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⇒ as(1) — Reliant UNIX 5.44c4

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cc(1)

as(1)                                                                 as(1)

NAME
     as - Assembler

SYNTAX
     as [optionen] datei

BESCHREIBUNG
     Das Kommando as erstellt Objektdateien aus dem Assembler-Quellcode in
     der Datei datei. Die Ausgabedatei ist ausführbar, wenn während der
     Bearbeitung mit as keine Fehler aufgetreten sind, keine Transfer-
     Vektoren verwendet wurden und keine offenen externen Referenzen vor-
     liegen.

OPTIONEN
     Die folgenden Optionen können in beliebiger Reihenfolge angegeben wer-
     den:

     genelf
          Der Assembler soll ELF erstellen. Andernfalls erstellt der Assem-
          bler XCOFF (Standard).

     abicalls
          Der Assembler soll die ABI-Aufruffolge erstellen.

     pic  Der Assembler soll positionsunabhängigen Code erstellen.

     -g0  Der Assembler soll keine Informationen für die Symboltabelle für
          symbolische Testhilfen erstellen. Dies ist die Standardeinstel-
          lung.

     -g1  Der Assembler soll zusätzliche Informationen für die Symbolta-
          belle für genaues, aber eingeschränktes symbolisches Testen eines
          teilweise optimierten Codes erstellen.

     -g oder -g2
          Der Assembler soll zusätzliche Informationen für die Symbolta-
          belle für umfassendes symbolisches Testen erstellen und keine
          Optimierungen durchführen, die ein umfassendes symbolisches
          Testen einschränken.

     -g3  Der Assembler soll zusätzliche Informationen für die Symbolta-
          belle für umfassendes symbolisches Testen bei umfassend optimier-
          tem Code erstellen. Diese Option macht die Testhilfe ungenau.

     -w   Warnungen unterdrücken.

     -P   Nur Ablauf des C-Makro-Präprozessors. Das Ergebnis wird in eine
          Datei geschrieben, bei der das Suffix gegenüber der Quelldatei in
          .i geändert ist. Wenn die Datei kein Suffix hat, wird .i an den
          Namen der Quelldatei angehängt. Die Datei mit dem Suffix .i ent-
          hält keine #-Zeilen. Die Option -cpp wird gesetzt.




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as(1)                                                                 as(1)

     -E   Nur Ablauf des C-Makro-Präprozessors für die Datei. Das Ergebnis
          wird auf die Standardausgabe geschrieben. Die Option -cpp wird
          gesetzt.

     -oausgabedatei
          Die endgültige Ausgabedatei soll ausgabedatei heißen. Wenn diese
          Option verwendet wird, wird die Datei a.out nicht generiert.

     -Dname=wert oder -Dname
          name wird wie durch #define für den C-Makro-Präprozessor defi-
          niert. Wenn keine Definition angegeben ist, wird der Name als 1
          definiert.

     -Uname
          Die Definition für name wird gelöscht.

     -Idv Der Suchlauf für die #include-Dateien, deren Namen nicht mit
          einem / beginnen, wird immer zuerst in dem Verzeichnis des Argu-
          ments datei durchgeführt, danach in den Verzeichnissen, die in
          der Option -l angegeben sind, und schließlich im Standard-
          Verzeichnis (/usr/include).

     -I   Diese Option hat zur Folge, daß der Suchlauf für #include-Dateien
          nie im Standard-Verzeichnis (/usr/include) durchgeführt wird.

     -Gnum
          Angabe der maximalen Größe (in Byte) für Daten, auf die vom glo-
          balen Zeiger aus zugegriffen wird. num steht für eine dezimale
          Zahl. Wenn num gleich Null ist, wird vom globalen Zeiger aus auf
          keine Daten zugegriffen. Der Standardwert für num beträgt 8 Byte.

     -v   Die Durchgänge werden bei der Ausführung mit den Argumenten und
          den Eingabe- und Ausgabedateien ausgegeben.

     -V   Versionsnummer des Treibers und die Versionen aller Durchgänge
          ausgeben. Dies wird mit dem Kommando what durchgeführt.

     -cpp C-Makro-Präprozessor vor der Übersetzung mit den Assembler-
          Quellcodedateien ablaufen lassen. Dies ist die Standardeinstel-
          lung für as.

     -nocpp
          C-Makro-Präprozessor nicht vor der Übersetzung mit den
          Assembler-Quellcodedateien ablaufen lassen.

     Es können für Objektdateien beide Ziel-Byteordnungen von as erzeugt
     werden. Die Standard-Ziel-Byteordnung entspricht dem Rechner, auf dem
     Assembler abläuft. Die Ziel-Byteordnung wird mit den Optionen -EB und
     -EL angegeben (Big-Endian bzw. Little-Endian). Assembler definiert
     auch ein C-Präprozessor-Makro für die Ziel-Byteordnung. Diese C-
     Präprozessor-Makros sind MIPSEB für die Byteordnung (Big-Endian) bzw.
     MIPSEL für die Byteordnung (Little-Endian).


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as(1)                                                                 as(1)

     -EB  Erstellung von Objektdateien für die Byteordnung (Big-Endian).

          Das C-Präprozessor-Makro MIPSEB wird vom Assembler definiert.

     -EL  Erstellung von Objektdateien für die Byteordnung (Little-Endian).

     Das C-Präprozessor-Makro MIPSEL wird vom Assembler definiert.

     Die folgende Option wird für as angegeben:

     -m   m4-Präprozessor vor der Bearbeitung mit as auf die Quelldatei
          anwenden.

     Die unten beschriebene Option wird in erster Linie dazu benutzt, Reli-
     ant UNIX Übersetzungsumgebungen zur Verfügung zu stellen, die nicht
     der lokalen Übersetzungsumgebung entsprechen.

     -systype name
          Verwendung der Übersetzungsumgebung name. Die Namen der unter-
          stützten Übersetzungsumgebungen sind bsd43 und sysv. Dadurch wird
          das Standard-Verzeichnis für #include-Dateien geändert. Die neuen
          Elmente werden unter deren normalen Pfadnamen abgelegt, den Pfad-
          namen wird allerdings /name vorangestellt. Außerdem wird ein
          Präprozessor-Makro SYSTYPENAME (name in Großbuchstaben) statt
          SYSTYPESYSV definiert.

     Die folgenden Optionen dienen in erster Linie der Compilerentwicklung.
     Sie werden sonst weniger verwendet:

     -Hc  Übersetzung nach dem in c angegebenen Durchgang anhalten. Es wird
          eine Zwischencodedatei für den nächsten Durchgang erstellt. Für c
          kann [a] stehen. Dadurch wird der Assembler-Durchgang wie bei der
          Option -t ausgewählt. Bei Verwendung dieser Option ist die
          Symboltabellen-Datei, die von den Durchgängen erstellt und ver-
          wendet wird, die letzte Komponente der Quellcodedatei mit dem
          Suffix .T. Wenn die Quellcodedatei kein Suffix hat, wird .T ange-
          fügt. Diese Datei wird nicht gelöscht.

     -K   Die Namen der Zwischencodedateien sollen folgendermaßen erstellt
          und verwendet werden: die letzte Komponente des Namens einer
          Quellcodedatei erhält als Suffix das normale Suffix für diesen
          Dateityp. Wenn die Quellcodedatei kein Suffix hatte, wird dieses
          Suffix an den Namen der Quellcodedatei angefügt. Die Zwischenco-
          dedateien werden nie gelöscht, auch dann nicht, wenn bei einem
          Durchgang ein schwerwiegender Fehler auftritt.

     -Wc[c...], arg1[,arg2...]
          Argument(e) argi an die Compiler-Läufe c[c...] übergeben. Mögli-
          che Werte für c sind [pab]. Bei c wird der Compiler-Durchgang wie
          bei der Option -t ausgewählt.




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as(1)                                                                 as(1)

     Mit den Optionen -t[pab], -hpath und -Bstring wird der Name ausge-
     wählt, der für einen bestimmten Durchgang verwendet werden soll. Die
     Reihenfolge dieser Argumente ist von Bedeutung, da sie von links nach
     rechts bearbeitet werden. Wenn die Option -B gefunden wird, so erfolgt
     die Auswahl der Namen mit den letzten Optionen -h und -t. Mit diesen
     Optionen kann eine beliebige Namenskombination ausgewählt werden.

     -t[pab]
          Namen auswählen. Es werden entsprechend der folgenden Tabelle die
          Namen ausgewählt, die durch die Zeichen hinter der Option -t
          angegeben sind:

          Name   Zeichen

          cpp    p
          as0    a
          as1    b

     -hpath
          Verwendung von path, und nicht des Verzeichnisses, in dem der
          Name normalerweise zu finden ist.

     -Bstring
          string an alle Namen anhängen, die in der Option -t angegeben
          sind. Wenn vor der Option -B keine Option -t bearbeitet worden
          ist, so wird für die Option -t pab angenommen. Diese Liste gibt
          alle Namen an.

          Der Aufruf des Assemblers mit einem Namen im Format string hat
          die gleiche Wirkung wie die Verwendung der Option -Bstring in der
          Kommandozeile.

     Wenn die Umgebungsvariable $COMPHOSTROOT gesetzt ist, so wird für
     alle Durchgänge der Wert als Root-Verzeichnis (statt des Standards /)
     verwendet. Wenn die Umgebungsvariable $COMPTARGETROOT gesetzt ist,
     wird der Wert (und nicht der Standard /) als Root-Verzeichnis für die
     Include-Dateien verwendet.

     Wenn die Umgebungsvariable $ROOTDIR gesetzt ist, wird der Wert (statt
     des Standards /usr) als Root-Verzeichnis für alle Namen verwendet.
     Dies hat auch Auswirkungen auf das Standard-Verzeichnis für #include-
     Dateien (/usr/include).

     Wenn die Umgebungsvariable $TMPDIR gesetzt ist, wird der Wert als das
     Verzeichnis verwendet, in dem temporäre Dateien abgelegt werden (statt
     /tmp).

     Andere Argumente werden ignoriert.






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as(1)                                                                 as(1)

DATEIEN
     file.o         Objektdatei

     a.out          Assembler-Ausgabe

     /tmp/ctm?      Temporär

     /usr/lib/cpp   C-Makro-Präprozessor

     /usr/lib/as0   Assembler

     /usr/lib/as1   Assembler

     /usr/include   Standard-Verzeichnis für Include-Dateien

SIEHE AUCH
     cc(1).





































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