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⇒ cflow(1) — Reliant UNIX 5.44c4

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cflow(1)                                                           cflow(1)

NAME
     cflow - C-Flußdiagramm erstellen

SYNTAX
     cflow [-r] [-i x] [-i ] [-d num] [cc-Optionen] [--] Datei...

BESCHREIBUNG
     Das Kommando cflow analysiert eine Sammlung von yacc, lex, Assembler-,
     C- und Objektdateien und erstellt eine grafische Darstellung auf
     Grundlage der externen Verweise. Dateien mit dem Zusatz lex und dem
     C-Übersetzungssystem bearbeitet. Das Ergebnis der vorübersetzten
     Dateien und die Dateien mit dem Zusatz .i werden dann mit dem ersten
     Durchgang von lint bearbeitet. Die Dateien mit dem Zusatz .s werden
     assembliert. Die Symboltabellen der assemblierten Dateien und der
     Dateien mit nachgestelltem .o werden gelesen. Die Ergebnisse werden
     gesammelt und in eine grafische Darstellung externer Verweise umgewan-
     delt, die in die Standardausgabe geschrieben wird.

     In jeder Ausgabezeile stehen nacheinander eine Zeilennummer, der Name
     des globalen Symbols, ein Doppelpunkt und die Definition des Typs. Je
     nach Schachtelungstiefe der Referenz wird der Name um die entsprechen-
     den Tabulatorpositionen eingerückt. Normalerweise werden nur Funkti-
     onsnamen aufgelistet, die nicht mit einem Unterstrichsymbol beginnen
     (siehe -i). Bei Informationen aus dem C-Quellcode besteht die Defini-
     tion aus einer Typbezeichnung, dem durch spitze Klammern begrenzten
     Namen der Quelldatei und der Nummer der Zeile, in der die Definition
     gefunden wurde. Definitionen aus Objektdateien zeigen den Dateinamen
     und den Positionszähler an, unter dem das Symbol (z. B. Text) erschie-
     nen ist. Führende Unterstriche in externen Namen werden gelöscht. Wenn
     die Definition eines Namens bereits ausgegeben ist, enthalten alle
     nachfolgenden Verweise auf diesen Namen nur noch die Bezugsnummer der
     Zeile, in der die Definition zu finden ist. Bei undefinierten Verwei-
     sen wird nur <> ausgegeben.

OPTIONEN
     Außer den Optionen -D, -I und -U, die wie bei cc bzw. c89 interpre-
     tiert werden, werden auch die folgenden Optionen von cflow interpre-
     tiert.

     -r   die Beziehung "Aufrufer:Aufgerufener" umkehren, wodurch eine
          umgekehrte Auflistung mit den Aufrufern jeder Funktion angezeigt
          wird. Die Liste wird in der lexikografischen Reihenfolge der Auf-
          gerufenen sortiert.

     -i x externe und statische Datensymbole einschließen. Standardmäßig
          werden nur Funktionen in das Diagramm aufgenommen.

     -i  Namen einschließen, die mit einem Unterstrich beginnen. Standard-
          mäßig werden diese Funktionen (und Daten bei Verwendung von -i x)
          nicht eingeschlossen.





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cflow(1)                                                           cflow(1)

     -d num
          num zeigt die maximale Verschachtelungstiefe für das Diagramm an.
          Standardmäßig ist diese Zahl sehr groß. Versuche, die Verschach-
          telungstiefe auf eine negative ganze Zahl zu setzen, werden igno-
          riert.

     --   Ende der Optionenliste. Die Angabe ist nötig, wenn der erste
          Dateiname mit - beginnt.

BEISPIELE
     Gegeben sei folgende Datei file.c:

        int   i;

        main()
        {
              f();
              g();
              f();
        }

        f()
        {
              i = h();
        }

     Hieraus erzeugt das Kommando

        cflow -i x file.c

     die Ausgabe:

        1      main: int(), <file.c 4>
        2              f: int(), <file.c 11>
        3                      h: <>
        4                      i: int, <file.c 1>
        5              g: <>

     Wenn die Verschachtelungstiefe zu kompliziert wird, kann die Ausgabe
     von cflow über eine Pipe (mit der Option -e) an das Kommando pr
     geschickt werden, um die Tabulatorexpandierung auf weniger als acht
     Leerstellen zu setzen.

ENDESTATUS
     cflow meldet mehrfache Definitionen. Nur die erste wird anerkannt.

HINWEISE
     Durch lex und yacc erstellte Dateien bewirken die Umordnung von
     Zeilennummer-Deklarationen, was die Bearbeitung durch cflow stören
     kann. Um richtige Ergebnisse zu erhalten, müssen Sie cflow mit der
     Eingabe von yacc oder lex versorgen.



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cflow(1)                                                           cflow(1)

INTERNATIONALE UMGEBUNG
     Die Sprache der Meldungstexte wird durch die Umgebungsvariablen
     LCALL, LCMESSAGES oder LANG bestimmt.

     In der Standardeinstellung verhält sich das System so, als wäre es
     nicht internationalisiert, d. h. die Meldungstexte erscheinen in eng-
     lischer Sprache. Wenn Sie die Sprache der Meldungstexte ändern wollen,
     müssen Sie eine dieser Variablen entsprechend setzen.

     Ausführliche Informationen zu den Abhängigkeiten der Umgebungsvaria-
     blen und zur Internationalisierung im allgemeinen finden Sie im Hand-
     buch "Leitfaden für Programmierer: Internationalisierung - Lokalisie-
     rung". Zur Einstellung der Benutzerumgebung siehe auch environ(5).

SIEHE AUCH
     cc(1), c89(1), lex(1), lint(1), nm(1), pr(1), yacc(1).






































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