in der Datei. goto rb und goto re springen an
den Anfang bzw. an das Ende eines markierten Bereichs (siehe Kom-
mando range).
jo[in] | -split
sp[lit] | -join
join (oder -split) verknüpft zwei Zeilen, split (oder -join)
teilt eine Zeile in zwei Zeilen auf.
n[ame] newfilename
Bewirkt, daß der Editor die aktuelle Datei beim Beenden in
newfilename umbenennt.
op[en] [area]
Verschiebt vorhandenen Text, um Platz für area zu schaffen, dafür
fügt es Leerzeilen (bzw. ein Rechteck mit Leerzeichen) ein.
p[ick] [area]
-pi[ck]
pick kopiert area in einen Puffer vom Typ pick, -pick fügt den
Inhalt dieses Puffers an der aktuellen Cursor-Position ein.
range [range]
-range
?range
Das Kommando range bietet eine weitere Möglichkeit, um den Akti-
onsbereich einiger Kommandos (wie z. B. der Kommandos replace,
fill, justify und center) einzuschränken. -range deaktiviert das
Kommando, und ?range gibt die Zeilennummer des betreffenden
Bereichs an.
red[raw]
Das Kommando redraw löscht das Editorfenster und stellt es wieder
her, wenn es zu irgendeinem Zwischenfall gekommen ist (z. B. Rau-
schen in der Wählleitung oder eine Meldung vom Systemverwalter).
rep[lace] [range] [option] /search-string/replace-string/
-rep[lace] [range] [option] /search-string/replace-string/
Das Kommando replace durchsucht den Bereich in Vorwärtsrichtung
und ersetzt die Suchfolge search-string durch die Ersatzfolge
replace-string; -replace durchsucht den Bereich analog in Rück-
wärtsrichtung. Die Schrägstriche (/) sind Trennzeichen, die durch
andere Zeichen ersetzt werden können, wenn die Such- oder Ersatz-
folge selbst einen Schrägstrich enthält. Als Trennzeichen kann
ein beliebiges Zeichen benutzt werden, bei dem es sich weder um
ein Steuer- noch um ein alphanumerisches Zeichen handelt.
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Die folgenden beiden Optionen können angegeben werden: show und
int[eractive]. Durch die Option show kann der Benutzer den Ver-
lauf der Ersetzungsvorgänge verfolgen. Mit der Option interactive
kann der Benutzer zusätzlich angeben, ob die Suchfolge an der
jeweiligen Stelle durch die Ersatzfolge ersetzt werden soll oder
nicht.
run [range] command-string
Das Kommando run entspricht dem Kommando feed, nur wird der mar-
kierte Text gelöscht und durch das Ergebnis der Ausführung von
command-string ersetzt.
sa[ve] newfilename
Schreibt sofort eine Kopie der Datei nach newfilename.
tab [column ...]
-tab [column ...]
tab setzt die Tabulatorstopps auf die angegebenen Spalten; -tab
löscht die Tabulatorstopps in den angegebenen Spalten.
tabs n
-tabs
tabs setzt Tabulatorstopps in jeder nten Spalte; -tabs löscht
alle Tabulatorstopps.
tabfile tabfilename
-tabfile tabfilename
tabfile setzt und -tabfile löscht Tabulatorstopps in jeder
Spalte, die in tabfilename angegeben wird.
track
-track
Mit dem Kommando track wird in der Haupt- und in der Alternativ-
datei gleichzeitig ein Bildlauf durchgeführt. Dadurch können die
Haupt- und die Alternativdatei miteinander verglichen werden,
indem in schneller Folge zwischen diesen Dateien umgeschaltet
wird und die Änderungen auf dem Bildschirm verfolgt werden (dies
ist mit den Blinkkomparatoren vergleichbar, wie sie in der Astro-
nomie verwendet werden). Mit dem Kommando -track wird das Kom-
mando track wieder rückgängig gemacht.
up[date] | -up[date] [i[nplace] | -i[nplace]]
Mit dem Kommando update wird angegeben, wie der Editor bei seiner
Beendigung mit der aktuellen Datei verfahren soll. Mit dem Kom-
mando update kann angegeben werden, ob Verweise (Links) aufgelöst
werden sollen oder nicht; das Kommando -update bewirkt, daß sämt-
liche Änderungen an der aktuellen Datei ignoriert werden.
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w | windowcursor-pos [filename]
-w | -window
Mit dem Kommando window wird ein neues Fenster an der aktuellen
Cursor-Position geöffnet (der Cursor muß sich dabei am oberen
oder linken Rand befinden). Wenn filename angegeben wird, wird
diese Datei im neuen Fenster angezeigt, andernfalls die aktuelle
Datei. Das Kommando -window löscht das aktuelle Fenster.
STANDARDTASTATUR DES EDITORS
Für e gibt es jetzt eine Standardtastatur, die für alle Terminals
geeignet ist. Diese Tastatur wählen Sie, indem Sie vor dem Aufruf von
e das Kommando e -keyboard=standard oder setenv EKBD standard einge-
ben. Diese Tastatur wird von e auch dann verwendet, wenn der Terminal-
typ nicht speziell im Editor kompiliert ist.
Die Belegung dieser Tastatur ist für Terminals ohne Funktionstasten
ausgelegt. ^H steht für <CTRL-H> und ^X-^U steht für <CTRL-X>, auf das
<CTRL-U> folgt. Für die Taste ALT stehen Ihnen ^/ und ^ zur Auswahl,
da möglicherweise eine der beiden oder sogar beide Kombinationen nicht
auf allen Terminals zur Verfügung stehen ( entspricht der ASCII-Defi-
nition).
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Die Standardtastatur des Rand-Editors
______________________________________________________________________
| Taste (in alphabe- | | Funktion (in alphabe-| |
| tischer Reihenfolge)
| Funktion | tischer Reihenfolge) |Taste |
|||||
| ^@ | CMD | (zu erweitern) |^X |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^A | CMD | +LINE |^F |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^B | -WORD | +PAGE |^R |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^C | BSP | +SRCH |^Y |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^D | -LINE | +TAB |^I |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^E | -PAGE | +WORD |^N |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^F | +LINE | -LINE |^D |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^G | HOME | -PAGE |^E |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^H | LEFT | -SRCH |^T |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^I | +TAB | -TAB |^X-^U |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^J | DOWN | -WORD |^B |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^K | UP | ALT |^X-^A |
| | | |oder ^_ |
| | | |oder ^/ |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^L | RIGHT | BSP |^C |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^M | RETURN | CHG WIN |^X-^W |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^N | +WORD | CLOSE |^V |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^O | OPEN | CMD |^A |
| | | |oder NULL|
| | | |oder ^@ |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^P | PICK | CTRLCHAR |^X-^C |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^Q | (unbenutzt) | DELCHAR |^W |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^R | +PAGE | DOWN |^J |
|____________________|_______________|______________________|_________|
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______________________________________________________________________
| Taste (in alphabe- | | Funktion (in alphabe-| |
| tischer Reihenfolge)
| Funktion | tischer Reihenfolge) |Taste |
|||||
| ^S | (unbenutzt) | ERASE |^X-^E |
| | | |oder ^^ |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^T | -SRCH | HOME |^G |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^U | MARK | INSERT |^Z |
| | | |oder ESC |
| | | |oder ^[ |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^V | CLOSE | INT |^\ |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^W | DELCHAR | JOIN |^X-^J |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^X | (zu erweitern)| LEFT |^H |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^Y | +SRCH | MARK |^U |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^Z | INSMODE | OPEN |^O |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^[ | INSERT | PICK |^P |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^\ | INT | REPL |^X-^R |
| | | |oder ^] |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^] | REPL | RETURN |^M |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^^ | ERASE | RIGHT |^L |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^_ | ALT | SPLIT |^X-^B |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^/ | ALT | TABS |^X-^T |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^X-^A | ALT | UP |^K |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^X-^C | CTRLCHAR | WIN LEFT |^X-^H |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^X-^E | ERASE | WIN RIGHT |^X-^L |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^X-^H | WIN LEFT | | |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^X-^J | JOIN | | |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^X-^L | WIN RIGHT | | |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^X-^R | REPL | | |
|____________________|_______________|______________________|_________|
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e(1) e(1)
______________________________________________________________________
| Taste (in alphabe- | | Funktion (in alphabe-| |
| tischer Reihenfolge)
| Funktion | tischer Reihenfolge) |Taste |
|||||
| ^X-^B | SPLIT | | |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^X-^T | TABS | | |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^X-^U | -TAB | | |
|____________________|_______________|______________________|_________|
| ^X-^W | CHG WIN | | |
|____________________|_______________|______________________|_________|
UMGEBUNGSVARIABLEN
TERM Die Umgebungsvariable TERM definiert den Terminaltyp. Wenn für
das Terminal kein im Editor kompilierter Code angegeben wurde,
sucht e im Verzeichnis $TERMINFO/ersterBuchstabevon$TERM/$TERM
nach einer Definition für das Terminal.
EKDB Die Umgebungsvariable EKBD definiert den Tastaturtyp, falls die-
ser sich von dem bei TERM angegebenen Tastaturtyp unterscheidet.
editalt
Die Umgebungsvariable editalt wird als Name der Alternativdatei
verwendet. Wird eine Alternativdatei sowohl in der Kommandozeile
als auch bei der Variablen editalt eingegeben, hat der Name
editalt Priorität (dies sollte eigentlich umgekehrt sein und wird
in zukünftigen Versionen geändert).
EKBFILE
Die Umgebungsvariable EKBFILE wird als Name einer bestimmten
Tastaturdatei verwendet, die wiederum vom Rand-Editor verwendet
wird. Die Standardbelegung der Tasten ist unten aufgeführt.
EEDFILE
Der Rand-Editor stellt die Umgebungsvariable EEDFILE für den in
der aktuellen Sitzung bearbeiteten Dateinamen ein.
DATEIEN
e erstellt und pflegt mehrere ".e"-Dateien. Mit Hilfe dieser Dateien
wird der Verlauf der aktuellen Editorsitzung protokolliert: Diese
Dateien können normalerweise vom Benutzer ignoriert werden. Für die
besonders Wissensdurstigen werden nachfolgend dennoch einige Informa-
tionen gegeben.
.es1 Die Datei .es1 enthält Statusinformationen zur letzten Editorsit-
zung. Sie wird am Ende einer normal beendeten Editorsitzung
erstellt oder aktualisiert.
.ec1 Die Datei .ec1 zeigt an, daß die letzte Editorsitzung in diesem
Verzeichnis abgestürzt ist.
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.ek1 Die Datei .ek1 enthält ein Protokoll der während der letzten Edi-
torsitzungen getätigten Tastatureingaben. Die Datei .ek1 wird in
regelmäßigen Abständen aktualisiert, so daß nach einem Absturz
des Editors oder des Systems nur wenige Daten verloren gehen.
.ek1b
Die Datei .ek1b ist die Datei .ek1 vor einer Wiedergabe zur Wie-
derherstellung.
.ek1*
Wenn irgendeine Datei .ek1* vorhanden ist, wurde die letzte Sit-
zung in diesem Verzeichnis mit einem Fehler beendet; in der näch-
sten Editorsitzung findet nur dann eine Wiederherstellung statt,
wenn die Option -norecover nicht angegeben wurde. Mit der Datei
.ek1 wird ein Abbruch der Sitzung angezeigt, mit .ec1 ein
Absturz.
Wenn der angemeldete Benutzer nicht der Eigentümer des aktuellen Ver-
zeichnisses ist, werden die Namen der angemeldeten Benutzer an die
beschriebenen Dateien angehängt. Wenn der Benutzer keine Schreibbe-
rechtigung für das aktuelle Verzeichnis hat, werden diese Dateien im
Verzeichnis /usr/etmp angelegt.
Im Verzeichnis /etc/e sind zusätzlich einige Dienstprogrammdateien
enthalten.
#p Die Pick-Datei #p wird bei jeder Editorsitzung neu angelegt. In
ihr werden sämtliche Textstücke abgestellt, die Sie im Verlauf
der Editorsitzung in den Pick-Puffer holen. Die Datei wird stän-
dig auf der Platte aktualisiert, so daß sie im Falle eines
gewaltsamen Abbruchs für die Rekonstruktion verwendet werden
kann.
Sie können (während der Editorsitzung) diese Datei als Alterna-
tivtext in Ihr Fenster oder in ein weiters Fenster holen und auf
diese Weise Textstücke, die Sie einmal im Pick-Puffer hatten,
erneut kopieren.
#o Die Open-Datei #o wird bei jeder Editorsitzung neu angelegt. In
ihr werden sämtliche Textstücke abgestellt, die Sie im Verlauf
der Editorsitzung in den Close- oder Erase-Puffer holen, oder die
mit dem fill-, justify- oder center-Kommando bearbeitet wurden
(im Vorher-Zustand). Die Datei wird ständig auf der Platte aktua-
lisiert, so daß sie im Falle eines gewaltsamen Abbruchs für die
Rekonstruktion verwendet werden kann.
Sie können (während der Editorsitzung) diese Datei als Alterna-
tivtext in Ihr Fenster oder in ein weiters Fenster holen und auf
diese Weise Textstücke, die Sie bereits früher einmal gelöscht
hatten, im Vorher-Zustand kopieren.
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e(1) e(1)
HINWEISE
Das größte Problem von e ist die Verwendung von Tabulatorstopps. e ist
ein Zwischenraumeditor. Alle Zwischenräume werden gleich behandelt. In
allen vom e modifizierten Zeilen werden mehrere führende Leerzeichen
zu Tabulatorstopps komprimiert, nachfolgende Leerzeichen entfernt, und
eingebettete Tabulatoren werden in Leerzeichen umgewandelt. Die mei-
sten Editierprogramme können hiermit arbeiten; einige Programme benö-
tigen jedoch als Eingabe echte Tabulatorzeichen, wie z. B. tbl(1M)
sowie einige nroff-Kommandos.
Seite 13 Reliant UNIX 5.44 Gedruckt 11/98