cxref(1) cxref(1)
NAME
cxref - Querverweistabelle für C-Programm erstellen
SYNTAX
cxref [Option...] Datei...
BESCHREIBUNG
Das Kommando cxref (C cross reference) analysiert eine Anzahl von C-
Dateien und baut eine Querverweistabelle auf. cxref verwendet eine
besondere Version von cc, um Information, die in #define-Anweisungen
deklariert ist, in die Symboltabelle aufzunehmen. Es erstellt auf der
Standardausgabe eine Liste aller Symbole (auto, static und global)
jeder Einzeldatei oder auch kombiniert, wenn die Option -c verwendet
wird. Die Tabelle beinhaltet vier Felder: NAME, FILE, FUNCTION und
LINE. Das Feld LINE enthält die Zeilennummern, in denen das Symbol
NAME vorkommt und die Art, wie es in der jeweiligen Zeile referenziert
wird. Folgende drei Zugriffsarten werden dabei markiert:
Zuordnung mit =
Deklaration mit -
Definition mit *
Andere Zugriffsarten werden nicht markiert.
OPTIONEN
cxref interpretiert die Optionen -D, -I, -U in derselben Art und Weise
wie cc. Zusätzlich interpretiert cxref die folgenden Optionen:
-c Die Quelldateien in einem Protokoll kombinieren. Ohne Angabe von
-c erstellt cxref ein separates Protokoll für jede Datei auf der
Kommandozeile.
-d Schaltet die Ausgabe der Deklarationen aus; erleichtert das Lesen
des Protokolls
-l Gibt keine lokalen Variablen aus; gibt nur globale und den Gül-
tigkeitsbereich der Datei betreffende Statistiken aus
-o Datei
Gibt direkt in Datei aus
-s Arbeitet kommentarlos; gibt keine Eingabedateinamen aus
-t Formatiert Liste für Breite von 80 Spalten
-w num
Die Ausgabe wird nicht breiter als num (dezimal) Spalten forma-
tiert. Standardwert ist 80, wenn num nicht angegeben wird oder
kleiner ist als 51.
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cxref(1) cxref(1)
-C Durchläuft nur den ersten Durchgang von cxref, erstellt eine
.cx-Datei, welche später zu cxref weitergeleitet werden kann. -C
ähnelt der -c-Option von cc oder lint.
-F Gibt die vollständigen Pfade der angegebenen Dateinamen aus
-L Spalten
Modifiziert die Anzahl der Spalten im Feld LINE. Geben Sie keine
Anzahl ein, so gibt cxref fünf Spalten vor.
-V Gibt Versionsinformationen auf die Standard-Fehlerausgabe aus.
-Wname, file, function, line
Ändert die Breitenvorgabe für wenigstens ein Feld
Die vorgegebenen Breiten sind:
Feld Zeichen
________________________________
NAME 15
FILE 13
FUNCTION 15
LINE 20 (4 pro Spalte)
BEISPIEL
a.c
1 main()
2 {
3 int i;
4 extern char c;
5
6 i=65;
7 c=(char)i;
8 }
Resultate der Querverweistabelle:
NAME FILE FUNCTION LINE
c a.c --- 4- 7=
i a.c main 3* 6= 7
main a.c --- 2*
u3b2 predefined --- 0*
unix predefined --- 0*
DIAGNOSE
Fehlermeldungen bedeuten normalerweise, daß diese Datei nicht über-
setzt werden kann.
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cxref(1) cxref(1)
INTERNATIONALE UMGEBUNG
Die Sprache der Meldungstexte wird durch die Umgebungsvariablen
LCALL, LCMESSAGES oder LANG bestimmt.
In der Standardeinstellung verhält sich das System so, als wäre es
nicht internationalisiert, d. h. die Meldungstexte erscheinen in eng-
lischer Sprache. Wenn Sie die Sprache der Meldungstexte ändern wollen,
müssen Sie eine dieser Variablen entsprechend setzen.
Ausführliche Informationen zu den Abhängigkeiten der Umgebungsvaria-
blen und zur Internationalisierung im allgemeinen finden Sie im Hand-
buch "Leitfaden für Programmierer: Internationalisierung - Lokalisie-
rung". Zur Einstellung der Benutzerumgebung siehe auch environ(5).
DATEIEN
TMPDIR/tcx.* temporäre Dateien
TMPDIR/cx.* vorläufige Dateien
LIBDIR/xref zugegriffen durch cxref
LIBDIR gewöhnlich /usr/ccs/lib
TMPDIR gewöhnlich /var/tmp, kann durch Setzen der Umge-
bungsvariablen TMPDIR umdefiniert werden [siehe tem-
pnam in tmpnam(3S)]
SIEHE AUCH
cc(1), lint(1).
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